Perlen des Kaukasus – Kulturwanderreise Armenien und Georgien

Beschreibung

  • Kaukasus-Rundreise mit Tageswanderungen, 12 Tage
  • Frühchristliche Klöster in Armenien und Georgien
  • Kultur- und Bergwanderungen zwischen Ararat und Kazbek
  • Zu Gast auf einem Weingut und in einer Lavasch-Bäckerei
  • Fahrt auf der Georgischen Heerstraße und der alten Seidenstraße
  • Besuch beim Meister der Kreuzsteine
  • Tempel, Höhlenstädte und wehrhafte Burgen des Mittelalters
  • Begegnungen mit armenischen und georgischen Familien
  • Vom Sevansee über den Selimpass ins Weinland Wayots Dzor
  • Gipfelmöglichkeit: 
    - Armaghan, 2840 m 
ab € 1.590,- pro Person

Programm

„Bari Galust!“ lautet der Willkommensgruß von Manana in Armenien; „Mogzande!“ ruft uns der Georgier Michail entgegen. Der Kaukasus hat viele Gesichter. Er ist Schmelztiegel von Völkern, Religionen und Traditionen. Wild und naturbelassen. Er gipfelt in den hohen Bergen des Großen- und Kleinen Kaukasus und überragt Natur- und Kulturlandschaften von erlesener Pracht: das ideale Terrain für leichte Tageswanderungen. Der Kaukasus ist ein eurasisches Gebirge. Es teilt und verbindet. Die Bergvölker dort könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch finden sich viele Gemeinsamkeiten: Kirchen, Klöster und Kreuzsteine sind Zeugen erster Königreiche des Christentums; in beiden Ländern dreht sich alles um den Wein; die Küche und die Gastfreundschaft sind legendär. Zwischen den Fünftausendern Ararat und Kazbek gehen wir auf Erkundungstour. Ob am Sevansee, im Gebirge oder im Weinland Wayots Dzor – auf Schritt und Tritt begegnen wir großen Sehenswürdigkeiten. Beim Besuch eines Weingutes und einer typischen Lavasch-Bäckerei oder beim Essen mit armenischen und georgischen Familien erfahren wir herzliche Aufnahme.  

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Flug nach Jerewan
Linienflug mit Austrian Airlines von Deutschland über Wien nach Armenien. In den frühen Morgenstunden des nächsten Tages landen Sie auf dem Flughafen von Jerewan, 989 m, wo Sie Ihr Deutsch sprechender Kultur- und Bergwanderführer begrüßt. Fahrt zum Hotel und Check-in für zwei Nächte. Dann begeben Sie sich erstmal zur Ruhe ...

2. Tag: Die alte Kapitale Etschmiadsin
Im Schatten des biblischen Berges Ararat unternehmen Sie einen Streifzug durch die armenische Hauptstadt – eine der ältesten Metropolen der Erde. Alte Kreuzkuppelkirchen stehen im Gegensatz zur modernen Kathedrale. Vorbei an „Radio Jerewan“ gelangen Sie zur beeindruckenden Kaskade. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt. Dann bringt Sie der Bus in das nur zwanzig Kilometer entfernte Etschmiadsin, Sitz des Katholikos aller Armenier und vom zweiten bis ins vierte Jahrhundert Kapitale des ältesten christlichen Landes der Erde. Die Stadt besitzt bedeutende Gotteshäuser, darunter die Kathedrale und die architektonisch wegweisendende Sankt-Hripsime-Kirche aus dem siebten Jahrhundert. Besuch der Genozidgedenkstätte von Tsitsernakaberd. In seinem Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ hat der österreichische Schriftsteller Franz Werfel den Widerstand am Berg Musa Dagi literarisch verarbeitet. Die Überlebenden wurden im Dorf Musaler angesiedelt, das Sie auf der Rückfahrt passieren. Beim Abendessen in einem typisch armenischen Restaurant machen Sie sich mit einer der ältesten Küchen Asiens vertraut. Vielleicht bestellen Sie sich ein Glas Wein? Schon seit Jahrtausenden wird dieser in Armenien gekeltert. 
Busfahrt 60 km 1,5 h   [F/–/A]

