DAV Sektion Kempten
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Die Annapurna-Runde – und Thorong Ri

  • Annapurna Runde mit Gipfelmöglichkeit Thorong Ri
  • Kathmandu-Tal und der Pilgerort Muktinath
  • Trekking entlang der Himalaya-Flüsse Marsyangdi und Kali Gandakit
  • Blick auf drei Achttausender: Annapurna, Dhaulagiri und Manaslu
  • Wichtige Tage für Ihre Höhenanpassung
Impressionen
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Ihre Reise

Eisige Luft, Blockwerk, Schnee. Gebetsfahnen flattern im Wind. Ein hochalpiner Höhepunkt erwartet die Trekker*innen: die Besteigung des Thorong Ri auf 6144 Metern – ein anspruchsvoller Gipfel für alle, die sich gut akklimatisiert fühlen und das große Abenteuer suchen. Belohnt wird der Aufstieg mit einem atemberaubenden Rundumblick über die Gipfelwelt des Annapurna-Gebiets.

Der Weg beginnt in den subtropischen Regionen mit üppigen Reisfeldern und einem Hauch von Dschungel. Bald bleibt auch der Hinduismus zurück, und es öffnet sich die Welt des tibetischen Buddhismus mit Mani-Mauern, flatternden Gebetsfahnen und alten Klöstern. Der Pfad führt vorbei am Manaslu-Massiv, an den Lamjung-Bergen und weiter hinauf zu den vergletscherten Flanken der Gangapurna – Nepal zeigt sich von seiner eindrucksvollsten Seite.

Die Höhenanpassung erfolgt behutsam, begleitet von erfahrenen Bergwanderführern.

Nach der Gipfeletappe führt der Weg weiter in das spirituelle Muktinath und hinein in das ehemalige Königreich Mustang – ein abgeschiedenes Gebiet, in dem die tibetische Kultur bis heute lebendig ist. Am Fuß des gewaltigen Dhaulagiri gedeihen Aprikosen und Äpfel, bevor es durch die tiefste Schlucht der Welt hinab zum Thermalbad von Tatopani geht – ein Ort zum Durchatmen und Genießen.

 

Den Abschluss bildet der Panoramaberg Poonhill, der zum Sonnenaufgang die ganze Parade der Achttausender präsentiert. Die täglichen Gehzeiten betragen bis zu acht Stunden, an der Gipfeletappe zum Thorong Ri auch bis zu zwölf Stunden. Und immer wieder: „Namasté!“ – der freundliche Gruß der Nepalis, der diese Reise begleitet wie ein roter Faden durch das Himalaya-Wunderland.

1. Tag: Ankunft in Kathmandu Programmdetails

Sie haben die Reise bereits am Vortag mit dem Abflug in Ihrem Heimatland begonnen. Landung am Airport von Kathmandu, 1300 m. Wenn Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie abgeholt und in die Hauptstadt gefahren. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zur ersten Unterkunft (ca. 25 min./ca. € 7,–). Das zentral gelegene Hotel Malla wird zu Beginn und am Ende der Reise Ihre erstklassige Unterkunft in Nepal sein. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Je nach Ankunftszeit unternehmen Sie vielleicht schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu. Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.

2. Tag: Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings Programmdetails

Anreise per Bus ins Annapurna-Gebiet bis Ngadi im noch subtropisch geprägten Tal des Marsyangdi-Flusses, 840 m (200 km/8 h). Unterwegs staunen wir über das tief eingeschnittene Tal des Trisuli-Flusses und die vielen Reisterrassen. Dann rücken die Annapurna- und Lamjung-Berge näher. In Ngadi werden wir erstmals in den Zimmern einer einfachen Lodge Ihre Schlafsäcke ausrollen. Auf diesem Lodge-Trekking werden wir gleich von zwei vom DAV Summit Club ausgebildeten Bergwanderführern begleitet, wovon mindestens einer Deutsch spricht. In der Lodge werden wir aus der einheimischen Küche verpflegt und besprechen mit den beiden Guides den Ablauf der Folgetage.

