Der Alpe-Adria-Trail: Die Dreiländertour Österreich-Slowenien-Italien vom Grossglockner bis zur Adria

Beschreibung

  • Kärnten, Slowenien, Friaul-Julisch Venetien
  • Die erlebnisreichsten Etappen vom höchsten Berg
    Österreichs zur Hafenstadt Triest
  • Eine Kultur- und Bergwanderreise für Genießer
  • Täglicher Gepäcktransport
  • Übernachtung in guten Hotels (1 x Berghütte)

Programm

1. Tag: Begrüßung um 15.45 Uhr am Bahnhof in Mallnitz/Obervellach.
Von hier wird mit dem Shuttle-Service um 16 Uhr ins Hotel nach Heiligenblut, 1288 m, gefahren. Die Fahrzeit beträgt ca. 45 Minuten. Da die Wanderung in Mallnitz endet, können Sie am Abreisetag vor hier gleich die Rückreise antreten. Mallnitz ist übrigens hervorragend mit der Bahn erreichbar. Programmbesprechung mit Ihrem Bergführer und Präsentation des Alpe-Adria-Trails. Gemeinsames Abendessen.
 

2. Tag: Von der Franz-Josefs-Höhe, 2360 m, nach Heiligenblut, 1288 m.
Schon die Fahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ist ein landschaftlicher Hochgenuss. Hier endet die 48 Kilometer lange berühmte Hochgebirgsstraße. Bevor Sie zu Ihrer ersten Wanderung starten, ist ein ausgiebiger Fotostopp ein absolutes Muss. Ein steiler Serpentinenpfad führt hinab zur Pasterze, wo die früheren Ausmaße des längsten Gletschers der Ostalpen sichtbar werden. Die enge Möllschlucht wird mittels einer spektakulären Hängebrücke überwunden. Am Margeritzen-Staudamm wird die Landschaft nun lieblicher und führt über Almen und Wiesen, vorbei an Wasserfällen, bis ins Zentrum von Heiligenblut. Hm ↑ 290 ↓ 1350 Gz 5,5 h


3. Tag: Am Fuße der Goldberggruppe nach Großkirchheim-Döllach, 1024 m. Bergbäuerliche Kulturlandschaft prägt das heutige Bild. Bäuerliche Holzbaukunst wird besonders an den Apriacher Stockmühlen und am Mentlhof sichtbar, der zu einer Rast einlädt. Der Großglockner zeigt sich nochmals von seiner schönsten Seite. Tagesziel ist Großkirchheim-Döllach, der ehemalige Hauptort des Goldbergbaus in den Hohen Tauern. Hm ↑ 500 ↓ 790 Gz 5 h


4. Tag: Über den Tschiernock, 2082 m, zur Millstätter Hütte, 1880 m.
Mit einer ca. 1,5 stündigen Fahrt durch das Mölltal wechselt auch die Szenerie. Die sanften Nockberge und die herrliche Seenlandschaft Kärntens geben dieser Etappe ihren unverwechselbaren Reiz. Ab 1700 Meter wandern Sie über die Sonnenseite der Millstätter Alpe zum Tschiernock und hinab zur heutigen Unterkunft. Liebliche Landschaft und prachtvolle Aussicht sind Garant für einen genussreichen Wandertag. Dies ist der einzige Tag, an dem Sie auf Ihr größeres Gepäck verzichten müssen. Infos dazu erhalten Sie am Vortag von Ihrem Bergführer. Hm ↑ 380 ↓ 250 Gz 4 h


5. Tag: Millstätter Alpe - Granattor, 2091 m - Döbriach am Millstätter See, 620 m.
Die Wanderung über die satten Almen am Millstätter Höhenweg berührt alle Sinne. Genießen Sie die traumhafte Aussicht auf den malerischen Millstätter See, den zweitgrößten See Kärntens. Das Granattor erinnert an das größte Granatvorkommen Europas, das sich im Inneren der Millstätter Alpe befindet. Abstieg bis zur Lammersdorfer Hütte, 1500, und von hier knieschonend per Taxitransfer ins Hotel nach Döbriach am See. Hm ↑ 550 ↓ 600 Gz 4 h