3. Tag: Jerewan – Amberd – Gumri
Die Hauptstadt und der Ararat bleiben zurück. Auch wenn sich der Fünftausender heute auf türkischem Boden befindet, gilt er den Armeniern als Nationalsymbol. Der Bus hält auf den heute höchsten Berg Armeniens zu, den 4095 Meter hohen Aragat. Zu seinen Füßen finden sich alte Zentren des Christentums wie das Psalmenkloster Saghmosavang. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch am Westrand der Kasachschlucht. Stimmungsvoll ist auch das Mittagessen im großen Obstgarten von Oshakan, zu dem eine Familie einlädt. Dann kann die erste Wanderung beginnen: Ihr Kultur- und Bergwanderführer zeigt Ihnen den Weg von einer schönen Blumenwiese zur Festung Amberd. In 2300 Metern Höhe am Südhang des Viertausenders Aragat auf einem Felssporn gelegen, gilt Amberd als seltenes Zeugnis mittelalterlicher armenischer Militärarchitekur. Sie besichtigen die Ruinen der Trutzburg aus dem neunten Jahrhundert und der kleinen Muttergotteskirche. Die Relikte des dreistöckigen Palastes versetzen einen ebenso in Staunen wie das zentrale Heizungs- und Wasserversorgungssystem, das kuppelüberdachte Badehaus und der Geheimgang, der die Verbindung zu anderen Gebäuden herstellt. Nach ausgiebiger Erkundung bringt Sie der Bus nach Gumri, 1509 m. Die Universitätsstadt im Nordwesten Armeniens besitzt ein berühmtes Fischlokal. Bezug der Zimmer im Hotel und Abendessen im Restaurant am Fluss. Die Forellen der Region schmecken köstlich.
Busfahrt 210 km 3 h   Hm ↑400 ↓200 Gz 1,5 h   [F/M/A]

4. Tag: Gumri  – Höhlenstadt Wardsia – Bordshomi
Busfahrt in den Norden nach Bavra, wo die Grenze erreicht ist. Erste Station in Georgien ist die Höhlenstadt Wardsia im Kleinen Kaukasus. Sie wurde im 12. Jahrhundert in eine steile Felswand geschlagen, die fünfhundert Meter aus dem Tal des Mtkwari-Flusses aufragt. Treppen, Tunnel und Terrassen verbanden die einst weit über 2000 Höhlenwohnungen, die Wohnraum für 50.000 Menschen boten. Die „Stadt aus Stein“ diente als wichtiges Bollwerk gegen Türken und Perser. Die kunstvoll restaurierte Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist komplett aus dem Fels gehauen und wartet mit wundervollen Fresken auf. Zu den Motiven gehören auch die einstigen Bauherren König Giorgi III. und seine Gemahlin Königin Tamara. Bei einer Wanderung erkunden Sie die faszinierende Anlage, von der noch rund 750 Räume erhalten sind. Tagesziel ist der Kurort Bordshomi, 820 m, der von riesigen Wäldern aus Nordmanntannen umgeben ist. Bordshomi ist für sein gemäßigtes Klima und für seine Heilquellen bekannt, die Sie besuchen können. Übernachtung im Hotel. 
Busfahrt 240 km 3,5 h   Hm ↑↓150 Gz 2,5 h   [F/–/A]

5. Tag: Bordshomi – Höhlenstadt Uplisziche – Stepantsminda
Der Mtkwari-Fluss bleibt Wegweiser auf der Fahrt in die Kartli-Region. In Gori, wo Stalin zur Welt kam, fährt der Bus an seinem Geburtshaus vorbei. Wir nehmen es nur von Außen in Augenschein. Später machen wir auf einem Familienweingut eine Pause und erfahren viel über die Herstellung und Geschichte des kostbaren Rebensaftes. Der Winzer kultiviert alte Sorten und stellt Bioweine nach althergebrachten georgischen Verfahren her. Der große Dichter Alexander Puschkin (1799–1837) soll diese nach traditionell kaukasischer Methode hergestellten Weine jedem Burgunder vorgezogen haben. Überhaupt gilt Georgien als eines der Ursprungsländer des Weinbaus mit einer jahrtausende alten Tradition. Die große kulturelle Bedeutung zeigt sich auch im Weinrebenkreuz der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche. Dann erreichen Sie Uplisziche an der alten Seidenstraße. Die Höhlenstadt aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend präsentiert prächtige Bauten und Kultstätten. Die alte Stadtstruktur mit Straßen, Theater und Palästen ist auch heute noch erkennbar. Dann geht die Fahrt nach Norden, durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. Dabei folgen Sie der Georgischen Heerstraße und erreichen über den 2395 Meter hohen Kreuzpass die Sommerfrische von Stepantsminda (Kasbegi), 1750 m. Im Gästehaus werden Sie schon erwartet. Die Region war bereits in der Antike besiedelt. Über allem wacht der Berg Kasbek, an den nach der griechischen Mythologie der Titan Prometheus gekettet war, weil er den Göttern das Licht gestohlen und den Menschen gebracht haben soll.
Busfahrt 330 km 4,5 h   [F/–/A]

