Hochtouren in der Silvretta mit Piz Buin, 3312 m
Hüttenwechsel von der Jamtalhütte auf die Wiesbadener Hütte
- Top-Bergsteigerziele: Piz Buin 3312 m, Dreiländerspitze, 3197 m
- Gepäcktransport zur Jamtalhütte
- Familiäre, mit Liebe geführte Hütte
- Hüttenwechsel Wiesbadener Hütte am 4. Tag -
Ausgangspunkt für den Piz Buin - Kleine Gruppen: Max. 4 Teilnehmer*innen!
Die blaue Silvretta ist eine Gebirgsgruppe, in der Top-Hochtourenziele im Dreitausender-Bereich bestiegen werden können. Zum Start geht es auf die felsige Haagspitze, 3028 m, danach folgt die Hintere Jamspitze, 3156 m, eine der schönsten Gletschertouren in der Silvretta. Die formschöne Dreiländerspitze, 3197 m, wird über einen Felsgrat bestiegen, an dem die Staatsgrenze zwischen dem Schweizer Kanton Graubünden und den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol verläuft. Von der Dreiländerspitze wird über den Vermuntgletscher zur Wiesbadener Hütte, 2443 m, abgestiegen. Hier ist das Basislager für eine Nacht, zur Besteigung des berühmtesten Berges der Silvretta, dem Piz Buin, 3312 m. Die erlebnisreiche Woche endet mit einer Klettersteigtour auf den Pfannknecht, 2822 m. Die Jamtalhütte, 2165 m, ist unser komfortabler und bestens bewirtschafteter Hüttenstützpunkt für fünf Nächte. Auch auf der Wiesbadener Hütte werden Sie bestens versorgt.
Treffpunkt um 16 Uhr direkt an der Jamtalhütte auf 2165 Metern. Das Gepäck wird transportiert. Gemeinsame Begrüßung, Abendessen und Programmbesprechung.
Von der Jamtalhütte steigen wir in Richtung Rußkopf auf. Anschließend führt uns der Weg zum Gletscherrand, wo wir unsere Gletscherausrüstung anlegen. Über den zunächst sanft ansteigenden, später steileren Gletscher erreichen wir das Jamjoch. Von dort gelangen wir über Fels und Geröll auf den Gipfel der Hinteren Jamspitze, 3156 m. Oben genießen wir ein beeindruckendes Panorama auf Piz Buin, Dreiländerspitze und die umliegende Silvrettagruppe.
Kurzer Abstieg zum Jambach. Entlang des Baches taleinwärts und in Serpentinen hinauf zum Totenfeldferner. Nach einer ersten Steilstufe die Spaltenzone umgehend zur Scharte auf ca. 2920 Metern. Geröllig weiter in Richtung Südwesten bis zum Gipfel. Toller Ausblick auf den Piz Buin und viele Silvretta-Dreitausender. Abstieg entlang der Aufstiegsroute.
Aufstieg über den westlichen Jamtalferner und die letzten Meter steil hinauf in die obere Ochsenscharte, auf knapp 3000 Metern. Steiler hinauf bis zu den Felsen des Nordwest-Grades Hier deponieren Sie Ihren Rucksack und steigen in leichter Blockkletterei ( I-II. Grad) zum Nordgipfel und sehr ausgesetzt über eine Scharte bis zum Südgipfel. Hier verläuft die Staatsgrenze zwischen dem Schweizer Kanton Graubünden und den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol. Abstieg über den Vermuntgletscher zur Wiesbadener Hütte.
Früher Aufbruch von der Wiesbadener Hütte. Ab des Gletschersees die Flanke hinauf bis zur Firnmulde am nordwestlichen Rand des Ochsentaler Gletschers. In weiten Bögen geht es an den Ostabstürzen des Silvrettahorns vorbei, bis wir das flache Firnbecken erreichen. Vorbei am Kleinen Buin, bis zur Buinlücke. Den felsigen Gipfelanstieg (Kletterstellen im II. Grad) überwinden wir über Blockgelände bis zum Nordwestgrat. Über den Grat und einen Kamin im Anschluss über die schuttbedeckte Westflanke bis zum höchsten Punkt.
