Programm 2022
Das sagen Mitreisende

Kirgisistan: Zelt-Trekking zu Füßen des Aksu Peak – Einsame Pfade im wilden Turkestan-Gebirge

Höhepunkte

  • Anspruchsvolles Zelt-Trekking, 12 Tage
  • Mit Tragtieren durch das Turkestan-Gebirge 
  • Gletscher und Blumenwiesen zu Füßen der Fünftausender
  • Im Kletterparadies Mittelasiens:
    die himmelhohen Wände von Sabakh- und Aksu Peak
  • Schöne Lagerplätze und die gute kirgisische Küche 
  • Welterbestadt Osh mit dem berühmten Suleiman-Berg
  • Tausende Meter hohe Granitwände unter eisbedeckten Gipfeln
  • Zu Gast bei Hirten und Nomaden im Pamir-Alai
ab € 1295 pro Person

Programm

Mit seinen gewaltigen Granitpfeilern und steilen Felswänden gilt das Turkestan-Gebirge als Klettermekka Mittelasiens. Eine Welt aus Tälern, Gletschern und Gipfeln, darunter drei Dutzend Fünftausender. Eine Woche lang sind wir mit Sack und Pack und mit Pferden unterwegs. Dabei erkunden wir die einsame Berg- und Gletscherwelt unter dem 5355 Meter hohen Aksu Peak. Seine spektakuläre Nordwand steigt fast zweitausend Meter hoch in den Himmel. Wir durchstreifen schöne Flusstäler mit herrlichen Bergwäldern, wandern über Bergblumenwiesen und zelten an schönsten Plätzen. Wir treffen auf Hirten mit ihren Herden und überschreiten den 4140 Meter hohen Udobny-Pass. Und wir genießen die Sicht auf faszinierende Berggestalten, auf Felstürme, die erst am Firmament zu enden scheinen, mit Wänden, fast senkrecht und himmelhoch. Äpfel und Aprikosen wachsen in den Tälern. Wacholder und Blutberberitze finden sich in den Hochlagen. Dazwischen erwartet uns Almgelände mit alpiner Flora. Die Landschaft ist ursprünglich, einsam und wild. Ein Trekking für Bergfreunde, die das Besondere suchen. Mit höchster Nacht auf 3100 Metern und Gehzeiten bis acht Stunden. Nicht Patagonien, aber mindestens so schön und eindrucksvoll.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Ankunft in Osh

Sie haben die Reise bereits am Vortag mit dem Abflug in Ihrem Heimatland begonnen. Landung in den Morgenstunden in Osh, der zweitgrößten Stadt Kirgisistans, 870 m. Wenn Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie abgeholt und in die kirgisische Kapitale gefahren (12 km/ca. 15 min.). Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zur ersten Unterkunft (ca. € 3,–).Je nach Ankunftszeit erwartet Sie im Hotel ein Frühstück. Die Zimmer können erst Mittags bezogen werden. Bei einer Besichtigung der dreitausend Jahre alten Stadt sehen wir neben der Rabat-Abdul-Khan-Moschee gleich neben dem großen Basar auch den Suleiman-Berg. Er hat große Bedeutung für muslimische Pilger und gehört zum UNESCO-Welterbe. Vielleicht handelt es sich dabei um den „steinernen Turm“, den der antike Wissenschaftler und Philosoph Ptolemäus als Mitte der Seidenstraße bezeichnet hat. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Unterkunft: Hotel Sunrise Guesthouse      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 870 m
Verpflegung: F/M/A

2. Tag: Osh - Uzgurush

Lange Fahrt (290 km/7 h) in die Region Batken im äußersten Südwesten des Landes. Hier finden sich mehrere tadschikische und usbekische „Inseln“. Wir passieren neben einer der Enklaven das Städtchen Kyzil Kia am Südrand des Ferganga-Tales. Bei Uch-Korgon reifen die größten Kirschen der Erde. Die Fahrt über das das weite Hügelland zieht sich. Da bieten kleine Dörfer und Weiler unterwegs willkommende Abwechslung. Schließlich landen wir im entlegenen Turkestan-Gebirge in den westlichen Ausläufern des Pamir-Alai. Im Dorf Uzgurush, 1800 m, beziehen wir die Zimmer in einem einfachen Gästehaus. Mit unserem Bergwanderführer besprechen wir beim Abendessen den Trekkingverlauf der kommenden Tage.

