Die Annapurna-Runde mit Lake Tilicho
Lodge-Trekking über den himmelhohen Thorong-Pass mit Abstecher zum Tilicho See
- Fordernde Bergwanderung im Annapurna Himal
- Kathmandu-Tal und der Pilgerort Muktinath
- Trekking entlang der Himalaya-Flüsse Marsyangdi und Kali Gandaki
- Traumhaftes Panorama am Tilicho See
- Überschreitung des 5416 Meter hohen Thorong-Passes
und Durchquerung der tiefsten Schlucht der Erde - Blick auf drei Achttausender: Annapurna, Dhaulagiri und Manaslu
- Wichtige Tage für Ihre Höhenanpassung
- Gipfelmöglichkeit:
- Poonhill, 3198 m
Eisige Luft, Blockwerk, Schnee. Gebetsfahnen flattern im Wind. Sie haben die „Königsetappe“ geschafft und das große Ziel Thorong-Pass, 5416 m, erreicht. Vor gut einer Woche sind Sie in den Subtropen gestartet. Mit den Reisfeldern blieb auch der Hinduismus zurück und Sie betraten die Welt des Buddhismus mit Mani-Mauern und Klöstern. Der Achttausender Manaslu, die Lamjung-Berge, dann die eisigen Flanken der Gangapurna: Schöner kann Nepal nicht sein! Schritt für Schritt konnten Sie sich an die Höhe gewöhnen – unsere beiden Bergwanderführer haben uns dabei beraten. Die höchste Schlafsackunterkunft lag auf 4500 Metern. Jetzt sind wir ganz oben und glücklich. Rundum vergletscherte Eisgipfel mit dem Achttausender Annapurna. Abstieg über den Wallfahrtsort Muktinath und durch das ehemalige Königreich Mustang. Ein Hauch von Tibet ist zu spüren. Äpfel und Aprikosen gedeihen unter dem Achttausender Dhaulagiri. Durch die tiefste Schlucht der Erde geht es zum „Thermalbad“ Tatopani. Dann präsentiert der Aussichtsberg Poonhill noch einmal die ganze Parade der Achttausender. Gehzeiten bis acht Stunden liegen hinter uns, am Thorong-Pass waren es zehn. Das Konzept LODGE-PLUS bot zusätzlichen Komfort. „Namasté!“, erwidern wir den freundlichen Gruß der Nepalis.
Abflug ab Frankfurt nach Nepal (Umsteigeverbindung), faszinierendes Land im Himalaya zu Füßen der höchsten Berge der Erde.
Landung in Nepals Hauptstadt Kathmandu auf 1300 m Höhe und Fahrt zum zentral gelegenen Hotel Malla, das zu Beginn und am Ende der Reise unsere erstklassige Unterkunft in Nepal sein wird. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, wird bis zu unserer Rückkehr im Storeroom des Hotels aufbewahrt. Je nach Ankunftszeit, unternehmen Sie vielleicht einen ersten Spaziergang durch Kathmandu? Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit zahlreichen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.
Nach dem frühen Frühstück in Kathmandu beginnen wir unsere Fahrt (ca. 200 km | ca. 9 h) in Richtung Annapurna-Region. Zunächst verlassen wir die Hauptstadt und folgen dem Prithvi Highway durch die abwechslungsreiche Landschaft Zentralnepals. Die Strecke führt entlang von Flusstälern, durch kleine Ortschaften und vorbei an terrassierten Feldern, die das ländliche Nepal prägen. Wir erreichen Besisahar, den traditionellen Ausgangspunkt der Annapurna-Runde. Hier wechseln wir aufgrund der anspruchsvolleren Straßenverhältnisse in geländegängige Jeeps. Schon kurz nach der Weiterfahrt verändert sich die Landschaft deutlich: Die Straße wird schmaler und folgt dem tief eingeschnittenen Tal des Marsyangdi-Flusses hinein in die Berge. Während der Fahrt passieren wir kleine Dörfer wie Bhulbhule und Ngadi, bevor wir unser Tagesziel Jagat erreichen. Der kleine Ort liegt malerisch oberhalb des Flusses und markiert für viele Reisende den Beginn ihres Trekkings. Nach der langen Anreise beziehen wir unsere Unterkunft und können den Tag in ruhiger Atmosphäre ausklingen lassen, während wir uns auf die bevorstehenden Erlebnisse in den Bergen vorbereiten.
