Verschneite Winterlandschaft in Swanetien Georgien.

Schneeschuh-Touren in Georgiens Winterlandschaft

Winterwanderungen unter hohen Kaukasus-Bergen | durch Swanetiens weißen Zaubergarten

Programm 2024


  • Schneeschuh-Wanderungen in Swanetien
  • Winterzauber im Großen Kaukasus
  • Beheizbare Zimmer in den Unterkünften
  • Hauptstadt Tbilissi und das Weltkulturerbe Mestia
  • Blick auf die Kaukasus-Größen Uschba, Schchara & Co.
  • Exkursion zum mächtigen Chalaadi-Gletscher
  • Die mittelalterliche Wehrtürme von Uschguli
Impressionen
Ihre Reise

Die Winter im Kaukasus sind schneereich und kalt. Dick eingepackt, die Schneeschuhe angeschnallt, stapfen wir mit dem/der Bergwanderführer*in durch die tief verschneite Zauberlandschaft. Zugfahrt von der Hauptstadt Tbilissi nach Swanetien. In Betscho, 1600 m, Mestia, 1497 m, und Uschguli, 2400 m, erwarten uns Pensionen mit beheizbaren Zimmern. Leichte Schneeschuhwanderungen führen durch die herrliche Gebirgsregion unter den hohen Bergen Uschba und Schchara und zum Chalaadi-Gletscher. Dass Georgien auch als großes Kulturland bestehen kann zeigen die mittelalterlichen Wehrtürme, die zum Weltkulturerbe gehören.

1. Tag: Ankunft in Georgien

Individuelle Anreise nach Georgien. Je nach Flugverbindung landen Sie erst in den frühen Morgenstunden am nächsten Tag (2. Reisetag). Wenn Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie abgeholt und zum Hotel in der Hauptstadt Tbilissi gefahren, 490 m. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zur ersten Unterkunft (12 km /ca. 25 min. /ca. € 15,–). Check-in im Hotel. Die Zimmer stehen ab 14:00 Uhr zur Verfügung.

2. Tag: Besichtigung Tbilissi

Nach einem späten Frühstück begrüßt uns der/die Bergwanderführer*in um 10:00 Uhr in der Lobby des Hotels und lädt uns zu einer Stadtbesichtigung ein. Viele interessanten Baudenkmäler liegen nahe beisammen und können leicht durch einen Spaziergang verbunden werden. Den Auftakt macht die Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Interessant ist auch das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von diesem Ort genießt man einen schönen Blick auf die Altstadt und den Fluss Mktwari. Durch das orientalische Bäderviertel mit seinen heißen Schwefelquellen gelangen wir zur Nariqala-Festung aus dem vierten Jahrhundert. Weiter zur alten Synagoge und zur Sioni-Kathedrale. Hier wird das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt. Die Antschischati-Kirche aus dem sechsten Jahrhundert stellt das älteste sakrale Bauwerk der Stadt dar. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Vielleicht gönnen Sie sich dazu ein gutes Glas Wein? Georgien ist berühmt für seine Winzereien.

3. Tag: Tbilissi – Sugdidi – Betscho

Am Morgen Transfer zum Bahnhof und abwechslungsreiche Zugfahrt (260 km/6 h) in den Westen des Georgiens nach Sugdidi, 110 m. Wir lassen die Landschaft an uns vorbeiziehen und kommen am frühen Nachittag an. Am Bahnhof wird die Gruppe schon erwartet. Busfahrt (130 km/3 h) nach Swanetien im Großen Kaukasus. Die Gebirgsregion beeindruckt mit den höchsten Gipfeln und Gletschern Georgiens. Ankunft im schönen Dorf Betscho, 1660 m. Darüber erhebt sich der imposante Berg Uschba, 4747 m. Wir beziehen die Zimmer in einer familiär geführten Hotelpension für zwei Nächte. Sie sind beheizbar, was in den Wintermonaten nicht ganz unwichtig ist. Als Begleitung zum Abendessen findet sich bestimmt ein guter Tropfen. Die Weinkultur in Georgien hat jahrtausendelange Tradition.

