Sondergruppe Udo Müller

Lodge-Trekking – Drei-Pässe-Tour zum Everest Basecamp

  • Technisch leichte aber fordernde Bergwanderung im Khumbu
  • Kathmandu-Tal und alte Sherpa-Klöster
  • Renjo La, Cho La, Kongma La: Drei Fünftausender-Pässe
    oder auf Wunsch genussvolle Wander-Alternativen
  • Konzept LODGE-PLUS für etwas mehr Komfort
  • Blick auf vier Achttausender: Cho Oyu, Everest, Lhotse und Makalu
  • Wichtige Tage für Ihre Höhenanpassung
  • Natürlich darf das Everest Basecamp nicht fehlen!
  • Gipfelmöglichkeiten:
    - Gokyo Ri, 5360 m
    - Kala Pattar, 5505 m
Impressionen
Ihre Reise

Everest-Trekking mit Mehrwert. Denn das Konzept LODGE-PLUS sorgt für mehr Komfort. Und an den Schlüsselstellen können Sie sich entscheiden: für die alpinen Routen über die Fünftausender-Pässe Cho La und Kongma La – oder die Genuss-Varianten mit berühmten Sherpa-Klöstern. Zwei Guides machen's möglich. Die ersten Trekking-Tage bringen Akklimatisation. Und eine Supersicht vom Gipfel des Gokyo Ri, 5360 m. Wir blicken auf die Achttausender Cho Oyu, Everest, Lhotse und Makalu. Dann die höchste Schlafsack-Unterkunft in Gorak Shep, 5200 m, Ausgangspunkt für die Exkursion zum Everest Basecamp. Gehzeiten bis acht, zum Everest Basecamp bis neun Stunden. 

1. Tag: Ankunft in Kathmandu

Sie haben die Reise bereits am Vortag mit dem Abflug in Ihrem Heimatland begonnen. Landung am Airport von Kathmandu, 1300 m. Wenn Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie abgeholt und in die Hauptstadt gefahren. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zur ersten Unterkunft (ca. 25 min./ca. € 7,–). Das zentral gelegene Hotel Malla wird zu Beginn und am Ende der Reise Ihre erstklassige Unterkunft in Nepal sein. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Je nach Ankunftszeit unternehmen Sie vielleicht schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu. Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.

2. Tag: Fahrt nach Mulkot

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht besuchen Sie den buddhistischen Stupa von Bodnath oder das Hinduheiligtum Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss? Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, können Sie im Storeroom des Hotels Malla deponieren. Am Nachmittag fährt uns der Bus (100 km/4 h) ostwärts bis Mulkot, 495 m. Die kleine Ortschaft liegt direkt am rauschenden Sunkosi-Fluss, der auf dem tibetischen Hochland nördlich des Himalaya-Hauptkammes entspringt. Hier beziehen wir die Zimmer in einem einfachen Hotel. Mit unsere*r Bergwanderführer*in besprechen wir den Ablauf der folgenden Trekkingtage.

3. Tag: Fahrt nach Ramechap | Flug ins Everest-Gebiet

Frühmorgens Fahrt (35 km/1,5 h) zum Flughafen von Ramechap, 1370 m. Sichtflug mit einer Propellermaschine nach Lukla, 2800 m. Am Tenzing Hillary Airport ist das Team komplett. Neben dem*der Deutsch sprechenden, vom DAV Summit Club ausgebildeten Bergwanderführer*in ist auch der englisch sprechende Sherpa-Guide zur Stelle und wird später die Alpinist*innen über die Pässe Cho La und Kongma La führen. Träger*innen übernehmen das Gepäck. Dann beginnt das Lodge-Trekking, das uns bis ins Zentrum des Khumbu Himal und zum Everest Basecamp führen wird. Die Tagesetappen sind so aufgebaut, daß man sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen kann. Modernste Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon und höhenmedizinische Überdruckkammer stehen im Bedarfsfall zur Verfügung. Mani-Mauern, Chörten, kleine Weiler und Siedlungen. Wir folgen dem „Milchfluss“ Dudh Kosi bis zur Ortschaft Monjo, 2800 m. In der Lodge werden wir aus der einheimischen Sherpa-Küche verpflegt und beziehen die einfachen Zimmer. Hier werden wir – wie auch an den folgenden Wandertagen – auf Matratzenbetten im eigenen Schlafsack übernachten. 