Durch die Marsyangdi-Schlucht, tief eingekerbt, wandern wir weiter zur Lodge in Dharapani, 1950 m. Wir überqueren eine stabile Hängebrücke. Stellenweise ist der Weg weit über dem Fluss in die mächtige Felswand gelegt. Mit den Reisfeldern bleibt auch der Hinduismus zurück. Gerste-, Kartoffel- und Buchweizenfelder begrüßen uns im Distrikt Manang, dessen südlichste Siedlung die Ortschaft Tal darstellt. Erste Gebetsfahnen flattern im Wind. Wir sind in der Welt des Buddhismus angekommen.
Mit dem Achttausender Manaslu im Rücken steigen wir auf zur Lodge in Chame, 2670 m. Zunächst führt der Weg durch herrliche Rhododendronbestände, die zur Baumhöhe heranwachsen und das Land im Frühjahr in tiefes Rot tauchen. Später werden wir ein Stück weit entlang der Piste wandern, die durch das obere Marsyangdi-Tal führt. Mischwälder und moosgrüne Talböden prägen das Landschaftsbild auf dieser Etappe. Aus steilen Hirsefeldern wachsen die weißen Lamjung-Berge. Aber auch die Siebentausender-Gipfel Annapurna II und Annapurna IV zeigen ihr weißes Antlitz. Wir freuen uns auf das Abendessen. Vielleicht gibt es heute das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird?
Die Eisgipfel der Annapurna sind unsere ständigen Begleiter auf dem Weg nach Pisang, 3185 m. Apfelplantagen, schöner Bergwald, duftende Latschen- und Kiefernbestände – die zunehmende Höhe spiegelt sich auch im Wechsel der Vegetation wider. Wir erreichen Pisang. Mit einem freundlichen „Namasté!” wird die Gruppe begrüßt. Gebetsfahnen wehen an der Gompa (Kloster), in welcher wir in die Welt des faszinierenden Buddhismus eintauchen. „Gletschergesichter“ blicken über das Dorf, das im Hochtal des Marsyangdi-Flusses zwischen den Annapurna-Gipfeln im Süden und dem Sechstausender Pisang im Norden eingebettet ist.
Nach dem Frühstück verlassen wir Pisang und folgen dem Marsyangdi-Tal weiter in Richtung Manang. Mit zunehmender Höhe werden die Ausblicke auf die umliegenden Gipfel immer spektakulärer. Wir passieren kleine tibetisch geprägte Dörfer und genießen beeindruckende Panoramablicke auf die Annapurna-Gruppe, die Annapurna II, Annapurna III, Gangapurna und den markanten Pisang Peak. Die trockene Berglandschaft und die traditionellen Steinhäuser vermitteln uns bereits das Gefühl, tief im Himalaya zu sein. Am Nachmittag erreichen wir schließlich Manang auf etwa 3.540 Metern Höhe. Der Ort gilt als wichtigster Stützpunkt der Region und bietet eine beeindruckende Kulisse vor den gewaltigen Bergen des Annapurna-Massivs. Hier haben wir Gelegenheit, in den zahlreichen kleinen Läden noch letzte Besorgungen für die Überquerung des Thorong-Passes zu machen.
Zur besseren Höhenanpassung unternehmen wir einen Ausflug bis auf den etwa auf 4700 Meter gelegenen Ice Lake und genießen die grandiosen Aussichten auf die Chulu-Berge und in die zerklüfteten Annapurna-Wände. Wichtig ist, dass unsere Trinkflaschen reichlich mit Tee gefüllt sind. Denn in der Höhe gilt es viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, langsam aber stetig zu gehen und sich nie zu überfordern. Die Bergwanderführer wurden von uns geschult und werden die Gruppe auch dahingehend beraten. Selbst hier oben, auf über 4000 m finden wir noch Tiere. An unserem Ziel angelangt, werden wir mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Die massive Annapurna III spiegelt sich im tiefblauen Wasser des Sees und zieht uns in ihren Bann. Wir nutzen die Gelegenheit und nehmen inmitten der stillen Natur eine kleine Stärkung zu uns. Anschließend Rückkehr zur Lodge in Manang, wo eine warme Suppe und das Abendessen auf uns warten.