Unterkunft: einfaches Gästehaus      Übernachtungshöhe: 1800 m
Verpflegung: F/M/A

3. Tag: Trekking Uzgurush - Uriam River

Ab heute besorgen Pferde den Materialtransport. Die Treiber warten schon auf das Gepäck, um dieses auf die Tiere aufzuteilen. Dann setzt sich die Karawane in Bewegung. Ziel ist ein Stück Einsamkeit in einem der schönsten und abgelegensten Gebirge der Erde. Wir betreten das Tal des Laily-Mazar-Flusses und folgen diesem durch Apfel- und Aprikosenhaine bergan. Später verläuft der Weg durch Wald mit Wacholderbeständen und schönen Lichtungen. Dann verengt sich das Tal und wir erreichen die Stelle, wo der Uriam-Fluss in den Laily Mazar River mündet. Hier, in 2110 Meter Höhe, findet sich ein geeigneter Lagerplatz. Und am Abend zeigt der Koch, was er alles „auf der Pfanne“ hat. Heute wie an den folgenden Trekkingtagen übernachten wir in Zweipersonenzelten im eigenen Schlafsack. Das Rauschen des Flusses bereitet ein natürliches Nachtkonzert.

Hm ↑ ca. 300 Gz ca. 7 h
Unterkunft: Zweipersonenzelt      Übernachtungshöhe: 2110 m
Verpflegung: F/M/A

4. Tag: Trekking Uriam River - Moränenlager

Nach kurzem Abstieg zu einer Brücke ziehen wir das malerische Tal des Laily Mazar weiter flussaufwärts. Unsere Mittagsrast halten wir an der Einmündung des Sabakh-Flusses. Seiner eindrucksvollen Schlucht werden wir weiter folgen. Die Natur des Turkestan-Gebirges ist von umwerfender Schönheit. Es ist ein Paradies für zahlreiche Planzen und Tierarten, nicht nur für Adler und Forellen. Nadelbäume verströmen würzigen Duft und Birken ziehen Wasser an den Flussufern. An den Talrändern wachen Ebereschen, die im Sommer rote Früchte tragen. In die Landschaft versprengte Findlinge lassen erahnen, wie weit die Gletscher früher gereicht haben. Schließlich werden im Hochtal von Sabakh am Fuß der Moräne die Zelte aufgebaut. Das Lager steht auf wunderschönem Wiesengrund und wird von eindrucksvollen Felsgebilden und knorrigen Wacholdergewächsen geschützt. Hier „kratzen“ wir bereits an der Dreitausendmeter-Marke.

Hm ↑ ca. 950 Hm ↓ ca. 50 Gz ca. 8 h
Unterkunft: Zweipersonenzelt      Übernachtungshöhe: 3015 m
Verpflegung: F/M/A