3. Tag: Ngadi - Jagat Programmdetails

Träger*innen übernehmen das Gepäck. Das Trekking beginnt, das uns in zwei Wochen um den Achttausender-Gebirgsstock der Annapurna führen wird. Die Tagesetappen sind so aufgebaut, dass man sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen kann. Modernste Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon und höhenmedizinische Überdruckkammer stehen im Bedarfsfall zur Verfügung. Dabei durchwandern wir die Heimat verschiedenster Bevölkerungsgruppen und lernen alle Vegetationszonen von den Subtropen bis ins Hochgebirge kennen. Eine stabile Hängebrücke bringt uns über den Ngadi Khola (Khola = Fluss). Aufstieg ins stattliche Gurung-Dorf Bahudanda, die nördlichste Bramahnen-Siedlung im Marsyangdi-Tal. Auf der anderen Flussseite wird eine Straße in das Tal getrieben – wir beschreiten die schöne Alternativroute. Über weite Strecken ist der Weg in den Fels geschlagen, jedoch gut zu begehen. Reis- und Maisterrassen bestimmen das Landschaftsbild. Mit Blick auf den Himalchuli und den Achttausender Manaslu wandern wir auf dem Panoramaweg zur Lodge in Jagat, 1300 m. Die Siedlung war einst ein wichtiger Posten im Salzhandel mit Tibet.

4. Tag: Jagat - Dharapani Programmdetails

Durch die Marsyangdi-Schlucht, tief eingekerbt, wandern wir weiter zur Lodge in Dharapani, 1950 m. Wir überqueren eine stabile Hängebrücke. Stellenweise ist der Weg weit über dem Fluss in die mächtige Felswand gelegt. Mit den Reisfeldern bleibt auch der Hinduismus zurück. Gerste-, Kartoffel- und Buchweizenfelder begrüßen uns im Distrikt Manang, dessen südlichste Siedlung die Ortschaft Tal darstellt. Erste Gebetsfahnen flattern im Wind. Wir sind in der Welt des Buddhismus angekommen.

5. Tag: Dharapani - Chame Programmdetails

Mit dem Achttausender Manaslu im Rücken steigen wir auf zur Lodge in Chame, 2670 m. Zunächst führt der Weg durch herrliche Rhododendronbestände, die zur Baumhöhe heranwachsen und das Land im Frühjahr in tiefes Rot tauchen. Später werden wir ein Stück weit entlang der Piste wandern, die durch das obere Marsyangdi-Tal führt. Mischwälder und moosgrüne Talböden prägen das Landschaftsbild auf dieser Etappe. Aus steilen Hirsefeldern wachsen die weißen Lamjung-Berge. Aber auch die Siebentausender-Gipfel Annapurna II und Annapurna IV zeigen ihr weißes Antlitz. Wir freuen uns auf das Abendessen. Vielleicht gibt es heute das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird?

6. Tag: Chame - Pisang Programmdetails

Die Eisgipfel der Annapurna sind unsere ständigen Begleiter auf dem Weg nach Pisang, 3185 m. Apfelplantagen, schöner Bergwald, duftende Latschen- und Kiefernbestände – die zunehmende Höhe spiegelt sich auch im Wechsel der Vegetation wider. Wir erreichen Pisang. Mit einem freundlichen „Namasté!” wird die Gruppe begrüßt. Gebetsfahnen wehen an der Gompa (Kloster), in welcher wir in die Welt des faszinierenden Buddhismus eintauchen. „Gletschergesichter“ blicken über das Dorf, das im Hochtal des Marsyangdi-Flusses zwischen den Annapurna-Gipfeln im Süden und dem Sechstausender Pisang im Norden eingebettet ist.

7. Tag: Pisang - Manang Programmdetails

Der Höhenweg nach Braga, kurz vor unserem heutigen Ziel, Manang, bringt Aussicht und Akklimatisation: Annapurna II bis IV, Chulu- und Tilicho Peak erheben ihre Eisflanken über dem altehrwürdigen Kloster. Es gehört der Kagyupa-Schule des tibetischen Buddhismus an und ist berühmt für seine 108 Terrakotta-Statuen. Wir riechen den Duft von Butterlampen und drehen eine der gewaltigen Gebetsmühlen. In der nahen Siedlung Manang, 3540 m, beziehen wir die einfachen Zimmer unserer Lodge für die nächsten zwei Nächte. Denn jetzt ist Höhenanpassung „erste Bergsteigerpflicht“, ohne die ein weiterer Aufstieg zum Thorong-Pass nicht möglich ist.