Wir verlassen Manang und folgen dem Weg westwärts entlang des Tals. Die Landschaft wird zunehmend karger, während sich vor uns die mächtigen Gipfel von Gangapurna, Annapurna III und Tilicho Peak erheben. Der Weg führt durch eine eindrucksvolle Bergwelt mit weiten Ausblicken auf schroffe Felswände, Gletscher und die trockenen Hänge des oberen Marsyangdi-Tals. Nach ein paar Stunden erreichen wir das kleine Dorf Khangsar auf etwa 3.760 Metern Höhe. Die traditionelle Siedlung liegt etwas abseits der Hauptroute zum Thorong La und dient als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen in Richtung Tilicho-See. Umgeben von spektakulären Bergpanoramen vermittelt Khangsar ein authentisches Bild des Lebens im Hochhimalaya. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Spaziergang durch das Dorf oder für eine kurze Akklimatisationswanderung in der Umgebung.
Nach dem Frühstück in Khangsar verlassen wir das letzte größere Dorf auf dem Weg zum Tilicho-See und folgen dem Pfad durch die beeindruckende Hochgebirgslandschaft des Annapurna-Massivs. Der Weg steigt zunächst moderat an und führt entlang des Hangs oberhalb des Khangsar Khola. Immer wieder eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf den Tilicho Peak, die Annapurna-Kette und die weitläufigen Hochtäler der Region. Besonders beeindruckend sind die gewaltigen Felsformationen und die karge, fast mondähnliche Landschaft. Der Weg verlangt an einigen Stellen Trittsicherheit, da er über Geröllfelder und schmale Passagen führt, belohnt jedoch mit einzigartigen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel und Gletscher. Am Nachmittag erreichen wir schließlich das Tilicho Base Camp auf etwa 4.150 Metern Höhe. Eingebettet zwischen steilen Felsflanken und umgeben von den mächtigen Bergen des Annapurna-Gebiets bietet dieser Ort eine eindrucksvolle Kulisse für die Nacht. Nach dem Bezug der Lodge bleibt Zeit, die hochalpine Atmosphäre zu genießen und sich auf den morgigen Aufstieg zum Tilicho-See vorzubereiten – einem der höchstgelegenen Seen der Welt.
Heute erwartet uns einer der Höhepunkte des gesamten Trekkings. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir vom Tilicho Base Camp auf, um den Tilicho-See in den frühen Morgenstunden zu erreichen. Der Weg führt stetig bergauf durch die beeindruckende Hochgebirgslandschaft des Annapurna-Massivs. Mit jedem Schritt eröffnen sich spektakulärere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel, während die ersten Sonnenstrahlen die schneebedeckten Berge in warmes Licht tauchen. Schließlich erreichen wir den Tilicho-Lake auf etwa 4.920 Metern Höhe. Der tiefblaue Bergsee liegt eingebettet zwischen gewaltigen Felswänden und vergletscherten Gipfeln und ist einder der höchstgelegenen Seen der Welt. Die einzigartige Kulisse und die Stille dieser unwirklichen Landschaft machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Bei einer ausgiebigen Pause genießen wir die besondere Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Ortes. Anschließend steigen wir zunächst zurück zum Tilicho Base Camp ab. Nach einer kurzen Rast setzen wir unseren Weg fort und verlassen die Route zum See. Der Pfad führt zurück durch die karge Berglandschaft und weiter in Richtung Sri Kharka. Am Nachmittag erreichen wir Sri Kharka auf etwa 4.050 Metern Höhe. Die kleine Siedlung liegt malerisch an einem Berghang und bietet herrliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Nach einem langen, aber eindrucksvollen Tag bleibt Zeit, die Erlebnisse Revue passieren zu lassen und die besondere Atmosphäre des Himalaya zu genießen.
Heute kehren wir auf die Hauptroute der Annapurna-Runde zurück und setzen unseren Weg in Richtung Thorong-La fort. Zunächst wandern wir zurück in Richtung Khangsar und folgen anschließend dem Hauptweg nach Norden. Die Landschaft ist geprägt von weiten Hochweiden, trockenen Berghängen und schroffen Felsformationen, während sich die gewaltigen Gipfel von Annapurna III, Gangapurna und Chulu East immer eindrucksvoller präsentieren. Unterwegs begegnen wir häufig Yak-Herden, die in den hochgelegenen Weidegebieten grasen und der Region ihren Namen verleihen. Die klare Bergluft und die weiten Ausblicke machen diese Etappe zu einem besonderen Erlebnis. Am Nachmittag erreichen wir Yak Kharka auf etwa 4.100 Metern Höhe. Nach dem Bezug unserer Unterkunft bleibt Zeit für Erholung oder einen kurzen Akklimatisationsspaziergang.