6. Tag: Stepantsminda – Mzcheta – Tbilissi
Mit Ihrem Kultur- und Bergwanderführer steigen Sie zu der 2170 Meter hoch gelegenen Dreifaltigkeistkirche Gergeti auf. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier den vielleicht schönsten Blick auf den vergletscherten „Prometheusberg” Kasbek, 5047 m. Er wurde 1868 durch Freshfield, Moore und Tucker sowie einen Schweizer Bergführer erstbestiegen. Nach dem Abstieg freuen Sie sich auf ein spätes Mittagessen. Eine georgische Familie verwöhnt uns im Garten mit kaukasischen Gerichten – hausgemacht und immer eine Sünde wert! Dann verlassen Sie die Kazbek-Region und fahren nach Mzcheta, in die einstige Hauptstadt des Königreiches Iberien. Besichtigung der Kreuzkuppelkirche im Dschwari-Kloster über der Stadt. Sie wurde 586 bis 604 errichtet und gilt als älteste des Landes. In der Swetizchoveli-Kathedrale soll sich der Überlieferung nach der Leibrock Christi befinden. Zwischen Kaspischem- und Schwarzem Meer gelegen, war Mzcheta einst eine wichtige Station an der alten Seidenstraße. Gegen Abend treffen Sie in der georgischen Hauptstadt Tbilissi (Tiflis), ein, 490 m. Check-in im Hotel und Bezug der Zimmer für zwei Nächte.
Busfahrt 155 km 3 h   Hm ↑↓450 Gz 3–4 h   [F/M/–]

7. Tag: Tbilissi – Stadt der warmen Quellen
Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch Tbilissi. Viele der interessanten Baudenkmäler liegen nahe beisammen und können leicht durch einen Spaziergang verbunden werden. Den Auftakt macht die Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Interessant ist auch das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von diesem Ort genießt man einen schönen Blick auf die Altstadt und den Fluss Mktwari. Durch das orientalische Bäderviertel mit seinen heißen Schwefelquellen zur Nariqala-Festung aus dem vierten Jahrhundert. Weiter zur alten Synagoge und zur Sioni-Kathedrale. Hier wird das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt, die Georgien einst christianisierte. Schließlich stellt die Antschiskhati-Kirche aus dem sechsten Jahrhundert das älteste sakrale Bauwerk der Stadt dar. Zum Höhepunkt im wörtlichen Sinn wird der Ausflug mit dem Sessellift zur Monumentalstatue Kartlis Deda: Die „Mutter Georgiens“ wurde auf dem Sololaki-Gebirgskamm hoch über der Stadt errichtet und bietet von der Aussichtsplattform einen großartigen Rundblick über die Metropole. Der Stadtspaziergang führt schließlich durch den Park zur Friedensbrücke und endet beim Marionettentheater mit dem berühmten „lehnenden Turm“.
[F/–/–]

8. Tag: Tbilissi – Kloster Haghpat – Dilijan
Bei Sadachlo erreichen Sie die Grenze und betreten wieder armenischen Boden. Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen schwer zugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutende Abteien und Bildungsstätten des Mittelalters. Der Bus bringt Sie durch die Schlucht des Debed-Flusses entlang der „Straße der Klöster“ zum Konvent von Haghpat, 1032 m. Der Sakralbau entstand in der ersten Hälfte des zehnten Jahrhunderts auf einem entlegenen Hochplateau. Die dazugehörige Heiligkreuzkirche wurde 991 fertiggestellt. Eine Meisterleistung ist die harmonische Abstimmung der nacheinander errichteten Gebäude, die Ihnen Ihr Kultur- und Bergwanderführer erläutert. In Sichtweite befindet sich Kloster Sanahin, das zusammen mit Haghpat zum Weltkulturerbe zählt. Uralte Kreuzsteine mit filigranen Inschriften sind zu sehen. Sie werden auch heute noch hergestellt. Beim Besuch in einer Werkstätte können Sie dem Meister über die Schulter sehen und erfahren viel Wissenswertes über diese alte religiöse Kunst. Weiterfahrt zum Kurstädchen Dilijan, 1510 m, ein Zentrum der Künstler und Filmindustrie mit einer Zeile perfekt renovierter alter armenischer Häuser. Aufgrund seiner natürlichen Schönheit wird die Region auch als „armenische Schweiz“ bezeichnet. „Hätte das Paradies Berge, Wälder und Mineralquellen, so wäre es wie in Dilijan“ lautet ein Spruch der Armenier. Auch Ihr Hotel Best Western Paradise trägt einen himmlischen Namen.
Busfahrt 240 km 4 h   [F/–/A]