4. Tag: Monjo – Namche Bazar

„Namche“, 3450 m, ist Hauptstadt und wichtigstes Handelszentrum der Sherpa. Wir folgen weiter dem rauschenden Dudh Kosi und betreten schon bald den Everest-Nationalpark. Nach der Hillary-Brücke geht es steil bergan. Gebetsfahnen flattern im Wind. Rhododendren und Magnolien erreichen Baumhöhe und stehen im Frühjahr in Blüte. Bei guter Sicht können wir unterwegs erstmals den Mount Everest erblicken. Ab heute befinden wir uns im Inneren Himalaya und sind von allen Seiten umringt von den Sechs-, Sieben- und Achttausendern des Khumbu. Sie probieren vielleicht köstlichen Yak-Käse oder erstehen bei tibetischen Händler*innen das eine oder andere Souvenir. In Namche Bazar sind zwei Lodge-Übernachtungen vorgesehen.

5. Tag: Akklimatisation

Wichtig für die Höhenanpassung ist, dass wir nicht zu schnell aufsteigen. Deshalb ist eine zweite Übernachtung in „Namche“ ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Lodge-Trekking-Reise. Zur besseren Akklimatisation unternehmen wir einen Ausflug zur großen Sherpa-Siedlung Khumjung-Khunde – die Sechstausender Taboche, Tramserku, Kang Taiga und Ama Dablam immer wieder vor Augen. Der Ort wird geprägt von einer altehrwürdigen Gompa (Kloster) mit einer bedeutenden Bibliothek. Der Everest-Erstbesteiger Sir Edmund Hillary hat hier ein Hospital eingerichet. Eine schöne Aussichtskanzel auf 3933 Metern Höhe bietet Sicht auf die Achttausender Lhotse und Mount Everest. Rückkehr zur Lodge in Namche Bazar.

6. Tag: Namche Bazar – Thame

Das Kloster Thame, 3800 m, welches märchenhaft in eine Felswand gebaut ist, erreichen wir über den Panorama-Weg hoch über dem Fluss Bhote Kosi. Sie genießen den Blick auf die Sechstausender Kongde Ri, Teng Kangpoche, Pigpherago Shar und Tengi Ragi Tau. Der Lama zeigt uns gerne die altehrwürdigen Thangkas (Rollbilder). Vom nördlich gelegenen Nangpa La, 5719 m, ziehen manchmal Yak-Karawanen ins Tal hinab, die von Tibet kommen. Dieser Pass diente einst auch den ersten Sherpa-Einwanderer*innen als Übergang auf ihrer Reise von Osttibet nach Nepal. Lodge-Übernachtung in Thame.

7. Tag: Sunder Peak, 5337m

Der Sunder Peak, unser erster großer Gipfel, bietet eine spektakuläre Panoramasicht ins eisige Herz des Khumbu. Für uns bringt der Gipfel neben einer glänzenden Aussicht auch weitere Akklimatisation für die großen Passüberschreitungen der Folgetage. Wir steigen aufgrund der Beschaffenheit des Geländes bis etwa 4800m auf und klatschen uns ein erstes mal ab. Anschließend Abstieg zurück zur Lodge in Thame, wo warmer Tee und eine heiße Suppe auf die Gruppe warten.

8. Tag: Thame - Lungden

Wir beschreiten das Tal des Bhote Kosi nach Norden. Auf dem alten Handelsweg, der das Sherpa-Land mit Tibet verbindet, steigen wir weiter in Richtung Nangpa La auf. Wacholdergewächse und Blutberberitze wachsen in der sonst kargen Landschaft. Manchmal sind Buntfasane, der Wappenvogel Nepals, zu sehen. Nach Ankunft in Lungden, nutzen wir den Rest des Tages zur Erholung und bereiten uns auf die Passüberschreitung des folgenden Tages vor. Wir befinden uns in der Heimat des Schneeleoparden und des Yeti. Gespannt lauschen wir den Geschichten, die man sich hier von ihnen erzählt.

9. Tag: Lungden – Renjo-Pass – Gokyo

Der Renjo La, 5340 m, öffnet den Blick auf die Achttausender Everest, Lhotse, Makalu und auf viele Siebentausender. Zuvor sind im Aufstieg zur Passhöhe einige steile und etwas ausgesetzte Stellen zu meistern. Der einsame Renjo-See wird passiert. Je nach Verhältnissen kann Schnee liegen. Wir genießen die fantastische Sicht auf die Gletscher und Eisdome des Khumbu. Dann erfolgt der Abstieg zu den Gokyo-Seen und zur Lodge am dritten Gokyo-See, 4750 m. Hier nehmen wir Quartier für zwei Nächte. Das erste große Etappenziel, die Überschreitung des Renjo-Passes, liegt hinter uns!