Die höchste Lodge der Annapurna-Runde erwartet uns auf der Yak-Alm Thorong Phedi, 4500 m. Im Aufstieg begleiten uns die Eisgipfel von Glacier Dome, Annapurna III und die stolze Gangapurna. Jetzt spüren wir, wie wichtig die vorangegangenen Akklimatisationstage waren. In Thorong Phedi kommen wir bereits gegen Mittag an. Wer möchte, geht am Nachmittag noch eine kleine Akklimatisationstour. Den Rest des Tages verbringen wir im gemütlichen Gemeinschaftsraum der Lodge und schwören uns auf den morgigen Tag ein. Wir rollen uns schon früh in die Schlafsäcke ein. Die Nacht ist kurz. Morgen werden wir den Thorong-Pass, das große Ziel dieses Lodge-Trekkings, überschreiten.
Die Überschreitung des Thorong La (La = Pass) beginnt um drei Uhr früh. „Pistare, pistare...” – langsam und stetig steigen wir, vorbei an Geröllfeldern und über Moränenhügel, bergan. Gletscherhauch macht sich bemerkbar. In dieser unwirtlichen Region sind immer wieder seltene Schneeleoparden gesichtet worden. Beim ersten Morgenlicht ist der Aufstieg zum Thorong La halb geschafft. Der Blick fällt zurück auf die Chulu-Gipfel. Blockwerk. Schnee. Dann winken bunte Gebetsfahnen auf der Passhöhe, 5416 m. Gen Süden blicken wir auf die Gipfel der Annapurna-Gruppe, deren höchster, die Annapurna I, vor mehr als siebzig Jahren von Maurice Herzog und Louis Lachenal bestiegen wurde. Es war der erste Erfolg an einem Achttausender überhaupt. Begleitet von Dohlen und Lämmergeiern erfolgt der Abstieg zum geheimnisvollen Wallfahrtsort Muktinath, 3800 m. Unterwegs tritt der Achttausender Dhaulagiri ins Blickfeld. Erschöpft aber glücklich, die „Königsetappe“ geschafft zu haben, treffen wir am Nachmittag in der Lodge ein. Wir gönnen uns vielleicht ein Bier und werden zeitig schlafen gehen. Der heilige Bezirk des Wallfahrtsortes kann bis morgen warten.
Muktinaths „ewiges Feuer“ und die 108 stierköpfigen Wasserspeier zählen zu den wichtigsten Heiligtümern im Himalaya. Wir besuchen den berühmten Wallfahrtsort, der für Buddhisten, Hindus, Bönpa und Jain gleichermaßen bedeutend ist. Nachmittags Abstieg auf neuer Route ins obere Kali-Gandaki-Tal, da der Hauptweg von Jeeps befahren wird. Dabei wandern wir ein Stück weit durch das ehemalige Königreich Mustang. Die karge Mondlandschaft stellt einen starken Kontrast zu den Tagen zuvor dar. Wir erreichen Kagbeni, 2810 m, das mit langen Mani-Mauern, einem großen Tor-Chörten und Gebetsmühlen ganz tibetisch geprägt ist. Hier besichtigen wir eine der ältesten buddhistischen Klosteranlagen Nepals.
Die tiefste Schlucht der Erde werden wir heute ein Stück weit durchfahren. Da ist zuerst das obere Kali-Gandaki-Tal mit dem berühmten Ort und Kloster Marpha: Apfel- und Aprikosenbäume gedeihen zu Füßen des Siebentausenders Nilgiri in der Heimat der Thakali-Bevölkerung. Die stattlichen Häuser und die gepflasterten Wege zeugen vom einstigen Reichtum der Region, die Nepal mit Tibet auf einem wichtigen Handelsweg verbindet. Hier können wir uns mit handgefertigten Souvenirs eindecken. Später gelangen wir, vorbei am alten Handelszentrum Tukche, nach Kalopani, 2530 m. Der Blick auf den „weißen Berg“ Dhaulagiri ist von hier am beeindruckendsten. Dann fahren wir zwischen den Achttausendern Annapurna und Dhaulagiri hinab bis nach Tatopani, 1200 m, welches für seine heißen Quellen bekannt ist.
