Ihre Reise
Bergpanorama in den Friauler Dolomiten

Hüttenwanderung - Karnische Alpen & Friauler Dolomiten

  • Friaul-Julisch Venetien, Karnische Alpen, Friauler Dolomiten
  • Rundwanderung von Hütte zu Hütte in den südlichen Ausläufern der Karnischen Alpen und im spektakulären Naturpark der Friauler Dolomiten
  • Alte Bergbauernkultur mit Übernachtung in zwei urigen Almhütten
  • Fünf Nächte in komfortablen Hütten
  • Besteigung des Monte Pramaggiore, 2478 m, höchster Gipfel
    der Friauler Dolomiten
  • Blick auf das Naturmonument Campanile di Val Montanaia 
Impressionen
Ihre Reise

„Eine Traumwanderrunde, in einer Einsamkeit, die man in den Alpen nicht mehr für möglich halten würde. Jeder Tag ist ein großartiges landschaftliches Erlebnis, ebenso die Unterkünfte und das Essen.“ So die Meinung der zahlreichen Teilnehmer, die an dieser Wanderreise im „Outback“ der Alpen schon teilgenommen haben. Die etwas längere Anreise lohnt sich wirklich! Die Almlandschaft in den südlichen Ausläufern der Karnischen Alpen und der spektakuläre Naturpark der Friauler Dolomiten bieten einen reizvollen Gegensatz. Alte Bergbauernkultur und zwei urige Almhütten auf der einen Seite, teilweise ausgesetzte Wege zwischen gewaltigen Felswänden auf der anderen Seite. Die Hüttenwirte der vier gut ausgestatteten Hütten sorgen für eine vorbildliche Bewirtung. Die Besteigung des Monte Pramaggiore, 2478 m, höchster Berg der Friauler Dolomiten, und der Blick auf den spektakulären Felsmonolithen Campanile di Val Montanaia, auch bekannt als „Steinerner Schrein“, sind nur zwei Höhepunkte dieser außergewöhnlichen Wanderreise.

Erläuterungen: Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.

1. Tag: Gemeinsamer Aufstieg zur Casera Tragonia

Treffpunkt um 14.30 Uhr in Forni di Sopra, 907 m. Der Ort gehört zur Region Friaul-Julisch Venetien und liegt im Tal des Tagliamento, einem der letzten Wildflüsse der Alpen. Der anfänglich steilere Aufstieg mündet in einer lieblichen Almlandschaft, wo die Casera Tragonia in wunderschönen Tal des Rio Tolina liegt. Am Eingang hängt ein großer Kupferkessel aus dem Jahre 1892, der in früheren Jahren für die Käseherstellung verwendet wurde. Abendessen und Programmbesprechung.

2. Tag: Casera Tragonia - Casera Tartoi

Durch prächtige Blumenwiesen in lichtem Wald geht es in leichter Steigung bis ca. 100 Meter unter die Scharte Croce di Tragonia, 1973 m, mit herrlichem Blick auf das westlich gelegene Lumiei-Tal mit dem kleinen Dorf Sauris, einer deutschen Sprachinsel in den Karnischen Alpen. Der Aufstieg endet an der Forca Rossa, 2329 m, unterhalb des Monte Tiarfin, 2413 m. Die Aussicht reicht über die Karnischen Alpen bis zu den Belluneser Dolomiten. Nun geht es abwärts in das kleine Tal Busas di Tiarfin mit der historischen Casera Tartoi, wo uns heimelige Atmosphäre und gutes Essen erwartet.

3. Tag: Casera Tartoi - Giafhütte

Diese lange und sehr abwechslungsreiche Etappe folgt zuerst dem "Truoi da las mons" , einem historischen Almweg, der die Almhütten der Gemeinde Forni di Sopra verbindet. Am Mauria-Pass, 1298 m, entspringt der Tagliamento und hier verlassen wir die Karnischen Alpen und wechseln hinüber in die Friaulischen Dolomiten. In der komfortablen Giafhütte erwartet uns herzliche Gastfreundschaft.

4. Tag: "Enzianweg" zur Flaiban-Pacherinihütte

Der spektakuläre Weg, den die Einheimischen "Truoi dai sclops" - Enzianweg nennen, führt über drei hohen Scharten, wovon die Fuorcla dell'Inferno mit 2175 Meter die höchste ist. Mit zahlreichen Enzianarten macht dieser Weg seinem Namen alle Ehre. Ein Höhepunkt ist die Märchenwiese Canpuros, die während der Sommerblüte eine wahre Traumlandschaft bietet. Steiler Abstieg zur Flaiban-Pacherinihütte liegt aussichtsreich in nordöstlichen Teil des Naturparks Friaulische Dolomiten.

