Hüttenwanderung in den Karnischen Alpen und in den Friauler Dolomiten

Beschreibung

  • Friaul-Julisch Venetien, Karnische Alpen, Friauler Dolomiten
  • Rundwanderung von Hütte zu Hütte in den südlichen Ausläufern der Karnischen Alpen und im spektakulären Naturpark der Friauler Dolomiten
  • Alte Bergbauernkultur mit Übernachtung in zwei urigen Almhütten
  • Fünf Nächte in komfortablen Hütten
  • Besteigung des Monte Pramaggiore, 2478 m, höchster Gipfel
    der Friauler Dolomiten
  • Blick auf das Naturmonument Campanile di Val Montanaia 
ab € 720,- pro Person

Programm

1. Tag: Gemeinsamer Aufstieg zur Casera Tragonia, 1760 m.
Treffpunkt um 14.30 Uhr in Forni di Sopra, 907 m. Der Ort gehört zur Region Friaul-Julisch Venetien und liegt im Tal des Tagliamento, einem der letzten Wildflüsse der Alpen. Der anfänglich steilere Aufstieg mündet in einer lieblichen Almlandschaft, wo die Casera Tragonia in wunderschönen Tal des Rio Tolina liegt. Am Eingang hängt ein großer Kupferkessel aus dem Jahre 1892, der in früheren Jahren für die Käseherstellung verwendet wurde. Abendessen und Programmbesprechung.
Hm ↑ 870 Gz 3,5 h

2. Tag: Casera Tartoi, 1711 m.
Durch prächtige Blumenwiesen in lichtem Wald geht es in leichter Steigung bis ca. 100 Meter unter die Scharte Croce di Tragonia, 1973 m, mit herrlichem Blick auf das westlich gelegene Lumiei-Tal mit dem kleinen Dorf Sauris, einer deutschen Sprachinsel in den Karnischen Alpen. Der Aufstieg endet an der Forca Rossa, 2329 m, unterhalb des Monte Tiarfin, 2413 m. Die Aussicht reicht über die Karnischen Alpen bis zu den Belluneser Dolomiten. Nun geht es abwärts in das kleine Tal Busas di Tiarfin mit der historischen Casera Tartoi, wo uns heimelige Atmosphäre und gutes Essen erwartet. Hm ↑ 590 ↓ 620 Gz 4 h

3. Tag: Giafhütte, 1400 m.
Diese lange und sehr abwechslungsreiche Etappe folgt zuerst dem "Truoi da las mons" , einem historischen Almweg, der die Almhütten der Gemeinde Forni di Sopra verbindet. Am Mauria-Pass, 1298 m, entspringt der Tagliamento und hier verlassen wir die Karnischen Alpen und wechseln hinüber in die Friaulischen Dolomiten. In der komfortablen Giafhütte erwartet uns herzliche Gastfreundschaft. Hm ↑ 880 ↓ 1130 Gz 7,5 h

4. Tag: "Enzianweg" zur Flaiban-Pacherinihütte, 1587 m.
Der spektakuläre Weg, den die Einheimischen "Truoi dai sclops" - Enzianweg nennen, führt über drei hohen Scharten, wovon die Fuorcla dell'Inferno mit 2175 Meter die höchste ist. Mit zahlreichen Enzianarten macht dieser Weg seinem Namen alle Ehre. Ein Höhepunkt ist die Märchenwiese Canpuros, die während der Sommerblüte eine wahre Traumlandschaft bietet. Steiler Abstieg zur Flaiban-Pacherinihütte liegt aussichtsreich in nordöstlichen Teil des Naturparks Friaulische Dolomiten. Hm ↑ 1130 ↓ 940 Gz 6 h