Auf einer stabilen Hängebrücke queren wir den donnernden Kali-Gandaki-Fluss. Wir werfen noch einmal einen Blick zurück auf den Siebentausender Nilgiri, der sich mächtig über dem Flusstal erhebt. Dann treten wir den langen Aufstieg in Richtung Ghorepani-Pass an. Das kultivierte Bergland ist grün und duftet. Die Annapurna-Runde zeigt sich von einer ganz anderen Seite. Die kalten Temperaturen hoch in den Bergen sind beinahe schon vergessen. Wir passieren eine Orangenplantage und haben Gelegenheit, die schmackhaften, hier „Suntala“ genannten, Früchte zu kosten. Durch eine eindrucksvolle Terrassenlandschaft steigen wir auf zur Lodge in Shikha, 1935 m, vorbei an schmucken Dörfern der Chhetri und Magar.
Das heutige Ziel lautet Ghorepani, das "Basecamp" zum Poonhill. Der Aufstieg zum Ghorepani-Pass wartet mit landschaftlichen Schönheiten auf: Reisterrassen im Wechsel mit üppigen Wäldern aus Rhododendren und Magnolien, die im Frühjahr in Blüte stehen. Dazwischen finden sich schmucke Magar-Dörfer. Angekommen in Ghorepani haben wir den Nachmittag zur freien Verfügung, um die nähere Umgebung zu erkunden oder bei gutem Wetter bereits einen kleinen Abstecher in die Höhe zu unternehmen. Übernachtung in einer Lodge in der Ortschaft Ghorepani, 2850 m. Von der Hungry Eye Lodge aus sehen wir unter anderem den mächtigen Achttausender Dhaulagiri. Abends schwören wir uns auf eine letzte frühe Aufstehzeit ein.
Frühmorgens machen wir uns im Lichte unserer Stirnlampen auf den Weg die Steintreppen hinauf. Der Poonhill, 3194 m, über dem Ghorepani-Pass, 2925 m, präsentiert zum Sonnenaufgang den „Fischschwanz“ des formschönen Machapuchare, 6993 m. Überhaupt ist das Panorama überwältigend: Es reicht von Osten über die Lamjung- und Annapurna-Berge bis zum Achttausender Dhaulagiri. Der Abstieg führt durch dichten Bergdschungel. Er wird von Affen und zahlreichen Vogelarten bevölkert, deren Konzert uns begleitet. Orchideen gedeihen im Nebelwald. Schließlich bietet das stattliche Magar-Dorf Ulleri schöne Sonnenterrassen. Dann führen viele Steinstufen hinab nach Hile im Tal der Modi Khola. Hier werden wir zum letzten Mal in einer Lodge im eigenen Schlafsack übernachten. Beim letzten gemeinsamen Abendessen mit der Crew verabschieden wir uns von unserer treuen Begleitmannschaft, ohne die unser Abenteuer nicht möglich gewesen wäre.
Bei Birethanti, 1040 m, wartet der Bus und bringt die Gruppe zum Pokhara Airport (30 km/1,5 h). Hier startet der Flieger nach Kathmandu. Bezug der Zimmer im bereits bekannten Hotel Malla, wo wir erneut für zwei Nächte Quartier nehmen. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Vielleicht bleibt Zeit, um am Nachmittag noch auf Besichtigungstour zu gehen. Der buddhistische Stupa von Bodnath und das Hinduheiligtum Pashupatinath sind lohnende Ziele (fakultativ). Übrigens treffen sich im Hotel Malla am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp“ für unsere Gäste. Wir möchten Ihnen die größtmögliche Freiheit lassen und empfehlen heute Abend entweder in einem der vorzüglichen Hotelrestaurants oder in einer der kleinen Gaststätten in der Umgebung zu speisen. In Kathmandu sind die Küchen aus aller Welt vertreten.
Freie Zeit für die Königsstädte, die Sie zum Shopping oder für weitere Besichtigungen nutzen können. Patan, auch Lalitpur – „die Schöne“ genannt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Und das mittelalterliche Bhaktapur, in dem wichtige Szenen für Bertoluccis Spielfilm „Little Buddha“ gedreht wurden, gehört mit seinen vielen Tempeln, Pagoden und Palästen zum Weltkulturerbe. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Am Abend laden wir zu einem stilvollen Abschiedsessen – ein schöner Ausklang der Nepal-Tage.
Nach einem letzten leckeren Frühstück nehmen wir Abschied. Etwas Wehmut macht sich breit. Zu gegebener Zeit Rückflug zurück nach Frankfurt. Eine intensive Zeit in Nepal geht zu Ende.