8. Tag: Akklimatisation Programmdetails

Zur besseren Höhenanpassung unternehmen wir einen Ausflug bis auf den etwa auf 4700 Meter gelegenen Ice Lake und genießen die grandiosen Aussichten auf die Chulu-Berge und in die zerklüfteten Annapurna-Wände. Wichtig ist, daß unsere Trinkflaschen reichlich mit Tee gefüllt sind. Denn in der Höhe gilt es viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, langsam aber stetig zu gehen und sich nie zu überfordern. Die Bergwanderführer*innen wurden von uns geschult und werden die Gruppe auch dahingehend beraten. Selbst hier oben, auf über 4000 m finden wir noch Tiere. An unserem Ziel angelangt, werden wir mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Die massive Annapurna III spiegelt sich im tiefblauen Wasser des Sees und zieht uns in ihren Bann. Wir nutzen die Gelegenheit und nehmen inmitten der stillen Natur eine kleine Stärkung zu uns. Anschließend Rückkehr zur Lodge in Manang, wo eine warme Suppe und das Abendessen auf uns warten.

9. Tag: Manang - Yakharka Programmdetails

Mit Blick auf die Gletscher der Gangapurna, 7454 m, steigen wir weiter auf zum Hochplateau von Manang. Die Manangbot gehören wie die Einwohner von Braga oder die im Everest-Gebiet beheimateten Sherpa zur ethnischen Gruppe der tibetstämmigen Bhotia und gelten als besonders gute Kaufleute. Die im tibetischen Stil errichteten Flachdachhäuser des großen Ortes sind mit vielen Gebetsfahnen geschmückt. Nach ausgiebiger Rast steigen wir in Richung Thorong-Pass auf. Pferde und Yaks grasen auf kargen Weiden. Der Khangsha Kang (Roc Noir) verdeckt den Hauptgipfel der Annapurna I und beschließt die spektakuläre „Grand Barriere“. Wacholdergewächse und Blutberberitze begleiten uns im Aufstieg zur Hochalm Yakharka, 4100 m, wo wir für eine Nacht Quartier nehmen. Eine kurze Etappe – der Höhe wegen. Mit viel Glück sind in der Dämmerung Blauschafe zu sehen.

10. Tag: Yakharka - Thorong Pedi East, 4450m Programmdetails
11. Tag: Aufstieg Thorong High Camp, 5416m Programmdetails
12. Tag: Besteigung Thorong Ri, 6144m - Abstieg Basecamp Programmdetails

Früh am Morgen beginnt das Abenteuer: Von der Lodge "Best Step Inn" am Thorong-La-Pass (5416 m) brechen wir noch vor Sonnenaufgang auf zur Besteigung des Thorong Ri (6144 m). Der technisch einfache, aber konditionell anspruchsvolle Gipfel liegt nördlich über dem Pass und bietet einen spektakulären Aussichtspunkt über das Annapurna- und Dhaulagiri-Massiv.

Der Aufstieg erfolgt über blockiges, steiniges Gelände und bei guten Verhältnissen über Firn- und Schneefelder. Der Weg ist nicht markiert, aber gut machbar für trittsichere und höhenerfahrene Bergwanderer – begleitet von einem erfahrenen Guide und teils mit Seilsicherung, je nach Bedingungen.

Die reine Aufstiegszeit beträgt etwa 3 bis 4 Stunden, der Abstieg noch einmal rund 2 bis 3 Stunden. Vom Gipfel eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama: der Annapurna-Kamm, der ferne Dhaulagiri, die tibetischen Hochebenen und der Blick zurück zum Chulu-Massiv. Nach dem erfolgreichen Gipfel erreichen wir wieder die Lodge am Pass – stolz, erfüllt und glücklich. Je nach Programmverlauf erfolgt anschließend der Abstieg nach Muktinath.

 

13. Tag: Basecamp - Muktinath Programmdetails
14. Tag: Reservetag Programmdetails
15. Tag: Muktinath - Kagbeni Programmdetails

Muktinaths „ewiges Feuer“ und die 108 stierköpfigen Wasserspeier zählen zu den wichtigsten Heiligtümern im Himalaya. Wir besuchen den berühmten Wallfahrtsort, der für Buddhisten, Hindus, Bönpa und Jain gleichermaßen bedeutend ist. Nachmittags Abstieg auf neuer Route ins obere Kali-Gandaki-Tal, da der Hauptweg von Jeeps befahren wird. Dabei wandern wir ein Stück weit durch das ehemalige Königreich Mustang. Die karge Mondlandschaft stellt einen starken Kontrast zu den Tagen zuvor dar. Wir erreichen Kagbeni, 2810 m, das mit langen Mani-Mauern, einem großen Tor-Chörten und Gebetsmühlen ganz tibetisch geprägt ist. Hier besichtigen wir eine der ältesten buddhistischen Klosteranlagen Nepals.