5. Tag: Monte Pramaggiore, 2478 m, Pordenonehütte, 1249 m.
Unter gewaltigen Felswänden, wie der Ostwand des Comici-Turmes, steigen wir hinauf zur Pramaggiore-Scharte, 2295 m. Nun geht es über die Ostflanke mit kurzen Kletterpassagen (I. Schwierigkeitsgrad) auf Platten und Schrofen hinauf zum Gipfel, den ein Metallkreuz ziert. Wir genießen die weite Sicht von den Dolomiten bis zu den Julischen Alpen. Von der Pramaggiore-Scharte (wer möchte kann hier auf die Gipfelbesteiger warten) folgt ein langer Abstieg zur Pordenonehütte im Meluzzo-Tal auf der Südseite des Naturparks. Hm ↑ 900 ↓ 1300 Gz 6 h

6. Tag: Tagestour zur Montanaia-Scharte, 2333 m. 
Mit leichtem Gepäck unternehmen wir heute eine Tageswanderung zum Fuße des spektakulären Fels-Monolithen "Campanile di Val Montanaia", der unter den Alpinisten auch als der "steinerne Schrei" bekannt ist. Das Biwak Perugini, 2060 m, ist ein idealer Platz, um den Campanile aus der Nähe zu bewundern. Von hier ist es nicht mehr weit zur Montanaia-Scharte, wo die südlichen Dolomiten wie Antelao, Pelmo und Civetta grüßen. Rückkehr zur gastlichen Hütte.
Hm ↑↓ 1080 Gz 6 h

7. Tag: Padovahütte, 1287 m.
Durch das lange Tal Monfalcon di Cimoliana, das von imposanten Felswänden flankiert wird, steigen wir in Kehren hinauf zur Leone-Scharte, 2290 m. Hier öffnet sich das grüne Kar des Monfalconi di Forni-Tales - paradiesisch einsam! Höchster Punkt des Tages ist die gleichnamige Scharte auf 2309 Meter. Durch das Aradetal geht es hinab zur Hütte. Hm ↑ 1190 ↓ 1140 Gz 6,5 h

8. Tag: Rückkehr nach Forni di Sopra.
Noch einmal genießen wir die schöne Dolomitenlandschaft und schließen die Runde um die Friaulischen Dolomiten an der Giafhütte. Von der Scodavacca-Scharte, 2043 m, einem riesengroßen Tor, das das Tagliamentotal mit dem Piavetal verbindet, geht es nur noch abwärts zur Giafhütte und weiter zum Ausgangspunkt. Ankunft und Verabschiedung gegen 13 Uhr.
Hm ↑ 790 ↓ 1190 Gz 5,5 h

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • 7 Nächte im Mehrbettzimmer
  • 7 x Halbpension, Tourentee
  • Bergwanderführer

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

6–12 Personen

Unterbringung

Mehrbettzimmer, Waschräume, Duschmöglichkeit gegen Gebühr in sehr gut bewirtschafteten Hütten.

Anforderungen

Voraussetzungen

Bergwandererfahrung, Trittsicherheit, gute Kondition für die Gehzeiten. Bei der Besteigung des Monte Pramaggiore müssen kurze Kletterpassagen im I. Schwierigkeitsgrad bewältigt werden. Wer sich das nicht zutraut, kann die Gipfelbesteigung auslassen.

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^°°°

Details

BuchungscodeHWFRIAUL
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Kostenfreie Parkplätze gibt es in Forni di Sopra

Bahnhof: Carnia-Tolmezzo (über Villach), Bus nach Forni di Sopra (Fahrzeit ca. 1 h)

Termine Sa 31.08.2019 bis Sa 07.09.2019
ab 720,- €

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Monika Eginger

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Monika Eginger
Telefon: 089 / 642 40 105Telefon: 089 / 642 40 105
E-Mail sendenE-Mail: eginger@dav-summit-club.de

Kommentare: Das sagen Mitreisende

  • Zum Reisetermin vom 03.09.17 bis 10.09.17 sagte Saskia v.:

    Die Tour war wunderschön. Ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen. Wunderschöne atemberaubende und abwechslungsreiche Landschaft, sehr urige Hütten. Unsere Gruppe hätte besser und netter nicht sein können, unser Führer Christian war sehr kompetent und ebenfalls sehr nett. Die Tagesetappen in teilweise ziemlich steilem Gelände mit viel Geröll waren für mich sehr gut zu meistern. Jeder Tag war eine einzige Freude!