Die Fahrtdauern sind bereits inkl. üblichem Straßenverkehr angegeben. Allerdings können sich diese Fahrtdauern aufgrund laufender Arbeiten und sich ändernden Straßenverhältnissen ändern.
Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
- Deutsch sprechende*r Bergwanderführer*in
- Internationale Langstreckenflüge ab/bis Frankfurt in der Economy-Klasse nach Kathmandu und zurück (Umsteigeverbindung), inklusive Flughafengebühren und Flughafentransfers in Kathmandu
- Yeti Airlines Flug Pokhara–Kathmandu, inklusive Flughafengebühr und 20 kg Freigepäck (plus 5 kg Handgepäck)
- 3 x Hotel****(*) im DZ, 1 x Hotel** im DZ, 16 x einfache Lodge im DZ
- Halbpension, 1 x nur Frühstück
- Bus- und Jeepfahrten lt. Programm
- Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger, 13 kg Freigepäck
Unterkunftsänderungen vorbehalten.
- Permit (wird vom DAV Summit Club für Sie beantragt und vor Ort ausgegeben), Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal
- Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
- Höhenmedizinische Überdruckkammer
- Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club
- Umfangreiches Versicherungspaket:
Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
Visum ca. € 50,–; Trinkgelder ca. € 100,–; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Duschen, WIFI und evtl. Ladegebühren ca. € 20,- bis € 25,- pro Tag; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.
Bitte beachten Sie
In Kathmandu wohnen Sie in einem sehr guten Hotel im Stadtzentrum, von dem aus Sie die Hauptstadt Nepals gut zu Fuß erkunden können. In allen anderen Übernachtungsorten auf dem Trekking stehen Lodges der einheimischen Bevölkerung für Sie bereit, die nicht beheizt sind, und in deren Zimmern Sie auf Matratzenbetten Ihren Schlafsack ausrollen. Die Waschmöglichkeiten, besonders in den höheren Lagen, sind teilweise „basic”. Der DAV Summit Club bemüht sich um Lodges, die einfache sanitäre Einrichtungen zu jedem Zimmer (Nasszelle/Toilette, überwiegend sehr einfach, in der Regel keine Dusche) bereithalten. Diese Unterkünfte sind untenstehend mit LODGE-PLUS gekennzeichnet. Alle anderen Unterkünfte verfügen über einfache sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, teilweise auch im Außenbereich. Die Angaben entsprechen einer Absichtserklärung ohne Garantie, dass immer ausreichend Zimmer in den vorgesehenen Häusern zur Verfügung stehen. In diesem Fall behält sich der DAV Summit Club vor, auch auf andere Lodges auszuweichen, deren Standard dann von der Ausschreibung abweichen kann.
Fordernde Bergwanderung, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten von fünf bis acht Stunden, am Thorong-Pass bis zehn Stunden mitbringen. Das Trekking ist technisch nicht anspruchsvoll, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wird jedoch vorausgesetzt. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 4500 Meter. Bei Höhenproblemen oder schlechter Verfassung wird kein Risiko eingegangen. Damit Sie mit Genuss ans Ziel kommen, begleiten zwei erfahrene Trekking-Guides die Gruppe. Übernachtet wird im eigenen Schlafsack in einfachen Lodges.
Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver genießen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.
Für die Einreise nach Nepal benötigen Sie einen Reisepass, der über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, sowie ein Visum. Dieses erhalten Sie bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu. Wir empfehlen eine unkomplizierte Voranmeldung, welche Sie frühestens zwei Wochen vor Abreise online vornehmen können. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen.
Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.
Gesundheit und Höhe
Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für Nepal bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird ein Impfschutz gegen Covid-19, Hepatitis A und Typhus sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie in ärztlichen Praxen und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.
Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
| DAV-Mitglieder-Bonus: |
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
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| Anreiseart |
Flug Internationale Langstreckenflüge ab/bis Frankfurt nach Kathmandu, Umsteigeverbindung. Flugzeiten für die Flüge werden frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens der Airlines liegen außerhalb des Einflussbereichs des DAV Summit Club und bleiben ausdrücklich vorbehalten. Anmeldeschluss: 45 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage, Aufpreise möglich ! Rail & Fly Bahnticket Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt. |
| Zimmeraufpreis |
Einzelzimmer, nur in Kathmandu: € 120,– |