6. Tag: Durch die Ossiacher Tauern nach Velden am Wörther See, 460 m – Villach.
Ca. 40 Minuten Fahrt trennen den Millstätter See vom Ossiacher See, dem fischreichsten Gewässer in Kärnten. Start ist am Stift Ossiach, einem ehemaligen Benediktiner Stift am Südufer. Der Ossiacher Schluchtweg führt hinauf auf die Ossiacher Tauern. Zeugen vergangener Zeiten säumen den Weiterweg. Von der Veldener Kanzel bietet sich ein erster Blick auf den Wörther See und auf die Karawanken. Durch den Teufelsgraben wandern Sie in das Zentrum des schillernden Urlaubsortes Velden, den Sie auf einem kleinen Rundgang erkunden können. Übernachtung im ca. 30 Kilometer entfernten Villach. Hm ↑ 630 ↓ 690 Gz 6 h

7. Tag: Im Dreiländereck - Monte Lussari, der heilige Berg, 1789 m.
Wieder Szenenwechsel. Über die Autobahn dauert die Fahrt ca. 40 Minuten bis nach Tarvis, 715 m, dem traditionsreichen italienischen Wintersportzentrum am Tor zu den Julischen Alpen. Dreh- und Angelpunkt ist der Monte Lussari. Gemütlicher Aufstieg über den gut angelegten und breiten Pilgerweg. Von dem kleinen Wallfahrtsort hat man einen unvergleichlichen Blick auf die Julischen Alpen. Nach Besichtigung der Wallfahrtskirche Maria Lussari geht es mit der Seilbahn hinunter nach Tarvis. Übernachtung unweit in Camporosso. Hm ↑ 1050 Gz 4 h


8. Tag: Entlang der Soca von Trenta nach Bovec.
Die Fahrt vom italienischen Tarvis über den atemberaubenden Vrsic-Pass bis nach Trenta in Slowenien dauert ca. 1 Stunde. Im Trenta-Tal befindet sich die Quelle der Soca, einer der schönsten Gebirgsflüsse der Alpen und ein bekannter Wildwasserfluss. Sein kristallklares, türkisfarbenes Wasser, der schneeweiße Fels und das üppige Grün an seinen Ufern machen ihn zu einem herausragenden Naturjuwel im Alpenraum. Der Alpe-Adria-Trail verläuft auf beiden Seiten dieses wunderschönen Flussbetts, vorbei an tief eingeschnittenen Klammen und über schwankende Hängebrücken. Tagesziel ist der belebte Tourismusort Bovec, der am Fuße des Großen Kanin, 2587 m, in den westlichen Julischen Alpen liegt. Hm ↑ 200 ↓ 360 Gz 7 h


9. Tag: Von Peternel, 310 m, nach Smartno, 259 m.
Der Transfer von Bovec nach Peternel ist gleichsam auch der Abschied von alpinen Gelände. Nun bestimmen Weinberge und Kirschenhaine das Landschaftsbild. Die genussreiche Wanderung führt durch eine malerische Hügellandschaft, die der Toskana in nichts nachsteht. Der mittelalterlich geprägte Ortskern von Dobrovo wurde liebevoll restauriert und mit Leben erfüllt. Übernachtet wird in dem kleinen, malerischen Städtchen Smartno. Hm Km 17 ↑↓ 150 Gz 5 h


10. Tag: Die kulturellen Schätze des friaulisch-slowenischen Grenzgebiets.
An dem heutigen verdienten Ruhetag wird die Kultur des friaulisch-slowenische Grenzgebiets erkundet. Der Höhepunkt am Nachmittag ist die Verkostung regionaler Spezialitäten in der Fattoria Angoris in Cormons, einem malerischen Städtchen mitten im Weinanbaugebiet des Friaul, wo auch übernachtet wird.


