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Marokko entdecken

Vom Hohen Atlas bis in die Wüste

Schneebedeckte Viertausender, grüne Täler, bizarre Felslandschaften, jahrhundertealte Lehmdörfer und die scheinbar endlosen Dünen der Sahara: Kaum ein anderes Land bietet auf vergleichsweise kleinem Raum so unterschiedliche Landschaften wie Marokko. Und kaum eine Art zu reisen lässt einen diese Vielfalt so intensiv erleben wie das Wandern und Trekking.

Dabei muss es nicht immer dieselbe Art von Marokko-Reise sein. Wer mehrere Tage fernab von Straßen und festen Unterkünften unterwegs sein möchte, findet bei uns außergewöhnliche Zelttrekkings im Hohen Atlas, im Jebel Saghro und in der Wüste. Wer lieber in kleinen Hotels und traditionellen Riads übernachtet, kann Marokko auf abwechslungsreichen Wander-Rundreisen kennenlernen. Und wer vor allem hoch hinaus möchte, kann innerhalb einer Woche den Jebel Toubkal, mit 4.167 Metern höchster Berg Nordafrikas, besteigen.

So unterschiedlich unsere Marokko-Reisen sind, eines verbindet sie: Wir möchten das Land nicht nur besuchen, sondern es zu Fuß erleben.

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Zelttrekking in Marokko: unterwegs, wo Straßen enden

Ein Zeltlager mitten im Hohen Atlas. Ringsum Berge, kein Verkehr, kein Hotel, keine touristische Infrastruktur. Am nächsten Morgen wird das Lager abgebaut und einige Täler und Pässe weiter wieder errichtet. Zelttrekkings dieser Art sind in Marokko inzwischen nur noch bei wenigen Veranstaltern zu finden – bei uns haben sie weiterhin einen festen Platz im Programm.

Denn gerade das Zelttrekking ermöglicht ein Reiseerlebnis, das mit einer klassischen Rundreise kaum vergleichbar ist. Mehrere Tage ziehen wir zu Fuß durch Landschaften, die sich beinahe täglich verändern. Wir überqueren hohe Pässe, folgen alten Maultierpfaden, passieren kleine Bergdörfer und schlagen unsere Zelte dort auf, wo der nächste Trekkingtag endet. Dabei bedeutet Zelttrekking keineswegs, alles selbst auf dem Rücken tragen zu müssen.

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Das Besondere: Unsere Begleitmannschaft zieht mit

Zu unseren Zelttrekkings gehört eine lokale Begleitmannschaft. Mulis übernehmen den Transport des Gepäcks und der Ausrüstung, während sich Koch und Helfer um das Camp und die Verpflegung kümmern. Während wir wandern, ist ein Teil der Mannschaft häufig bereits voraus unterwegs. Wenn wir nach unserer Tagesetappe das nächste Camp erreichen, sind die Zelte aufgebaut und das Essen wird vorbereitet. Mittags und abends kommen frisch zubereitete Gerichte auf den Tisch. Gerade diese gemeinsame Zeit macht für viele den besonderen Reiz eines Zelttrekkings aus. Über mehrere Tage sind Gäste, Guides, Köche, Helfer und Maultiertreiber miteinander unterwegs. Man begegnet Menschen in abgelegenen Bergregionen, passiert Dörfer und Weiler und erlebt einen Teil Marokkos, der von der Straße aus oft verborgen bleibt. Zum Camp gehört neben den Schlafzelten auch ein Toilettenzelt.

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Marokko erwandern – und abends im Riad schlafen

Nicht jede und jeder möchte mehrere Nächte im Zelt verbringen. Deshalb bieten wir auch Reisen an, bei denen wir die landschaftliche Vielfalt Marokkos mit festen Unterkünften verbinden. Der Charakter dieser Reisen ähnelt einer Wander-Rundreise: Wir wechseln im Verlauf der Reise den Standort und unternehmen Wanderungen an besonders reizvollen Orten. Übernachtet wird in kleinen Hotels oder landestypischen Riads.

Bei „Imposante Schluchten und Faszination Wüste“ stehen die großen Landschaftskontraste des Südens im Mittelpunkt. Schluchten, Gebirgslandschaften und Wüste lassen sich miteinander kombinieren, ohne auf ein festes Bett am Abend verzichten zu müssen. Unsere Reise „Granitberge, Dünen und malerische Lehmdörfer“ führt wiederum in Regionen, die auf vielen klassischen Marokko-Routen kaum eine Rolle spielen. Dazu gehört das Tal der Ammeln mit seinen eindrucksvollen Granitbergen und Palmenoasen. Gerade diese weniger bekannten Gegenden machen die Reise zu einer spannenden Alternative für alle, die Marokko abseits der üblichen Rundreiserouten kennenlernen möchten.