5. Tag: Monte Pramaggiore, 2478 m, Pordenonehütte

Unter gewaltigen Felswänden, wie der Ostwand des Comici-Turmes, steigen wir hinauf zur Pramaggiore-Scharte, 2295 m. Nun geht es über die Ostflanke mit kurzen Kletterpassagen (I. Schwierigkeitsgrad) auf Platten und Schrofen hinauf zum Gipfel, den ein Metallkreuz ziert. Wir genießen die weite Sicht von den Dolomiten bis zu den Julischen Alpen. Von der Pramaggiore-Scharte (wer möchte kann hier auf die Gipfelbesteiger warten) folgt ein langer Abstieg zur Pordenonehütte im Meluzzo-Tal auf der Südseite des Naturparks.

6. Tag: Tagestour zur Montanaia-Scharte, 2333 m.

Mit leichtem Gepäck unternehmen wir heute eine Tageswanderung zum Fuße des spektakulären Fels-Monolithen "Campanile di Val Montanaia", der unter den Alpinisten auch als der "steinerne Schrei" bekannt ist. Das Biwak Perugini, 2060 m, ist ein idealer Platz, um den Campanile aus der Nähe zu bewundern. Von hier ist es nicht mehr weit zur Montanaia-Scharte, wo die südlichen Dolomiten wie Antelao, Pelmo und Civetta grüßen. Rückkehr zur gastlichen Hütte.

7. Tag: Pordenonehütte - Padovahütte

Durch das lange Tal Monfalcon di Cimoliana, das von imposanten Felswänden flankiert wird, steigen wir in Kehren hinauf zur Leone-Scharte, 2290 m. Hier öffnet sich das grüne Kar des Monfalconi di Forni-Tales - paradiesisch einsam! Höchster Punkt des Tages ist die gleichnamige Scharte auf 2309 Meter. Durch das Aradetal geht es hinab zur Hütte.

8. Tag: Rückkehr nach Forni di Sopra

Noch einmal genießen wir die schöne Dolomitenlandschaft und schließen die Runde um die Friaulischen Dolomiten an der Giafhütte. Von der Scodavacca-Scharte, 2043 m, einem riesengroßen Tor, das das Tagliamentotal mit dem Piavetal verbindet, geht es nur noch abwärts zur Giafhütte und weiter zum Ausgangspunkt. Ankunft und Verabschiedung gegen 13 Uhr.

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen
Im Reisepreis enthalten
  • 7 Nächte im Mehrbettzimmer
  • Halbpension, Tourentee
  • geprüfter Bergwanderführer*in

Bei uns außerdem enthalten
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

NICHT im Reisepreis enthalten

Mittagessen und Getränke
Trinkgelder


Bitte beachten Sie
Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin ( www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender ) und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination.
Unterbringung

Mehrbettzimmer, Waschräume, Duschmöglichkeit gegen Gebühr in sehr gut bewirtschafteten Hütten.


Unterkunftsänderungen vorbehalten!
Anforderung und Ausrüstung

Bergwandererfahrung, Trittsicherheit, gute Kondition für die Gehzeiten. Bei der Besteigung des Monte Pramaggiore müssen kurze Kletterpassagen im I. Schwierigkeitsgrad bewältigt werden. Wer sich das nicht zutraut, kann die Gipfelbesteigung auslassen.

Technik
Kondition
Schwierigkeitsbewertung
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Ausrüstungsliste
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Anreise und wichtige Informationen
DAV-Mitglieder-Bonus:
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

Kostenfreie Parkplätze im Ortszentrum von Forni di Sopra.