9. Tag: Dilijan – Sevansee – Gipfel Armaghan – Hermon 
Fahrt zum Sevansee – das „kaukasische Meer“ – zweimal so groß wie der Bodensee. Dahinter erheben sich die Zwei- und Dreitausendergipfel des Kleinen Kaukasus, der sich von Georgien über Armenien bis nach Aserbeidschan erstreckt. An den Gestaden des Sees, wo in 1890 Metern Höhe Getreide und Obst gedeihen, verbringen die Armenier gerne ihren Sommerurlaub. Sie bewegen sich auf geschichtsträchtigem Boden: Funde reichen zurück bis in die Bronzezeit. Wahrscheinlich gaben die Urartäer dem See seinen Namen. Vom Sevan-Kloster aus dem neunten Jahrhundert, das erhaben in der Mitte einer Halbinsel thront, bietet sich ein weiter Blick über den türkisblau schimmernden See mit den dahinter liegenden Bergen. Auffahrt in Richtung Selimpass bis auf gut 2000 Meter. Jetzt schnüren Sie wieder die Wanderstiefel und steigen durch abwechslungsreiche Landschaften zum erloschenen Vulkan Armaghan auf. Vom 2840 Meter hohen Gipfel – auch hier gibt es ein kleines Kirchlein – genießt man wunderschöne Ausblicke auf den größten See Armeniens und den 5137 Meter hohen Berg Ararat. Dann bringt Sie der Bus zum 2410 Meter hohen Selimpass mit Besuch der historischen Karawanserei, die 1332 von Prinz Kesar Orbelian errichtet wurde. Zu Seidenstraßenzeiten bot sie den Händlern Schutz auf ihrem Weg von Asien nach Europa. Tagesziel ist das berühmte Weinanbaugebiet Wayots Dzor, wo Sie am Nachmittag eintreffen. Übernachtung im Hotel in Hermon, 1720 m.
Busfahrt 200 km 3,5 h   Hm ↑↓825 Gz 4–5 h   [F/M/A]

10. Tag: Hermon – Kloster Novarank – Ararat-Ebene – Jerewan
Der Weinanbau in der Region Wayots Dzor geht auf das dritte Jahrtausend v. Chr. zurück. In einer Höhle der Provinz wurden Fässer mit Weinspuren aus dieser Zeit gefunden. Hier gedeiht die endemische Weinrebe Areni, die dem berühmten gleichnamigen Rotwein ihren Namen gibt. Fahrt zum Kloster Noravank am Ende der wunderschönen Amaghu-Schlucht. Noravank ist eines der schönsten und besterhaltenen armenischen Klöster. Seine rötliche Fassade ist je nach Tageszeit und Lichteinfall kaum von der felsigen Umgebung zu unterscheiden. Die dreigeschossige Mausoleumskirche, die Täufer- und die Gregorkirche bergen reiche Skulpturen und Verzierungen. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich Grab- und Kreuzsteine und die Ruinen der noch älteren Täuferkirche aus dem neunten Jahrhundert. Mittagessen in einem Höhlenrestaurant – ein einmaliges Erlebnis. Der Nachmittag ist für die Erkundung der Ararat-Ebene reserviert, wo Noah nach der Sintflut die erste Weinrebe gepflanzt haben soll. Noch heute kommt dieser Gegend besondere Bedeutung bei der Kultivierung der Trauben zu. Vom Kloster Chor Virap genießt man eine besonders schöne Sicht auf den Ararat. Der Name bedeutet sowiel wie „tiefes Verlies“ und deutet auf die Legende hin, der zufolge König Trdat III. im dritten Jahrhundert n. Chr. hier den heiligen Gregor der Erleuchter viele Jahre in einer Höhle gefangen gehalten haben soll, um ihn vom Christentum abzubringen. Weiterfahrt nach Jerewan, wo Sie im bereits bekannten Hotel für zwei Nächte Quartier nehmen.
Busfahrt 160 km 3 h   [F/M/–]