5. Tag: Exkursion zum Sabakh Peak

Tageswanderung talaufwärts bis zum Beginn des Geltschers zu Füßen des 5283 Meter hohen Sabakh Peak. Zunächst steigen wir zum Moränenrücken auf, von wo sich der mäandernde Fluss zwischen den versprengten Jurtencamps der Nomaden am schönsten zeigt. Hier halten wir Rast und besuchen eines der Lager, um mit den Hirten in Kontakt zu kommen. Dabei erfahren wir viel über deren einfache Lebensweise. Nach Überschreitung eines weiteren Moränenrückens macht sich Gletscherhauch bemerkbar. Jetzt zeigt sich der markante Sabakh Peak in voller Pracht. Bis zu 1500 Meter ragen seine glatt geschliffenen Felswänden in den Himmel. Die Pfeiler des Parus- und Sabakh Peak und weitere Giganten treten ins Blickfeld. Eine Hochgebirgslandschaft, die faszinierender und spektakulärer nicht sein könnte und ein Eldorado für Extremkletterer, das seinesgleichen sucht. Je nach Lichtverhältnissen und Sichtwinkel liefert das gewaltige Ensemble immer wieder neue Bilder. Wir lassen das einmalige Naturspektakel in aller Ruhe auf uns wirken. Dann beginnt der Abstieg zum Lager, wo man uns mit schmackhaften Gerichten der kirgisischen Küche verwöhnt. 

Hm ↑↓ ca. 600 Gz ca. 4-5 h
Unterkunft: Zweipersonenzelt      Übernachtungshöhe: 3015 m
Verpflegung: F/M/A

6. Tag: Trekking Moränenlager - Udobny-Pass - Uriam-Tal

Die Überschreitung des 4140 Meter hohen Udobny-Passes ist zweifellos die „Königsetappe“ des Turkestan-Trekkings. Schritt für Schritt nähern wir uns der Passhöhe und genießen die immer prächtigeren Aussichten. Wir blicken tief hinab in das Tal des Uriam-Flusses. Und wir bewundern die Bergketten des Turkestan-Gebirges mit dem 4883 Meter hohen Parus Peak und vielen weiteren majestätischen Gipfeln. Besonders der Parus ist in der internationalen Kletterszene eine beliebtes Ziel. In seine Wand haben schon berühmte Bergsteigergrößen ihre Routen gelegt. Wir genießen das großartige Panorama und kommen aus dem Staunen kaum heraus. Der Bergwanderführer drängt zum Abstieg durch die steilen Schuttrinnen zum nächsten Lagerplatz, 3025 m. Auf einer schönen Bergwiese findet sich ein idyllisch gelegener Zeltplatz nahe am Fluss. An diesem malerischen Ort sind zwei Übernachtungen vorgesehen.

Hm ↑↓ ca. 1100 Gz ca. 7-8 h
Unterkunft: Zweipersonenzelt      Übernachtungshöhe: 3025 m
Verpflegung: F/M/A

7. Tag: Erkundungen im Nomadenland

Ein verdienter Rasttag, den Sie zur Ruhe und Erholung nutzen können. Wer will, begleitet den Bergwanderführer auf einer Wanderung ins obere Uriam-Tal. Der mäandernde Fluss dient als Wegweiser. Die Sicht auf die schneebedeckten Berge ist herrlich. Die schönen Bergmatten und die darin verteilten Wacholderbüsche lassen einen an einen wie von Gärtnerhand angelegten Japanischen Garten denken. Die Wanderung führt über weites Almgelände, wo sich immer wieder Nomadencamps finden. Sicher werden wir von einem Hirten zu einer Tasse Tee eingeladen und erleben die herzliche Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung. Rückkehr zum Zeltcamp am Uriam-Fluss.

Hm ↑↓ ca. 400 Gz ca. 3-4 h
Unterkunft: Zweipersonenzelt      Übernachtungshöhe: 3025 m
Verpflegung: F/M/A