16. Tag: Kagbeni - Ghasa Programmdetails

Die tiefste Schlucht der Erde werden wir heute ein Stück weit durchfahren – ein ereignisreicher Tag mit vielen Höhepunkten. Da ist zuerst das obere Kali-Gandaki-Tal mit dem berühmten Ort und Kloster Marpha: Apfel- und Aprikosenbäume gedeihen zu Füßen des Siebentausenders Nilgiri in der Heimat der Thakali-Bevölkerung. Die stattlichen Häuser und die gepflasterten Wege künden vom einstigen Reichtum der Region, die Nepal mit Tibet auf einem wichtigen Handelsweg verbindet. Hier können wir uns mit handgefertigten Souvenirs eindecken. Später gelangen wir, vorbei am alten Handelszentrum Tukche, nach Kalopani, 2530 m. Der Blick auf den „weißen Berg“ Dhaulagiri ist von hier am beeindruckendsten. Dann fahren wir zwischen den Achttausendern Annapurna und Dhaulagiri hinab zur Lodge in Ghasa, 2080 m.

17. Tag: Ghasa - Tatopani Programmdetails

Wir setzen das Trekking zu Fuß fort und steigen von Ghasa durch die gewaltige Schlucht hinab zum Tagesziel Tatopani, 1200 m. Der Kali-Gandaki-Fluss, der vom tibetischen Hochplateau nach Süden herunterfließt, ist weitaus älter als das vergleichsweise junge Gebirge des Himalaya. Zitrusfrüchte wachsen siebentausend Meter unter mächtigen Eisriesen. Wir genießen die deutlich wärmeren Temperaturen und einen beeindruckenden Ausblick auf einen Wasserfall nahe der Siedlung Bhalebas. In Dana können wir kunstvolle Holzschnitzereien an den alten Gebäuden bewundern. Nach einer weiteren Überquerung des Kali-Gandaki-Flusses erreichen wir die Lodge im kleinen Ort Tatopani, welcher für seine heißen Quellen bekannt ist.

18. Tag: Tatopani - Shikha Programmdetails

Auf einer stabilen Hängebrücke queren wir den donnernden Kali-Gandaki-Fluss. Wir werfen noch einmal einen Blick zurück auf den Siebentausender Nilgiri, der sich mächtig über dem Flusstal erhebt. Dann treten wir den langen Aufstieg in Richtigung Ghorepani-Pass an. Das kultivierte Bergland ist grün und duftet. Die Annapurna-Runde zeigt sich von einer ganz anderen Seite. Wir passieren eine Orangenplantage und haben Gelegenheit, die schmackhaften, hier „Suntala“ genannten Früchte zu kosten. Durch eine eindrucksvolle Terrassenlandschaft steigen wir auf zur Lodge in Shikha, 1935 m, vorbei an schmucken Dörfern der Chhetri und Magar.

19. Tag : Shikha - Ghorepani Programmdetails

Das heutige Ziel lautet Ghorepani, das "Basecamp" zum Poonhill. Der Aufstieg zum Ghorepani-Pass wartet mit landschaftlichen Schönheiten auf: Reisterrassen im Wechsel mit üppigen Wäldern aus Rhododendren und Magnolien, die im Frühjahr in Blüte stehen. Dazwischen finden sich schmucke Magar-Dörfer. Angekommen in Ghorepani haben wir den Nachmittag zur freien Verfügung, um die nähere Umgebung zu erkunden oder bei gutem Wetter bereits einen kleinen Abstecher in die Höhe zu unternehmen. Übernachtung in einer Lodge in der Ortschaft Ghorepani, 2850 m. Von der Hungry Eye Lodge aus sehen wir unter anderem den mächtigen Achttausender Dhaulagiri. Abends schwören wir uns auf eine letzte frühe Aufstehzeit ein.