4. Tag: Schneeschuhtour Uschba

Unsere erste Schneeschuhwanderung in Swanetien führt an den Fluß des Berges Uschba. Wir stapfen gemächlich bergauf. Je höher wir kommen, desto bizarrer wirken die verschneiten Baumskulpturen. Wir genießen die Aussicht auf den mächtigen Doppelgipfel des Viertausenders. Der Nordgipfel des „schrecklichen Berges“ misst 4698 und der Südgipfel 4747 Meter. Letzterer wurde 1903 von Adolf Schulze, Robert Helbling, Fritz Reichert, Albert Weber und Oscar Schuster erstbestiegen. Die Erstbegehung der zweitausend Meter hohen Westwand erfolgte dagegen durch Ludwig Vörg, einem der späteren Eiger-Nordwand-Erstbezwinger. Zu dieser Zeit galt der Uschba als schwierigster Berg der Welt. Nach ausführlicher Rast und einem Picknick-Lunch machen wir uns auf den Rückweg. Abendessen und Übernachtung in Betscho in unserer Hotelpension.

5. Tag: Betscho – Mestia | Schneeschuhtour Chalaadi

Nach dem Frühstück bringt uns der Bus (30 km/40 min) nach Mestia,1497 m. Die Kleinstadt im Herzen von Swanetien ist für ihre archaisch wirkenden Wehrtürme berühmt und zählt deshalb zum Weltkulturerbe. Bei einer Brücke steigen wir aus und schnallen die Schneeschuhe an. Und schon startet unsere Wanderung durch das tief verschneite Chalaadi-Tal. Wir spuren unsere Route durch den Schnee und genießen die fantastische Winterlandschaft. Schon von weitem können wir den mächtigen Chalaadi-Gletscher sehen. Dann halten wir Rast und lassen uns das Mittagessen aus der Lunchbox schmecken. Rückkehr auf dem Anmarschweg nach Mestia. Auch hier erwartet uns eine familiär geführte Hotelpension mit Heizung. Wir nehmen Quartier für zunächst eine Nacht und freuen uns auf das Abendessen. Vielleicht gibt es heute das köstliche Schaschlik Mzwadi oder Chinkali, wohlschmeckende Teigtaschen mit Hackfleischfüllung? Die georgische Küche ist vielfältig und sehr schmackhaft.

6. Tag: Mestia – Uschguli | Schneeschuhtour Schchara

Weiterfahrt nach Uschguli (45 km/2 h), 2400 m. Der höchste dauerhaft besiedelte Ort im Kaukasus ist ebenfalls Weltkulturerbe mit beeindruckenden Wehrtürmen aus dem Mittelalter. Genau genommen ist Uschguli eine Gemeinschaft von vier Dörfern, die sich wie Perlen einer Kette entlang des Enguri-Flusses reihen. Der Guide lädt uns zu einer Schneeschuhwanderung zum Tamara-Turm ein. Wenn wir Glück haben, können wir einen Blick auf den imposanten Berg Schchara werfen, der sich aber auch gerne in Wolken hüllt. Er erhebt sich bis auf 5158 Meter und ist nach dem Elbrus und dem Dychtau der dritthöchste Gipfel des Kaukasus und zugleich der höchste Gipfel Georgiens. Die mehr als zwölf Kilometer lange und über fünftausend Meter hohe Gebirgsscheide trennt den Bezengi-Gletscher auf der russischen Seite vom Schchara-Firn in Swanetien. Mit ihren steilen, über zweitausend Meter hohen und felsdurchsetzten Eisflanken wirkt sie wie ein natürliches Bollwerk. Aus diesem Grund wird die Region auch gerne als „kaukasischer Himalaya“ bezeichnet. In Uschguli wollen wir eine Nacht verbringen. Das einfache Gästehaus ist beheizt, wobei sich mehrere Zimmer die sanitären Einrichtungen teilen. 

7. Tag: Uschguli – Mestia | Schneeschuhtour Lachiri

Zeitige Abfahrt von Uschguli nach Lachiri, 1650 m. Von dem kleinen, banz bäuerlich geprägten Ort geht es gute fünf Stunden durch die tief verschneite Winterlandschaft Swanetiens. Dabei passieren wir Fichten- und Tannenwälder, die harzigen Duft verströmen. Schritt für Schritt stapfen wir durch den knisternden Schnee. Mit etwas Glück können wir Wildtiere im Unterholz sichten und vielleicht zeigt sich sogar der Kaukasische Hirsch. Schneeschuhlänge für Schneeschuhlänge geht es voran. Die Tour führt uns am Dorf Mulachi vorbei, wo wir uns Zeit für einen Kaffee nehmen. Erst am späten Nachmittag fährt uns der Bus nach Mestia zurück (1,5 h/35 km). In der bereits bekannten Hotelpension werden wir von der Familie schon zum Abendessen erwartet. Hier sind noch einmal zwei Übernachtungen vorgesehen.