8. Tag: Trekking Uriam-Tal - Uriam-Pass - Ak-Mechet

Auch wenn der Uryam-Pass mit seinen 3760 Metern dem Udobny-Pass an Höhe nicht das Wasser reichen kann, sind die Aussichten von der Passhöhe nicht weniger spektakulär. Schon im Aufstieg fällt der Blick auf den Parus Peak, der sich jetzt in unserem Rücken aufsteilt und hinter dem der Sabakh Peak hervorspitzt. Später gleitet der Blick hinab in die Täler des Ak-Suu und Kara-Suu, die sich flussabwärts zum mächtigen und wilden Ak-Mechet vereinen. Dann taucht vor uns ein neuer Gebirgsstock auf, dessen eisbedeckte Gipfel die Aksu Range von der Kraravshin-Region trennen. Der Aksu Peak mit seiner weißen Sahnehaube, 5355 m, fasziniert Kletterfreaks aus aller Welt. Seine himmelhoch aufragende, vertikale Felswand ist von gewaltger Dimension. Wir blicken in ein natürliches Amphitheater, das von den Fünftausendern Iskander Peak, Admirateyets Peak, Blok Peak und Petrogradets Peak gerahmt wird. Entspannter Abstieg zum Zeltlager Ak-Mechet. Hier, in 2830 Meter Höhe, werden wir wiederum zwei Nächte verbringen. Auch für die Pferde ist dies eine willkommene Pause. Sie haben bislang Großes geleistet. Die besten Fotomotive bietet der Aksu Peak übrigens im milden Licht des Sonnenuntergangs.

Hm ↑ ca. 750 Hm ↓ ca. 925 Gz ca. 6-7 h
Unterkunft: Zweipersonenzelt      Übernachtungshöhe: 2830 m
Verpflegung: F/M/A

9. Tag : Gletscher unter der Aksu-Peak-Nordwand

Unter den Gipfeln der Fünftausender Aksu-, Admirateyets-, Blok-, Iskander- und Petrogradets Peak erstreckt sich ein gewaltiger Gletscher, zu dem wir heute aufsteigen. Er ist fast vollständig von Geröll und Moränenschutt bedeckt. Nur an wenigen Stellen ist sein eiskalter Atem unter den Schuhsohlen zu spüren. Dann stehen wir direkt unter der riesenhaften, fast zweitausend Meter hohen Nordwand des Aksu Peak. Sie scheint sich aus dem Nichts zu erheben und verschwindet irgendwo am Firmament. Mindestens fünf Kletterrouten der Kategorie „Big Wall“ ziehen sich durch die gewaltige Wand. In ihr haben sich schon die weltweit besten Kletterer verewigt. Sie biegen den Kopf in den Nacken und genießen den Blick in schwindelerregende Höhen. Unter dem himmelstürmenden Granit kommt man sich plötzlich sehr winzig vor. Patagonien in Asien? Wir genießen die unglaubliche Szenerie und halten am Ak-Suu-Fluss Mittagsrast. Er entwässert den Gletscher, der vom Blok Peak herunterzieht. Zum Sonnenuntergang sind wir zurück im Camp. Wir haben unvergessliche Bilder im Gepäck, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben.

Hm ↑↓ ca. 700 Gz ca. 4-5 h
Unterkunft: Zweipersonenzelt      Übernachtungshöhe: 2830 m
Verpflegung: F/M/A

10. Tag: Trekking Ak-Mechet - Uzgurush

Mit dem Abstieg entlang dem Ak-Mechet-Fluss schließt sich der Kreis. Noch einmal durchwandern wir die herrliche Gebirgslandschaft mit Birken und Ebereschen. Wir schnuppern den Duft von Blumenwiesen und würzigem Wacholder und genießen die zunehmend wärmeren Temperaturen. Wir beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der „DreckSack“, den jeder Teilnehmer mit den Reiseunterlagen erhält, leistet dabei wertvolle Hilfe. Schließlich treffen wir mit den Pferden und den Begleitern wieder in Uzgurush ein, 1800 m. Bezug der Zimmer im bekannten Gästehaus. Gemeinsam werden wir heute Abend den Abschluss des Trekkings durch das Turkestan-Gebirge feiern.

Hm ↑ ca. 50 Hm ↓ ca. 1050 Gz ca. 7 h
Unterkunft: einfaches Gästehaus      Übernachtungshöhe: 1800 m
Verpflegung: F/M/A

11. Tag: Uzgurush - Osh

Rückfahrt (290 km/7 h) nach Osh, wo wir noch einmal im Hotel übernachten. 