20. Tag: Ghorepani - Poonhill - Hille Programmdetails

Frühmorgens machen wir uns im Lichte unserer Stirnlampen auf den Weg die Steintreppen hinauf. Der Poonhill, 3194 m, über dem Ghorepani-Pass, 2925 m, präsentiert zum Sonnenaufgang den „Fischschwanz“ des formschönen Machapuchare, 6993 m. Überhaupt ist das Panorama überwältigend: Es reicht von Osten über die Lamjung- und Annapurna-Berge bis zum Achttausender Dhaulagiri. Der Abstieg führt durch dichten Bergdschungel. Er wird von Affen und zahlreichen Vogelarten bevölkert, deren Konzert uns begleitet. Orchideen gedeihen im Nebelwald. Schließlich bietet das stattliche Magar-Dorf Ulleri schöne Sonnenterrassen. Dann führen viele Steinstufen hinab nach Hile im Tal der Modi Khola. Hier werden wir zum letzten Mal in einer Lodge im eigenen Schlafsack übernachten. Beim letzten gemeinsamen Abendessen mit der Crew verabschieden wir uns von unserer treuen Begleitmannschaft, ohne die unser Abenteuer nicht möglich gewesen wäre.

21. Tag: Trekkingende nach Pokhara Programmdetails

Bei Birethanti, 1040 m, wartet der Bus und bringt die Gruppe nach Pokhara (30 km/1,5 h)

Am Abend können Sie selbst entscheiden wo Sie zum Essen gehen. 

22. Tag: Pokhara und Phewa See Programmdetails

Nach der Rückkehr aus den Bergen bietet Pokhara den perfekten Rahmen zum Ankommen und Durchatmen. Die lebendige Stadt am Fuße des Annapurna-Massivs ist bekannt für ihre entspannte Atmosphäre, charmanten Cafés und beeindruckenden Ausblicke.

Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade des Phewa-Sees gehört zum Pflichtprogramm: Das Wasser spiegelt die weißen Gipfel von Machapuchare und Annapurna, während bunte Holzboote sanft über die Oberfläche gleiten. Wer möchte, unternimmt eine kurze Bootsfahrt zur kleinen Tempelinsel Barahi Mandir, die mystisch aus dem See auftaucht.

Am Nachmittag laden gemütliche Gärten und Rooftop-Terrassen zum Verweilen ein – mit Blick auf den Sonnenuntergang über den Bergen. Pokhara und der Phewa-See sind ein Ort zum Genießen, Innehalten und Nachspüren der zurückliegenden Tage in den Höhen des Himalaya.

23. Tag: Flug nach Kathmandu Programmdetails

 Heute startet der Flieger nach Kathmandu. Bezug der Zimmer im bereits bekannten Hotel Malla, wo wir erneut für zwei Nächte Quartier nehmen. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Vielleicht bleibt Zeit, um am Nachmittag noch auf Besichtigungstour zu gehen. Der buddhistische Stupa von Bodnath und das Hinduheiligtum Pashupatinath sind lohnende Ziele (fakultativ). Übrigens treffen sich im Hotel Malla am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp“ für unsere Gäste.

24. Tag: Abreise Programmdetails

Je nach gebuchtem Rückflug bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Wenn Sie diesen beim DAV Summit Club gebucht haben, ist der Transfer für Sie organisiert. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zum Airport (ca. 25 min./ca. € 7,–). Individueller Abflug in die Heimat.

Möchten Sie tiefere Einblicke in die faszinierende Annapurna-Runde gewinnen?

Dann entdecken Sie ein spannendes Video-Reisetagebuch!

Aufgrund laufender Straßenbauarbeiten können sich die angegebenen Fahrtzeiten um ca. 1,5-2h verlängern

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen
Im Reisepreis enthalten
  • Deutsch oder englisch sprechende*r Bergwanderführer* + Climbing Sherpa für die Gipfelbesteigungen
  • ab/bis Hotel in Kathmandu
  • Yeti Airlines Flug Pokhara–Kathmandu, inklusive Flughafengebühr und 15 kg Freigepäck (plus 5 kg Handgepäck)
  • 2x Hotel****(*) im DZ, 17x einfache Lodge im DZ
  • 2x Zeltübernachtungen mit Liegematte mit Vollpension 
  • 2x Hotel Batika in Pokhara mit Vollpension 
  • Halbpension (in Pokhara nur Frühstück und kein Abendessen) 
  • Bus- und Jeepfahrten lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger*innen, 13 kg Freigepäck 

Unterkunftsänderungen vorbehalten.