    Kritikpunkte: ein wärmerer Schlafsack wäre auf den teilweise (für mich) sehr kalten Hütten angenehmer gewesen. Auch das Essen sollten die Hütten besser miteinander absprechen. Fast jeden Tag Gulasch und Polenta,... das sollte überdacht werden. Ansonsten Topp!

  • Zum Reisetermin vom 09.07.17 bis 16.07.17 sagte Alfred B.:

    Die Reise war ein voller Erfolg und hat voll und ganz meine Erwartung, in jeglicher Sicht,

    erfüllt. Die Reisebeschreibung hat genau das widergegeben was ich erlebt habe.

    Die Unterbringung und Verpflegung auf den Hütten war ausgezeichnet. Auch möchte ich die Gastfreundlichkeit der Hüttenwirte hervorheben.

    Nachdem ich schon häufiger mit dem Sammitclub unterwegs war und immer zufrieden war möchte ich unseren Bergführer, Gerhart Wiesenbauer, noch eine Stufe höherstellen.

    Danke für die schöne Woche, Alfred .

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  • Zum Reisetermin vom 09.07.17 bis 16.07.17 sagte Werner N.:

    „Es war eine erlebnisreiche Wanderung. Die Anforderung an Kondition war ok. Der Bergführer hat sich sehr um unser Wohl und Zusammenhalt in der Gruppe bemüt und war sehr gut.“

  • Zum Reisetermin vom 09.07.17 bis 16.07.17 sagte Gerhard H.:

    Eine sehr schöne Tour in den Dolomiten rund um Forni di Sopra. Die Tour ist schon recht anstrengend (Ich bin Neuling bei Hüttentouren), aber man wird mit herrlichen Ausblicken und Erlebnissen belohnt. Trotz der teilweise sehr einfachen Hütten, kann man kulinarische Genüsse erleben. Die Reisegruppe war auch sehr angenehm.

    Sehr empfehlenswert.

  • Zum Reisetermin vom 09.07.17 bis 16.07.17 sagte Norbert S.:

    „Tolle Wanderwoche in einer eher wenig bekannten ursprünglichen Berglandschaft der Dolomiten. Wer ruhige gemütliche und tw. ursprüngliche Hütten immer mit großer Gastfreundschaft, landestypischem leckerem Essen, lange Wanderungen in atemberaubender Landschaft usw. schätzt, sollte hier zugreifen; sehr empfehlenswert. 1-A Führung der Wanderwoche durch Gerhard Wiesenbauer.“

  • Zum Reisetermin vom 09.07.17 bis 16.07.17 sagte Alfred B.:

    Die gesamte Reise war in jeder Hinsicht ein voller Genuß. Meine Erwartungen wurden voll

    zufrieden gestellt. Die Unterbringung , Verpflegung und die Gastfreundlich waren auf der

    ganzen Reise ausgezeichnet. Die Natur ist sehr abwechselungsreich und unbeschreiblich schön. Gerhart Wiesenbauer ist durch seine Art und sein Wissen kaum zu übertreffen.

    Ich kann diese Reise nur weiterempfehlen.

  • Zum Reisetermin vom 09.07.17 bis 16.07.17 sagte Richard R.:

    „Wir hatten eine sehr schöne Wanderwoche in einer grandiosen Umgebung. Die Betreuung und Verpflegung auf den Hütten war sehr gut.“

  • Zum Reisetermin vom 09.07.17 bis 16.07.17 sagte Günther S.:

    „eine herrliche Zeit in einer wilden, ursprünglich gebliebenen Berglandschaft“

  • Zum Reisetermin vom 28.08.16 bis 04.09.16 sagte Dorothea O.:

    „Super Reise, intensives Naturerlebnis in eher abgeschiedener Alpenregion, sehr sehr gute Führung der Gruppe und der Tour.“