11. Tag: Auf dem Rilkeweg in der Bucht von Sistiana.
Der Transfer an die Adriaküste dauert eine gute halbe Stunde. Atemberaubend ist die Lage des auf einem steil aufragenden Küstenfelsens gelegene Schloss Duino. Hier hat Rainer Maria Rilke seine Duineser Elegien geschrieben. Inspiriert vom Wirken des großen Dichters gehen Sie auf dem nach ihm benannten Weg ca. drei Kilometer über die Steilküste bis in die wunderschöne Bucht von Sistiana. Von hier fahren Sie mit fantastischer Aussicht auf die Hafenstadt Triest und die blaue Adria nach Draga S. Elia, direkt oberhalb von Triest. Durch eine vom Karst geprägte Landschaft wandern Sie abwärts bis in den kleinen Ort Dolina. Nach ausgiebiger Rast fahren Sie zum Tagesziel, dem kleinen malerischen Städtchen Muggia. Für den Rest des Tages bleibt noch Zeit zum eigenen Erkunden und Genießen. Gz 4 h


12. Tag: Bootsfahrt und Rückfahrt nach Mallnitz.
Am Morgen fahren Sie mit der Fähre in den geschichtsträchtigen Hafen von Triest, Ankunft gegen 10 Uhr. Bis 12 Uhr können Sie die Hafenstadt noch erkunden. Anschließender Bustransfer zu Ihrem Ausgangsort Mallnitz. Verabschiedung von Ihrem Kultur- und Bergwanderführer gegen 16 Uhr.


Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • 10 Nächte im Doppelzimmer, Dusche/WC
  • 1 Nacht im Lager auf einer Berghütte
  • 11 x Halbpension (Alpen-Adria-Kulinarik)
  • täglicher Gepäcktransport (außer 4. Tag zur Millstätter Hütte)
  • Transfers ab Heiligenblut, inkl. Seilbahn am 7. Tag
    Schifffahrt und Rückfahrt bis Mallnitz am 12. Tag
  • Weinverkostung am 10. Tag
  • Kultur- und Bergwanderführer

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

 

Teilnehmerzahl:

7–12 Personen

Unterbringung

Bis auf den 4. Tag übernachten Sie in 3-Sterne-Mittelklassehotels im Doppelzimmer mit Dusche/WC. Teilweise verfügen die Häuser über einen Wellnessbereich. Am 4. Tag übernachten Sie auf der einer Hütte im Lager (Hüttenschlafsack erforderlich oder Leihmöglichkeit gegen Gebühr).

Anforderungen

Voraussetzungen

Erste Bergwandererfahrung, Trittsicherheit, gute Kondition für die angegebenen Gehzeiten.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeAQAAT
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Bahnhof: Mallnitz-Obervellach in Kärnten. Weiterfahrt mit einem Shuttle-Bus nach Heiligenblut.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 280,- pro Person

Termine Mo 15.07.2019 bis Fr 26.07.2019
ab 1.850,- €

Mo 26.08.2019 bis Fr 06.09.2019
ab 1.850,- €

Mo 09.09.2019 bis Fr 20.09.2019
ab 1.850,- €

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Yvonne Groeger

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Yvonne Groeger
Telefon: 089/642 40 106Telefon: 089/642 40 106
E-Mail sendenE-Mail: groeger@dav-summit-club.de

Kommentare: Das sagen Mitreisende

  • Zum Reisetermin vom 28.08.17 bis 08.09.17 sagte Elsbeth F.:

    Für mich war dieser Trail sehr schön, die Routen gut gewählt und die Unterkünft von

    sehr schön und idividuell bis in Ordnung. (Das Essen in Villach war Kantinen-Food ).

    Mit Gerhard Wiesenbauer habe ich mich sehr behütet gefühlt und er ging auf alle

    Wünsche der Gruppe ein. Mit Leichtigkeit hat er die Gruppe geführt und oft war er wie

    ein großer "Lausbub" . Das hat für viel Fröhlichkeit und Witz gesorgt.

  • Zum Reisetermin vom 28.08.17 bis 08.09.17 sagte Ute G.:

    Eine sehr schöne Tour, landschaftlich traumhaft, von allem etwas dabei. Kulinarisch ebenfalls perfekt. Zeitlich sehr gut durchdacht. Bergführer sehr locker und kompetent.

    Eine traumhafte Tour bei herrlichem Wetter. Mit allem sehr zufrieden. Macht weiter so.

    mit freundlichen Grüssen

    Ute und Rolf Gäbler