10. Tag: Gipfel Gokyo Ri, 5360 m

Früher Aufbruch zum Gipfel des Gokyo Ri – ein Tag der Superlative! Sorgen Sie dafür, dass Ihre Trinkflaschen ausreichend gefüllt sind. Der Aufstieg zum Gokyo-Gipfel ist anstrengend, entschädigt aber mit einem Panorama, das selbst im Khumbu einzigartig ist. Nepals größte Gletscher- und Moränenlandschaft und der türkisfarbene Gokyo-See liegen zu unseren Füßen. Die Aussicht, die sich vom Goyko Ri bietet, ist gigantisch: Wir blicken auf die Achttausender Cho Oyu, Lhotse und Makalu und auf den höchsten Berg der Erde, den Mount Everest mit seinen Trabanten. Die gewaltigen Sechs- und Siebentausender im Norden bilden die natürliche Grenze zu Tibet. Rückkehr zur Lodge in Gokyo.

11. Tag: Alpine Variante: Gokyo – Thagnak

Heute teilt sich die Gruppe in Alpinist*innen und Genusswander*innen. Wer sich fit für den Pass Cho La fühlt, macht einen Akklimatisationsausflug entlang dem Gletscher in Richtung Cho-Oyu-Basislager. Dann führt uns der Englisch sprechende Sherpa-Guide über den mächtigen Ngozumpa-Gletscher. Es erwartet uns eine Landschaft von solcher Urgewalt, dass man sich unversehens in eine andere Welt versetzt fühlt. Die Lodge in Thagnak, 4700 m, dient als Ausgangspunkt für den Cho La. Wenn es die Schneeverhältnisse erlauben, werden wir den Pass schon morgen überschreiten. 

Genussvolle Variante: Gokyo – Phortse

Entscheiden Sie sich gegen den Pass, ist Ihr Tagesziel die Lodge in Phortse, 3810 m, wohin unser*e Deutsch sprechende*r Bergwanderführer*in die Genusswander*innen begleitet. Dabei wandern wir talauswärts, immer dem rauschenden Dudh-Kosi-Fluss entlang. Wir passieren Kharkas (Almen) und kleine Weiler und genießen die zunehmend üppiger werdende Vegetation.

12. Tag: Alpine Variante: Thagnak – Cho-Pass – Dzongla

Über den Cho La, 5420 m, wenn das Wetter stimmt, ein alpiner Passübergang, teils auf spaltenfreiem Gletscher und über Geröll. Berühmte Sechstausender dominieren heute die Szenerie mit Ama Dablam, Cholatse und Taboche. Manchmal sind auf dieser „Königsetappe“ seltene Blauschafe zu sehen. Abstieg über eine steile Rampe nach Dzongla, 4843 m, wo es eine verhältnismäßig gute Lodge gibt.

Genussvolle Variante: Phortse – Pangpoche – Pheriche

Die Genusswander*innen entscheiden sich für den aussichtsreichen Panoramaweg und trekken – die Ama Dablam immer vor Augen – vorbei am alten Kloster Pangpoche zur Lodge in Pheriche, 4250 m. Hier wird die Gruppe mit einem freundlichen „Namasté!” empfangen. Der Weg ist so prächtig, dass Sie niemals mit den Alpinist*innen tauschen würden!

13. Tag: Alpine Variante: Dzongla – Gorak Shep

Auf dem Anmarschweg der klassischen Expeditionen zum Everest Basecamp erreichen die Alpinist*innen schließlich die Lodge in Gorak Shep, 5200 m. Die höchst gelegene Unterkunft der Reise befindet sich zu Füßen des Siebentausenders Pumo Ri. Hier trifft die Gruppe wieder auf die Genusswander*innen. Sie haben sich viel zu erzählen ... 

Genussvolle Variante: Pheriche – Gorak Shep

Der Weg nach Gorak Shep, 5200 m, bringt uns über Enzianwiesen zu den züngelnden Ausläufern des Khumbu-Gletschers. Schritt für Schritt nähern wir uns dem eisigen Herz des Khumbu. In der höchst gelegenen Unterkunft der Reise erwarten uns schon die Alpinist*innen. Beim gegenseitigen Erfahrungsaustausch lernt jede*r für sich das Everest-Gebiet noch von einer anderen Seite kennen.