11. Tag: Kloster Geghard und der Sonnentempel Garni
Sie besuchen die weltberühmte Handschriftensammlung im Matenadaran. Unter den 17.000 Manuskripten finden sich bedeutende Miniaturen und das Etschmiadsin-Evangeliar von 989 in einem kostbaren Elfeinbeineinband aus dem sechsten Jahrhundert. Dann bringt Sie der Bus zum Tempel von Garni, 1300 m. Die Tempelanlage selbst ist im griechisch-römischen Stil erbaut. Sie soll im ersten Jahrhundert von König Tiridates errichtet worden sein und dürfte Mithra, dem Gott der Sonne, geweiht sein. Auf einer Wanderung zur Arpa-Schlucht staunen Sie über bizarre Basaltsteinformationen, die wie gigantische Orgelpfeifen wirken. Besuch und Mittagessen in einer Bäckerei bei einer armenischen Familie. Hier wird das typische Lavasch-Fladenbrot nach alter traditioneller Art gebacken. Schließlich Kloster Geghard, wie viele vorangegangene Sehenswürdigkeiten Weltkulturerbe der UNESCO. Busanfahrt zum berühmten Wallfahrtsort am Zugang zur oberen Azat-Schlucht, 1796 m. Das „Kloster zur heiligen Lanze“ ist teilweise in den Fels gebaut und stammt aus dem vierten bis zwölften Jahrhundert. Rückfahrt nach Jerewan, wo Sie bei einem Glas Tee oder einer Tasse Kaffe das geschäftige Treiben auf den Plätzen beobachten oder bei einem Marktbesuch selbst in das Geschehen eingreifen können. 
Busfahrt 80 km 1,5 h   Hm ↑↓350 Gz 1 h   [F/M/–]

12. Tag: Rückflug nach Deutschland
Nach einer kurzen Nacht erfolgt der Transfer zum Flughafen. Abflug in den frühen Morgenstunden mit Austrian Airlines nach Wien und weiter nach Deutschland. 

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Austrian Airlines Flug ab/bis München oder Frankfurt in der Economy-Klasse über Wien nach Jerevan und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • Bus- und Seilbahnfahrten laut Programm
  • 7 x Hotel**** im DZ, 3 x Hotel*** im DZ, 1 x Gästehaus** im DZ
  • Übernachtung mit Frühstück, 5 x Mittagsverpflegung, 6 x Abendessen
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • 1 Flasche Mineralwasser pro Tag
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

6–15 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein)

Zusatzkosten:

Verpflegung und Getränke ca. € 10,– bis € 17,– pro Tag; Trinkgelder ca. € 65,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen:

Wichtige Hinweise: 
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Jerewan

4Hotel Royal Plaza****

Gumri

1Hotel Gumri***

Bordshomi

1Hotel Bordshomo Palace****

Stepantsminda

1Gästehaus Diana**

Tbilissi

2Hotel Kalasi***

Dilijan

1Hotel Best Western Paradise****

Hermon

1Hotel Lucy****

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch leichte Tageswanderungen, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis fünf Stunden mitbringen.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen? 
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeAMGEO
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Austrian Airlines ab/bis München oder Frankfurt über Wien

Abflug: Frankfurt 19:50 Uhr* Ankunft: Frankfurt 09:40 Uhr*
(*voraussichtliche Flugzeiten, Änderungen vorbehalten)

Abflug: München 19:15 Uhr* Ankunft: München 10:15 Uhr*
(*voraussichtliche Flugzeiten, Änderungen vorbehalten)

Gruppenkontingentverfall 65 Tage vor Reisebeginn
Für eine Online-Reiseanmeldung werden ab diesem Zeitpunkt tagesaktuelle Flugtarife lt. Verfügbarkeit gebucht – Flugaufpreis möglich!

Rail & Fly Bahnticket 2. Kl./ICE zum/vom Flughafen innerhalb Deutschlands € 80,–
(bitte bei Buchung angeben, nur in Verbindung mit Flugbuchung, keine nachträgliche Bestellung möglich)

NEU: Für Abflüge ab 01.01.2020 kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 315,–

Termine Mo 01.06.2020 bis Fr 12.06.2020
ab 1.690,- €

Mo 13.07.2020 bis Fr 24.07.2020
ab 1.590,- €

Mo 17.08.2020 bis Fr 28.08.2020
ab 1.690,- €

Mo 14.09.2020 bis Fr 25.09.2020
ab 1.590,- €

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Henrik Hoeffling

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Henrik Hoeffling
Telefon: 089/642 40 125Telefon: 089/642 40 125
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