Abstieg zur Wiesbadener Hütte und weiter zur Bieler Höhe, 2036 m. Rückfahrt mit dem Hüttentaxi zur Jamtalhütte.
Ein abschließender Klettersteigtag vollendet die tolle Hochtourenwoche. Über den unteren Augustenferner zur Pfannknechtscharte und über den Pfannknecht-Klettersteig (C) zum Gipfel. Der Steig führt über Leitern und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Berge des Paznaun. Abstieg über den Normalweg zur Jamtalhütte.
Gemeinsame Verabschiedung direkt an der Jamtalhütte nach dem Frühstück.
Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
- Staatlich geprüfte*r Berg- und Skiführer*in
- 5 x Hütte im Mehrbettzimmer, 1 x Hütte im Lager
- Halbpension, 1l Tourentee, ein Tourenbrot Jamtalhütte
- Halbpension auf der Wiesbadener Hütte mit Tourentee
- Transfer am 5. Tag
- Rucksacktransport am An- und Abreisetag
- Leihausrüstung: Gletscherausrüstung
- Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
- Mittagessen und Getränke
- Trinkgelder
- ggf. Kosten für die individuelle An- und/oder Abreise mit dem E-Bike
- Personenmaut kann anfallen am 5. Tag ca. € 4,50 pro Person
- Fahrten zu den Ausgangsorten der Touren oder bei Ortswechsel mit eigenen PKWs oder per Taxi (Organisation durch Bergführer*in – Bezahlung vor Ort)
Personentransport vor Ort
Bitte beachten Sie
Die Jamtalhütte – kurz „Die Jam“ oder „D'Jam“ – ist eine der größten und modernsten Alpenvereinshütten und liegt landschaftlich wunderschön eingebettet im Talschluss des Jamtals auf 2.165 m südlich von Galtür. Auf Bergsteiger*innen warten unzählige Gipfel der blauen Silvretta. Geführt wird die Hütte seit 2024 von Gerhard Walter und seinem Team. 2024 erhielt sie den Corporate Design Preis für ihr neues Erscheinungsbild. Regionalität und Liebe zum Detail werden hier ganz großgeschrieben: Es kommen nur Produkte auf den Tisch, von denen Gerhard und Christine selbst überzeugt sind – Apfelsaft von der familieneigenen Obstwiese, Enzian-Seife aus Galtür, Wein vom regionalen, kleinen Händler ums Eck, u. v. m. Kleine Betriebe werden so unterstützt, und alles, was auf den Tisch kommt, ist hausgemacht und schmeckt hervorragend! Die Hütte ist ausgestattet mit großen Zimmern und Lagern, die viel Platz und Stauraum bieten. Lebensfreude, Genuss & Gastfreundschaft – all das gibt es in der Jam.
Wiesbadener Hütte: gemütlich Stuben, Terrasse mit Panoramablick auf die umliegenden Gipfel und den Gletscher des Piz Buin (3312 m). Ausstattung: Übernachtung im Lager. Regionale und gutbürgerliche Küche. Duschmöglichkeit gegen Gebühr. Kein Internet und kein Mobilfunknetz möglich. Hüttenschuhe vorhanden. Nur Barzahlung möglich.
Gletscher- und Hochtourenerfahrung ist Voraussetzung. Der Umgang mit Steigeisen und Eispickel muss beherrscht werden. Gute Kondition für die Gehzeiten. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist unbedingt notwendig. die Gipfelbesteigungen sind luftig und ausgesetzt. Es gibt Kletterstellen bei der Besteigung des Piz Buins und der Dreiländerspitze bis zum II. Grad.
Achtung! Dies ist kein Ausbildungsprogramm.
| DAV-Mitglieder-Bonus: |
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
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| Anreiseart |
Kostenloser Parkplatz bei der Menta Alm im Sommer. Alternativ öffentliche Parkplätze am Sportzentrum von Galtür (gebührenpflichtiger Parkplatz). Bahnhof: Landeck, Bus nach Galtür-Dorfplatz. Vom Dorfplatz zum Sportzentrum sind es ca. 3 Gehminuten. |