14. Tag : Gorak Shep – Everest Basecamp – Lobuche

Abstecher ins Everest-Basislager, 5400 m, ein Ausflug in die Geschichte der großen Expeditionen. Der Weg entlang dem gewaltigen Khumbu-Gletscher belohnt mit immer neuer, spektakulärer Sicht. Die Gedanken sind bei den Erstbesteigern des Mount Everest von 1953, Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay Sherpa. Oder waren es Irvine und Mallory, denen vielleicht schon 1924 die Besteigung gelang? Wir staunen über den gewaltigen Khumbu Icefall und bewundern die Leistungen der Sherpa, ohne die kaum ein Erfolg am höchsten Berg der Erde möglich gewesen wäre. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Aussichtsgipfel Kala Pattar, 5545 m, direkt über Gorak Shep zu besteigen. Abstieg zur Lodge in Lobuche, 4930 m. 

15. Tag: Alpine Variante: Lobuche – Kongma-Pass – Dingpoche

Ein neuer Pass – ein neues Glück! 5535 Meter hoch ist der Kongma La, und es braucht einen ortskundigen Guide, um den richtigen Weg zu finden. Mit dem Pumo Ri im Rücken steigen die Alpinist*innen über Gletscher und Geröll auf. Everest, Lhotse, und Nuptse scheinen zum Greifen nah. Auch der Makalu tritt mächtig ins Blickfeld. Dann beginnt der Abstieg nach Dingpoche, teilweise durch eine Rinne, die stellenweise vereist sein kann. Deshalb bleibt bei widrigen Witterungsverhältnissen die Alternativroute über Pheriche auch für die Alpinist*innen vorbehalten. Die formschöne Ama Dablam und der Siebentausender Baruntse zeigen sich von ihren schönsten Seiten. In der Lodge in Dingpoche, 4400 m, erwarten uns bereits Träger*innen und Mitreisende, die sich für die genussvolle Variante entschieden hatten.

Genussvolle Variante: Lobuche – Pheriche – Dingpoche

Die Genusswander*innen wählen für den Abstieg den bekannten Weg nach Pheriche, 4250 m, und steigen dann gemütlich zur Lodge in Dingpoche, 4400 m, auf. Kleine Kharkas (Almen) und Yakweiden zieren die Landschaft, die von gurgelnden Bächen durchzogen ist.

16. Tag: Dingpoche – Tengpoche

Der Rückweg beginnt und führt zum berühmten Sherpa-Kloster Tengpoche, 3870 m, das sich gleich einem natürlichen Mandala zu Füßen der Ama Dablam hinbreitet und das wir besichtigen. Wir beteiligen uns aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien mit. Der „DreckSack“, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. An einem der schönsten Plätze im Himalaya genießen wir die Rast und lassen die herrliche Umgebung auf uns wirken. Im Frühjahr, wenn der Rhododendron blüht, stehen die „Berge in Flammen“.

17. Tag: Tengpoche – Monjo

Abstieg nach Monjo, mit einem Zwischenstopp in der Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar, die jetzt weitaus größer und lauter wirkt als zu Beginn. Noch einmal überschreiten wir die mit vielen Gebetsfahnen geschmückte Hillary-Brücke und wandern entlang dem „Milchfluss“ Dudh Kosi in Richtung Nationalpark-Ausgang. Schließlich erreichen wir wieder die Lodge in Monjo.

18. Tag: Trekkingende in Lukla

Ankunft in Lukla, nach einem Besuch der Dorfschule von Monjo, die mit Spendengeldern von DAV-Summit-Club-Kund*innen tatkräftig gefördert wurde. Der Everest-Trek präsentiert noch einmal seine schönsten Seiten. In der Lodge in Lukla feiern wir Abschied von den treuen Begleiter*innen. 

19. Tag: Flug nach Ramechap | Fahrt nach Kathmandu

Der Flieger bringt uns zurück nach Ramechap, von wo wir die Busfahrt (135 km/5–6 h) zurück in die Hauptstadt Kathmandu antreten. Ankunft im bereits bekannten Hotel Malla und Bezug der Zimmer für zwei Nächte, wenn der Rückflug „in time“ war. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Übrigens treffen sich im Hotel Malla am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp“ für unsere Gäste. Vielleicht unternehmen Sie am Nachmittag einen Spaziergang durch Kathmandu? Wir möchten Ihnen die größtmögliche Freiheit lassen und empfehlen Ihnen heute Abend entweder in einem der vorzüglichen Hotelrestaurants oder in einer der kleinen Gaststätten in der Umgebung zu speisen. In Kathmandu sind die Küchen aus aller Welt vertreten.