8. Tag: Schneeschuhtour Suruldi

Nach einem herzhaften Frühstück bringt uns der Bus in in einer guten Viertelstunde zur Heschkili-Hütte, 1784 m. Dort beginnt unsere letzte große Schneeschuhwanderung, die uns bis Suruldi führt. Unterwegs genießen wir spektakuläre Aussichten auf die mächtigen Gipfel des Großen Kaukasus. Wir blicken auf den Fünftausender Schchara und die hohen Viertausender Uschba und Tetnuldi. Auch der stolze Schchelda, 4368 m, zeigt sein vergletschertes Haupt. Schließlich erreichen wir die Suruldi-Bergstation, 2381 m, und fahren mit der Seilbahn bequem nach Mestia ab. Später besuchen wir das ethnologische Museum. Die großartigen Ikonen, Inkunabeln, Skulpturen, Teppiche und Wandgemälde sind ein wahrer Schatz. Noch einmal ist der Tisch mit kaukasischen Köstlichkeiten gedeckt. Letzte Übernachtung in Swanetien.

9. Tag: Mestia – Tbilissi

Wir verabschieden uns von den Gastgebern und treten die Rückfahrt nach Tbilissi an (480 km/8 h). Noch einmal fächert sich die Landschaft des Großen Kaukasus zum Bilderbogen auf. Dann bleibt Swanetien endgültig zurück. Schließlich erreichen wir wieder die georgische Hauptstadt und nehmen noch einmal im bekannten Hotel Quartier. In einem landestypischen Restaurant genießen wir ein letztes Mal die feine Küche der Region. Dazu vielleicht ein Seperavi aus dem Weinland Kachetien gefällig? Auch von unser*e Bergwanderführer*in heißt es Abschied nehmen.

10. Tag: Abflug

Sie können die Hotelzimmer bis 12:00 behalten. Je nach gebuchtem Rückflug bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Wenn Sie diesen beim DAV Summit Club gebucht haben, ist der Transfer für Sie organisiert. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zum Airport (12 km /ca. 25 min. /ca. € 15,–). Individueller Abflug in die Heimat.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen
Im Reisepreis enthalten
  • ab/bis Hotel in Tbilissi
  • 3 x Hotel***, 5 x familiär geführte Hotelpension**, jeweils im DZ, 1 x einfaches Gästehaus im DZ mit geteilten Bädern/WC
  • Halbpension, 3 x Vollpension (mittags Lunchpakete)
  • Bus-, Zug- und Seilbahnfahrten lt. Programm
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Deutsch sprechende*r Bergwanderführer*in

Unterkunftsänderungen vorbehalten.


Bei uns außerdem enthalten
  • Leihausrüstung wie Schneeschuhe
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

NICHT im Reisepreis enthalten

Trinkgelder ca. € 50,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 7,– bis € 15,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.


Bitte beachten Sie
Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin ( www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender ) und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination.
Anforderung und Ausrüstung

Technisch leichte und anspruchsvolle Tageswanderungen mit Schneeschuhen, die Gesundheit, Kondition und Ausdauer für Gehzeiten bis sechs Stunden erfordern. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik
Kondition
Schwierigkeitsbewertung
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Ausrüstungsliste
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Anreise und wichtige Informationen
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland mit Reisepass möglich, der über die Reisedauer hinaus gültig sein muss. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.


Gesundheit und Höhe

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für Georgien bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie gegebenenfalls gegen Diphterie und Tollwut empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie in ärztlichen Praxen und in Apotheken, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.


Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
DAV-Mitglieder-Bonus:
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

eigene Anreise

Leistungsbeginn/-ende: ab/bis Hotel in Tbilissi

Gerne erstellen wir Ihnen nach Buchungsanfrage über unsere Website ein passendes Flugangebot (Flughafen TBS) zu tagesaktuellen Tarifen. Sollten Sie mit den Konditionen des Flugangebotes nicht einverstanden sein, können Sie diese Buchungsanfrage auch kostenfrei stornieren.

Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Rückreisetag

  • Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club im Preis enthalten.
  • Bei Flugbuchung in Eigenregie sind Sie für die Organisation selbst verantwortlich.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 220,–

Reiseziel entdecken
Weiterführende Informationen zum Reiseland Georgien
Reiseverlängerung und Zusatzoptionen
Zusatznacht Tbilissi, Hotel Zeg***

Doppelzimmer/Frühstück: € 90,–
Einzelzimmer/Frühstück: € 84,–
(Zimmerpreise)
Bitte beachten Sie, dass die Flughafentransfers nur an den offiziellen An- und Abreisetagen lt. Gruppenreisetermin inklusive sind, sofern der Flug beim DAV Summit Club gebucht wurde. Taxikosten ca. € 15,- pro Strecke.

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