Unterkunft: Hotel Sunrise Guesthouse      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 870 m
Verpflegung: F/M/A

12. Tag: Abreise

Die Rückreise beginnt. Wenn Sie den Flug  beim DAV Summit Club gebucht haben, ist der Transfer zum Airport (12 km/15 min.) für Sie organisiert. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zum Flughafen (ca. € 3,–). Individueller Abflug in die Heimat.

Verpflegung: F/-/-

Unterkunftsänderungen vorbehalten!

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Englisch sprechender Bergwanderführer
  • Deutsch sprechender Kulturführer für die Besichtigungen in Osh
  • ab/bis Hotel in Osh        
  • 2 x Hotel***, 2 x einfaches Gästehaus, jeweils im DZ, 7 x Zweipersonenenzelt mit Liegematte
  • Gruppen- und Toilettenzelt    
  • Vollpension
  • Transfers und Busfahrten lt. Programm
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Pferde, 15 kg Freigepäck
  • Begleiter: Pferdetreiber, Koch                                                   

Bei uns außerdem enthalten

  • Höhenmedizinische Überdruckkammer
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein).

Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.

Wichtiger Coronahinweis

Bitte beachten Sie, dass auf alle DAV Summit Club Reisen, mit Leistungsbeginn ab dem 01.11.2021, die 2G-Regelung besteht. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie je nach gebuchter Reise die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin zu Kirgisistan und zu Kasachstan und hier insbesondere die Rubriken „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination Kirgisistan und/oder Kasachstan 
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Trinkgelder ca. € 60,–; Getränke ca. € 50,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
In Kirgisistan herrscht Kontinentalklima mit kurzen Sommern im Gebirge und Niederschlägen auch im Juli und August, ab 3000 Meter oft als Schnee. Wir empfehlen entsprechenden Regenschutz, da Niederschläge in der Regel überraschend auftreten und überwiegend von kurzer Dauer sind. Tagsüber kann es bei schöner und windstiller Wetterlage bis 25 Grad warm werden, normal liegen die Temperaturen um die 15 Grad. In der Nacht kann das Thermometer deutlich unter Null fallen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Osh (870 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      1     4     12     20    26    30    32     31     26    19    10      3
min.     -8    -6      1      8    12    16    17     15     11     5    -1     -5
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     35    44      55     52    47    18    12     6     8    38    32     32

 

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

Für das Trekking stellen wir Zweipersonenzelte mit einfachen Liegematten. Nehmen Sie eine Therma-Rest-Leichtluftmatratze mit, falls Sie bequemer liegen wollen. Sie werden reich verpflegt – das Abendessen wird immer warm serviert. Zu den Mahlzeiten gibt es schwarzen Tee, morgens auch Kaffee. 

Anforderungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderung, die Gesundheit, Trittsicherheit auch in weglosem Gelände und Kondition für Gehzeiten bis acht Stunden erfordert. Längere Fahrten auf teilweise schlechten Straßen sollten Ihnen nicht viel ausmachen. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 3100 Metern.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit, mit den Pausen ca. 7-8 h Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Gesundheit

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für Kirgisistan bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und FSME empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem Arzt und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.

Details

BuchungscodeKITUR
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

eigene Anreise

Leistungsbeginn/-ende: ab/bis Hotel in Osh 

Gerne erstellen wir Ihnen nach Buchungsanfrage über unsere Website ein passendes Flugangebot (Flughafen OSS) zu tagesaktuellen Tarifen. Sollten Sie mit den Konditionen des Flugangebotes nicht einverstanden sein, können Sie diese Buchungsanfrage auch kostenfrei stornieren.

Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Rückreisetag
•    Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club
 im Preis enthalten.
•    Bei Flugbuchung in Eigenregie 
sind Sie für die Organisation selbst verantwortlich.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer/Einzelzelt (im Gästehaus in Uzgurush nicht möglich) € 135,–

Termine Di 23.08.2022 bis Sa 03.09.2022 (Ausgebucht)