20. Tag: Die Königsstädte

Freie Zeit für die Königsstädte, die Sie zum Shopping oder für weitere Besichtigungen nutzen können, wenn es beim Rückflug aus dem Everest-Gebiet keine Verzögerung gab. Patan, auch Lalitpur – „die Schöne“ genannt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Und das mittelalterliche Bhaktapur, in dem wichtige Szenen für Bertoluccis Spielfilm „Little Buddha“ gedreht wurden, gehört mit seinen vielen Tempeln, Pagoden und Palästen zum Weltkulturerbe. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Am Abend laden wir zu einem stilvollen Abschiedsessen – ein schöner Ausklang der Nepal-Tage. 

21. Tag: Abreise

Je nach gebuchtem Rückflug bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Wenn Sie diesen beim DAV Summit Club gebucht haben, ist der Transfer für Sie organisiert. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zum Airport (ca. 25 min./ca. € 7,–). Individueller Abflug in die Heimat.

 

 

Leistungen
Im Reisepreis enthalten
  • Deutsch sprechende*r Bergwanderführer*in
  • Zusätzlich Englisch sprechende*r Bergwanderführer*in
  • ab/bis Hotel in Kathmandu
  • Tara Airlines Flüge Ramechap–Lukla und zurück, inklusive Flughafengebühren und 15 kg Freigepäck (inklusive 5 kg Handgepäck)
  • 3 x Hotel****(*), 1 x Hotel**, 14 x einfache Lodge im DZ, jeweils im DZ, 2 x Lodge im Lager
  • Halbpension, 1 x nur Frühstück
  • Busfahrten lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger*innen, 13 kg Freigepäck

Unterkunftsänderungen vorbehalten!


Bei uns außerdem enthalten
  • Permit (wird vom DAV Summit Club für Sie beantragt und vor Ort ausgegeben), Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal
  • Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

NICHT im Reisepreis enthalten

Visum ca. € 50,–; Trinkgelder ca. € 150,–; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Duschen, WIFI und evtl. Ladegebühren ca. € 20,- bis € 25,- pro Tag; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.


Bitte beachten Sie
Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin ( www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender ) und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination.
Unterbringung

In Kathmandu wohnen Sie in einem sehr guten Hotel im Stadtzentrum, von dem aus Sie die Hauptstadt Nepals gut zu Fuß erkunden können. In allen anderen Übernachtungsorten auf dem Trekking stehen Lodges der einheimischen Bevölkerung für Sie bereit, die nicht beheizt sind, und in deren Zimmern Sie auf Matratzenbetten Ihren Schlafsack ausrollen. Die Waschmöglichkeiten, besonders in den höheren Lagen, sind teilweise „basic”. Der DAV Summit Club bemüht sich um Lodges, die einfache sanitäre Einrichtungen zu jedem Zimmer (Naßzelle/Toilette, überwiegend sehr einfach, in der Regel keine Dusche) bereithalten. Diese Unterkünfte sind bei den einzelnen Tagen mit LODGE-PLUS gekennzeichnet. Alle anderen Unterkünfte verfügen über einfache sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, teilweise auch im Außenbereich. Die Angaben entsprechen einer Absichtserklärung ohne Garantie, dass immer ausreichend Zimmer in den vorgesehenen Häusern zur Verfügung stehen. In diesem Fall behält sich der DAV Summit Club vor, auch auf andere Lodges auszuweichen, deren Standard dann von der Ausschreibung abweichen kann.

Anforderung und Ausrüstung

Technisch leichte aber fordernde Bergwanderung, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis sechs Stunden, für die anspruchsvolleren Passüberschreitungen bis acht Stunden mitbringen. Für den Ausflug zum Everest-Basislager sind neun Stunden zu veranschlagen. Die höchste Übernachtung erfolgt in der Lodge in Gorak Shep auf 5200 Meter (Schlafsack-Unterkunft). An den Pässen Cho La und Kongma La, die aber nicht überschritten werden müssen, sind Trittsicherheit und leichte Blockkletterei erforderlich. Zum „Pflichtprogramm” gehört der Renjo-Pass, der teilweise etwas ausgesetzte Stellen aufweist und deshalb Schwindelfreiheit erfordert.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Trekking
Technik
Kondition
Pässe und Gipfel
Technik
Kondition
Schwierigkeitsbewertung
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Ausrüstungsliste
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Anreise und wichtige Informationen