Bei uns außerdem enthalten
  • Permit (wird vom DAV Summit Club für Sie beantragt und vor Ort ausgegeben), Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal
  • Permit Thorong Ri
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer 
  • Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
  • Gehseile, Fixseile, Eisschrauben, Schaufeln

NICHT im Reisepreis enthalten

Visum ca. € 50,–; Trinkgelder ca. € 125,–; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Duschen, WIFI und evtl. Ladegebühren ca. € 20,- bis € 25,- pro Tag; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.


Bitte beachten Sie
Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin ( www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender ) und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination.
Unterbringung

In Kathmandu wohnen Sie in einem sehr guten Hotel im Stadtzentrum, von dem aus Sie die Hauptstadt Nepals gut zu Fuß erkunden können. In allen anderen Übernachtungsorten auf dem Trekking stehen Lodges der einheimischen Bevölkerung für Sie bereit, die nicht beheizt sind, und in deren Zimmern Sie auf Matratzenbetten Ihren Schlafsack ausrollen. Die Waschmöglichkeiten, besonders in den höheren Lagen, sind teilweise „basic”. Der DAV Summit Club bemüht sich um Lodges, die einfache sanitäre Einrichtungen zu jedem Zimmer (Naßzelle/Toilette, überwiegend sehr einfach, in der Regel keine Dusche) bereithalten. Diese Unterkünfte sind untenstehend mit LODGE-PLUS gekennzeichnet. Alle anderen Unterkünfte verfügen über einfache sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, teilweise auch im Außenbereich. Die Angaben entsprechen einer Absichtserklärung ohne Garantie, dass immer ausreichend Zimmer in den vorgesehenen Häusern zur Verfügung stehen. In diesem Fall behält sich der DAV Summit Club vor, auch auf andere Lodges auszuweichen, deren Standard dann von der Ausschreibung abweichen kann. Es sind ebenfalls 4 Zeltübernachtungen vorgesehen. 

Anforderung und Ausrüstung

Technisch anspruchsvolle Hochtour, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis 7 Stunden, am Gipfeltag bis 12 Stunden mitbringen. Seilfreies Gehen mit Steigeisen und Pickel in bis zu 30 Grad steilen, spaltenfreien Firnflanken ist Ihnen vertraut. Bei steileren Passagen müssen Fixseile angebracht werden. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 5200 Metern. . Übernachtet wird im eigenen Schlafsack in einfachen Lodges.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik
Kondition
Schwierigkeitsbewertung als PDF als Download
Ausrüstungsliste
Hier ansehen
Anreise und wichtige Informationen

Wichtige Hinweise:
Die Piste im oberen Marsyangdi-Tal soll durch eine Straße mit Bhulbule verbunden werden. Bauarbeiten finden statt, es kann auf die andere Seite des Flusses ausgewichen werden. Im Bereich um Chame wird über ein Stück weit entlang der fertigen Piste gewandert. Sonst bestehen Wanderalternativen. Im oberen Kali-Gandaki-Tal verkehren Jeeps und Kleinbusse, die Sie nutzen. Programmänderungen bleiben bei Erdrutschen oder aufgrund des Straßenbaus vorbehalten.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.


Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Nepal. Beantragung bei Ankunft am Flughafen Kathmandu empfehlenswert.

Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.


Gesundheit und Höhe

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für Nepal bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird ein Impfschutz gegen Covid-19, Hepatitis A und Typhus sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie in ärztlichen Praxen und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.


Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
DAV-Mitglieder-Bonus:
Da es sich um eine exklusive DAV Sektionsreise handelt, wurde Ihr DAV Mitgliederbonus bereits im Reisepreis berücksichtigt.
Anreiseart

eigene Anreise

Leistungsbeginn/-ende: ab/bis Hotel in Kathmandu 

Gerne buchen wir Ihren Flug nach Nepal (Flughafen KTM).

Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Rückreisetag
•    Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club
 im Preis enthalten.
•    Bei Flugbuchung in Eigenregie 
sind Sie für die Organisation selbst verantwortlich.

Unsere Empfehlung:
Flug mit Turkish Airlines oder einer vergleichbaren Airline ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz via Umsteigeverbindung nach Kathmandu und zurück. 

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
BER Berlin   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   MUC München  HAM Hamburg

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für Ihre Langstreckenflüge können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der DAV Summit Club gleicht die durch unsere Reisen verursachten CO₂-Emissionen vollständig durch Klimaschutzbeiträge aus. Zum Projekt.

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