Bahnhof: Tolmezzo, Bus nach Forni di Sopra

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Weiterführende Informationen zum Reiseland Italien
Das sagen Mitreisende
Edgar G.
„Die karnischen Alpen haben mir sehr gut gefallen. Ansprechende Natur. Sogar Steinböcke auf der Hütte gesehen. Kaum anderen Wanderern begegnet. Die Verpflegung habe ich so erwartet und ist einer Hüttentour auch entsprechend. Polenta war die Grundlage aller Mahlzeiten, gehört aber hier auch auf den Speiseplan. Anspruchsvolle Tour was die Kondition betrifft. Nette und verantwortungsvolle Bergführerin.“
Ute B.
„Insgesamt eine sehr schöne Tour. Sowohl die Karnische Alpen als auch die Friauler Dolomiten überzeugen durch ihre unberührte, wilde Natur. Touristisch weit weg von überlaufenden Touren wie E5. Der Komfort der Hütten steigerte sich von Tag zu Tag, Die Qulität der Verpflegung reichte auch von "man wird satt" bis "das war wirklich gut". An der Abwechslung könnte noch etwas gefeilt werden, aber schließlich ist man ja auf einfachen Hütten unterwegs, wo man eigentlich auch nur einfaches Essen erwarten darf und erfreulicher Weise wurden wir doch ein paar mal sehr positiv überrascht. Unsere Bergwanderführerin vermittelte mir stets Sicherheit auch wenn der Weg mal etwas unübersichtlich war und für mich persönlich ein/zwei ausgesetzte Überraschungen bereit hielt. Fazit: Ich kann diese Tour wirklich nur empfehlen und mit unserem Guide würde ich jederzeit wieder gehen. Bernadette S., ich werde nach Touren mit die Ausschau halten;-)“
Wolfram D.
„Doch herausfordernde Tour. Auf jeden Fall drei Wanderschuhe. Sehr tolle Natur mit einer großen Ansammlung von Felsentürmen. Dazu eine nette und auch noch hübsche Tourfürerin Bernadette, was will man mehr.“
Anita K.
„Diese Wanderwoche war für mich ein großartiges Erlebnis. Wir hatten einen tollen Gruppenzusammenhalt. Das Essen hat meine Erwartungen weit übertroffen, die Hüttenwirte waren alle sehr freundlich und bemüht, gut für uns zu sorgen. Von den Anforderungen her empfand ich zwei Etappen schwieriger als erwartet, dabei habe ich mich vom Wanderführer in keiner Weise ausreichend betreut und angeleitet gefühlt. Da hat mir die Unterstützung durch die Gruppe sehr geholfen. Insgesamt jedoch war das die schönste Wanderwoche die ich bisher erlebt habe, einmalige fast unberührte Natur, Pflanzenvielfalt, Steinböcke aus nächster Nähe, abwechslungsreiche Etappen , urige und trotzdem relativ comfortable Hütten , alle nicht überlaufen. In den Nächten war es schon relativ kühl, die Decken waren jedoch immer ausreichend warm. Vergleichbares würde ich sofort wieder machen.“
Saskia v.
„Die Tour war wunderschön. Ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen. Wunderschöne atemberaubende und abwechslungsreiche Landschaft, sehr urige Hütten. Unsere Gruppe hätte besser und netter nicht sein können, unser Führer Christian war sehr kompetent und ebenfalls sehr nett. Die Tagesetappen in teilweise ziemlich steilem Gelände mit viel Geröll waren für mich sehr gut zu meistern. Jeder Tag war eine einzige Freude! Kritikpunkte: ein wärmerer Schlafsack wäre auf den teilweise (für mich) sehr kalten Hütten angenehmer gewesen. Auch das Essen sollten die Hütten besser miteinander absprechen. Fast jeden Tag Gulasch und Polenta,... das sollte überdacht werden. Ansonsten Topp!“
Alfred B.
„Die Reise war ein voller Erfolg und hat voll und ganz meine Erwartung, in jeglicher Sicht, erfüllt. Die Reisebeschreibung hat genau das widergegeben was ich erlebt habe. Die Unterbringung und Verpflegung auf den Hütten war ausgezeichnet. Auch möchte ich die Gastfreundlichkeit der Hüttenwirte hervorheben. Nachdem ich schon häufiger mit dem Sammitclub unterwegs war und immer zufrieden war möchte ich unseren Bergführer, Gerhart Wiesenbauer, noch eine Stufe höherstellen. Danke für die schöne Woche, Alfred .   ,   ,“
Werner N.
„Es war eine erlebnisreiche Wanderung. Die Anforderung an Kondition war ok. Der Bergführer hat sich sehr um unser Wohl und Zusammenhalt in der Gruppe bemüt und war sehr gut.“
Gerhard H.
„Eine sehr schöne Tour in den Dolomiten rund um Forni di Sopra. Die Tour ist schon recht anstrengend (Ich bin Neuling bei Hüttentouren), aber man wird mit herrlichen Ausblicken und Erlebnissen belohnt. Trotz der teilweise sehr einfachen Hütten, kann man kulinarische Genüsse erleben. Die Reisegruppe war auch sehr angenehm. Sehr empfehlenswert.“
Norbert S.
„Tolle Wanderwoche in einer eher wenig bekannten ursprünglichen Berglandschaft der Dolomiten. Wer ruhige gemütliche und tw. ursprüngliche Hütten immer mit großer Gastfreundschaft, landestypischem leckerem Essen, lange Wanderungen in atemberaubender Landschaft usw. schätzt, sollte hier zugreifen; sehr empfehlenswert. 1-A Führung der Wanderwoche durch Gerhard Wiesenbauer.“
Günther S.
„eine herrliche Zeit in einer wilden, ursprünglich gebliebenen Berglandschaft“
Richard R.
„Wir hatten eine sehr schöne Wanderwoche in einer grandiosen Umgebung. Die Betreuung und Verpflegung auf den Hütten war sehr gut.“
Alfred B.
„Die gesamte Reise war in jeder Hinsicht ein voller Genuß. Meine Erwartungen wurden voll zufrieden gestellt. Die Unterbringung , Verpflegung und die Gastfreundlich waren auf der ganzen Reise ausgezeichnet. Die Natur ist sehr abwechselungsreich und unbeschreiblich schön. Gerhart Wiesenbauer ist durch seine Art und sein Wissen kaum zu übertreffen. Ich kann diese Reise nur weiterempfehlen.“
Dorothea O.
„Super Reise, intensives Naturerlebnis in eher abgeschiedener Alpenregion, sehr sehr gute Führung der Gruppe und der Tour.“
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