Verspätungs- und Annullierungsrisiko auf Inlandsflügen:
Zusatzkosten sind von den Teilnehmer*innen vor Ort zu entrichten

Da es sich bei den innernepalesischen Flügen um Sichtflüge handelt, kann es bei ungünstigen Witterungsverhältnissen zu Ausfällen kommen. Ausschlaggebend sind hierbei die Witterungsverhältnisse vor Ort, sowohl am Abflughafen wie unterwegs und an den jeweiligen Zielflughäfen in den Trekkingregionen. Die Fluggesellschaften bemühen sich, einen möglichst reibungslosen Flugverkehr sicherzustellen. Dennoch kann es vorkommen, dass der für Ihre Gruppe vorgesehene Flug nicht operieren kann, was außerhalb des Einflussbereiches des DAV Summit Club liegt. In diesem Fall sind Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich. Sollte es zu einer Annullierung kommen, so dass Ihr Flug nicht am vorgesehenen Tag stattfinden kann, ist zu beachten, dass die Fluggesellschaften am Folgetag zunächst verpflichtet sind, diejenigen Gäste auszufliegen, die für die entsprechende Maschine und den vorgesehenen Tag ein gültiges Ticket vorweisen können. Für Gäste, die aufgrund eines Flugausfalls zuwarten mussten, werden dann – falls es die Sichtverhältnisse noch erlauben – Zusatzmaschinen eingesetzt.

Falls eine Flugbeförderung in angemessener Zeit nicht möglich ist, wird unsere Partneragentur versuchen, einen Hubschrauber zu chartern, damit das Programm dennoch durchgeführt werden bzw. die Gruppe den internationalen Rückflug rechtzeitig erreichen kann. Nach Abzug der Kosten für den eingesparten Inlands-Linienflug beläuft sich Ihr Kostenanteil dann auf voraussichtlich 350 bis 550 US-Dollar für die einfache Flugstrecke und ist direkt vor Ort an die Vertreter unserer Partneragentur in Euro oder US-Dollar oder per Kreditkarte (zzgl. Disagio) zu entrichten. Akzeptiert werden MasterCard und Visa. Wer im Bedarfsfall die Mehrkosten für einen Helikopterflug nicht tragen möchte, hat die Möglichkeit, vor Ort auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko auf den nächstmöglichen Linienflug zu warten und der Gruppe auf dem Trekking nachzugehen bzw. nach Beendigung des Trekkings den internationalen Rückflug gegen Gebühr umzubuchen oder – falls nicht möglich – ein neues Flugticket zu erwerben.

Überschreitung der Pässe Cho La und Kongma La: 
Der technisch leichtere Renjo-Pass wird zu Beginn des Trekkings im Aufstieg nach Gokyo überschritten. Anspruchsvoller sind die Pässes Cho La und Kongma La. Diese werden nur überquert, wenn die Witterungsverhältnisse die Überschreitung zulassen. Die Entscheidung treffen die Trekking-Guides vor Ort.

Vorbehalt bezüglich Programmänderungen:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.


Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein) und Visum für Nepal. Beantragung bei Ankunft am Flughafen Kathmandu empfehlenswert.

Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.


Gesundheit und Höhe

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für Nepal bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird ein Impfschutz gegen Covid-19, Hepatitis A und Typhus sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie in ärztlichen Praxen und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.


Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
DAV-Mitglieder-Bonus:
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

eigene Anreise

Leistungsbeginn/-ende: ab/bis Hotel in Kathmandu 

Gerne buchen wir Ihren Flug nach Nepal (Flughafen KTM).

Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Rückreisetag
•    Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club
 im Preis enthalten.
•    Bei Flugbuchung in Eigenregie 
sind Sie für die Organisation selbst verantwortlich.

Unsere Empfehlung:
Flug mit Turkish Airlines oder einer vergleichbaren Airline ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz via Umsteigeverbindung nach Kathmandu und zurück.

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
BER Berlin   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   MUC München  

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Bitte beachten Sie, dass Flüge für die Herbsttermine 2024 erst gegen Ende des Jahres von den Airlines freigeschaltet werden.

Flugzeiten für Ihre Langstreckenflüge können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur im Hotel in Kathmandu: € 155,–

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