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Eine Woche, ein großes Ziel: Jebel Toubkal, 4.167 m

Wer weniger Zeit hat und trotzdem einen echten Höhepunkt des Hohen Atlas erleben möchte, kann sich auf das sprichwörtlich höchste Ziel konzentrieren. Unsere Reise „Marokkos höchster Gipfel – Jebel Toubkal, 4.167 m“ führt innerhalb einer Woche auf den höchsten Berg Marokkos und ganz Nordafrikas. Ausgangspunkt ist das Bergdorf Imlil. Von dort geht es zu Fuß weiter in die Hochgebirgswelt des Atlas. Übernachtet wird unterwegs in Berghütten, das Gepäck und die Verpflegung werden von Mulis transportiert. Höhepunkt ist schließlich die Besteigung des Jebel Toubkal auf 4.167 Meter. Eine kompakte Reise für Bergwanderer, die Marokko mit einem echten Gipfelerlebnis verbinden möchten.

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Wann ist die beste Reisezeit für Marokko?

Eine der Besonderheiten Marokkos ist, dass sich das Land nahezu ganzjährig bereisen lässt – entscheidend ist allerdings, welche Region man besuchen möchte. Im Sommer zieht es uns vor allem in die Höhenlagen des Hohen Atlas. Dort sind die Temperaturen deutlich angenehmer als in den tiefer gelegenen Regionen des Landes. Die langen Zelttrekkings im Gebirge lassen sich deshalb hervorragend in den Sommermonaten unternehmen.

Frühjahr und Herbst sind ideal für viele unserer übrigen Wander- und Trekkingreisen. Und im Süden Marokkos reicht die Saison teilweise bis in den Dezember hinein. Wenn es in Deutschland bereits kalt und dunkel wird, bieten Wüste, Jebel Saghro und der marokkanische Süden noch hervorragende Bedingungen für Wanderreisen. Marokko ist damit nicht nur ein Land für eine Reise – sondern ein Ziel, das man zu verschiedenen Jahreszeiten immer wieder anders erleben kann.

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Gute Guides sind der Schlüssel zu einer guten Reise

Ein Trekking steht und fällt mit den Menschen, die es begleiten. Das gilt im Hochgebirge ebenso wie in der Wüste. Wir arbeiten in Marokko deshalb seit vielen Jahren eng mit unserer lokalen Partneragentur zusammen. Diese langjährige Partnerschaft ermöglicht nicht nur gut eingespielte Abläufe, sondern auch einen kontinuierlichen Austausch. Ein wichtiger Bestandteil davon sind regelmäßige Schulungen unserer Guides vor Ort. Dabei geht es um Sicherheitsstandards ebenso wie um die Qualität der Reiseleitung und das gemeinsame Verständnis davon, wie wir unseren Gästen ein möglichst gutes Bergerlebnis ermöglichen möchten. Gerade in einem Land mit so unterschiedlichen Landschaften, klimatischen Bedingungen und kulturellen Besonderheiten ist die Erfahrung der Menschen vor Ort unverzichtbar.

Welches Marokko darf es sein?

Vielleicht ist genau das die schwierigste Entscheidung: Welches Marokko möchte man zuerst kennenlernen? Den Hohen Atlas, in dem morgens die ersten Sonnenstrahlen die Viertausender färben? Die grünen Täler und kleinen Berberdörfer zwischen den Bergen? Die bizarren Felslandschaften des Jebel Saghro? Oder die Stille der Sahara, wenn am Abend die Sonne hinter den Dünen verschwindet? Wer intensiv unterwegs sein möchte, entscheidet sich für eines unserer Zelttrekkings. Wer Landschaft, Kultur und Wanderungen mit mehr Komfort verbinden möchte, wählt eine unserer Wander-Rundreisen mit Hotels und Riads. Und wer vor allem einen großen Gipfel im Blick hat, nimmt den Jebel Toubkal ins Visier. Ganz gleich, welche Variante es wird: Am schönsten erlebt man Marokko dort, wo man langsam genug unterwegs ist, um die Landschaft nicht nur zu sehen. Sondern Schritt für Schritt in sie einzutauchen.

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