Programm 2024 und 2025
Der Sechstausender Chimorazho ist der höchste Gipfel Ecaudors.

Anden und Amazonas – Tageswanderungen Ecuador

Rundreise auf Alexander von Humboldts Spuren: Allee der Vulkane | Weltkulturerbe | Regenwald

  • Ecuador-Rundreise mit Tageswanderungen
  • Quito: Hauptstadt und Weltkulturerbe
  • Cotopaxi-Nationalpark: aus Feuer und Eis geboren
  • Tropische Flora und Fauna im Amazonasurwald
  • Traumhafte Lagunen an der „Allee der Vulkane“
  • Wanderung am Sechstausender Chimborazo
  • Thermalbad Baños mit der Teufelsschlucht
Impressionen
Ihre Reise

Alexander von Humboldt prägte den Begriff „Allee der Vulkane“ für das zentrale Hochtal zwischen Quito und Riobamba. Links und rechts, in den Cordilleras Oriental und Occidental, zeigen sich die mächtigen Feuerberge: vergletscherte Eisriesen mit dem Sechstausender Chimborazo an der Spitze. Auf leichten Tageswanderungen erkunden wir dieses landschaftliche Juwel. Dabei besuchen wir herrliche Bergseen und den berühmten Cotapaxi-Nationalpark. Von den Komfort-Hütten der Bergsteigerlegende Marco Cruz aus unternehmen wir einen Tagesausflug zur Whymper-Hütte am Chimborazo und erleben Alpingeschichte hautnah. Fahrt zum Thermalbad Baños mit spektakulären Wasserfällen und der Teufelsschlucht. Dann nimmt uns das Amazonastiefland gefangen. Wir erkunden den Dschungel mit seiner tropischen Tier- und Pflanzenwelt. Als Zugabe die großen Sehenswürdigkeiten der alten Inka-Metropole Quito mit Kirchen und Palästen aus der Kolonialzeit.

1. Tag: Ankunft

Landung auf dem Airport von Quito, 2850 m. Sofern Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie abgeholt und zum Hotel in der Innenstadt gefahren. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi für die Fahrt in die Hauptstadt Ecuadors (ca. 35 min./€ 25,–). Die Hotelzimmer stehen ab 14:00 Uhr zur Verfügung. Check-in für zunächst zwei Nächte.

2. Tag: Quito und der Äquator

Beim Frühstück stellt sich unser*e Bergwanderführer*in vor und lädt uns zu einer Stadtbesichtigung ein. Das Weltkulturerbe Quito beeindruckt mit bedeutenden Klöstern und Kirchen im Stil des kolonialen Barock. Kleine Altstadtgassen und bunte Marktstände sorgen für Charme und Flair. Neben Cusco und Cajamarca war Quito eine der bedeutendsten Städe des Inkareiches. Dann bringt uns der Bus (23 km/1 h) zum Äquatormonument Midad del Mundo (Mitte der Welt). Hier kann man mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Erdhalbkugel stehen. Rückfahrt nach Quito. Vom Aussichtshügel El Panecillo, 3035 m, genießen wir eine schöne Sicht auf die ecuadorianische Hauptstadt und die schneebedeckten Vulkane der Umgebung. 

3. Tag: Im Cotopaxi-Nationalpark

Zeitiger Aufbruch auf Alexander von Humboldts „Allee der Vulkane“ und Fahrt auf der Panamericana gen Süden. Dann erfolgt die Auffahrt in den Cotopaxi-Nationalpark. In 4000 Meter Höhe halten wir Rast und genießen die traumhafte Sicht auf den 5897 Meter hohen, vergletscherten Vulkan Cotopaxi. Seine Erstbesteigung erfolgte 1873 durch den deutschen Forschungsreisenden Wilhelm Reiß. In der größten Vulkanregion Ecuadors leben je nach Höhenlage Wildtiere wie der Andenfuchs, Pumas und Lamas. Viele Pflanzen haben sich längst an das Leben in den Hochlagen angepasst. Mit seiner konischen Form und Eiskappe gilt der Cotopaxi als Ideal eines Stratovulkans und gehört zu den höchsten aktiven Feuerbergen der Erde. Wir unternehmen eine erste Wanderung um die Laguna Limpiopungo, wo zahlreiche Wasservögel leben. Auch der seltene Andenibis hat hier ein Refugium gefunden. Bei schönem Wetter spiegelt sich der Cotopaxi in den Wassern des Bergsees. Dann bringt uns der Bus (Fahrten heute 238 km/3,5 h) zur schönen Hosteria La Qinta Colorada, 3100 m. Auch von dort genießt man eine prächtige Sicht auf den Vulkan.

4. Tag: Die türkisfarbene Laguna Quilotoa

Wir besuchen die Laguna Quilotoa. Der traumhaft schöne, türkisfarbene Kratersee befindet sich in 3916 Metern Höhe. Der Quilotoa ist der westlichste Vulkan der ecuadorianischen Anden und war zuletzt im 13. Jahrhundert aktiv. Sein pyroklastischer Strom reichte damals bis zum Pazifik. Rückkehr zum Bus und Fahrt in die Chimborazo-Region. Die viertausend Meter hoch gelegenen Komfort-Hütten der Bergsteigerlegende Marco Cruz sind der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen am höchsten Berg Ecuadors. Drei Nächte finden wir hier angenehme Unterkunft. Gespeist wird im Hauptgebäude mit Panorama-Fenstern und Chimborazo-Blick. Die funktionellen, gemütlichen Hauser verfügen jeweils über vier Zimmer und sind der perfekte Stützpunkt. Jede Komfort-Hütte ist einem Thema gewidmet, von Edward Whymper, dem Erstbesteiger des Chimborazo, bis zu Alexander von Humboldt. Je zwei Doppelzimmer teilen sich ein Bad mit Dusche und WC. 

5. Tag: Auf dem Páramo

Wanderung in einem Wald aus Polylepis-Bäumen in 4300 Meter Höhe. Die stattlichen Pflanzen gehören zur Familie der Rosengewächse. Sie sind an das raue Klima der Anden angepasst und bilden die höchstgelegenen Wälder der Erde. Vereinzelte Sträucher und Gräser gesellen sich zu den Moosen und Flechten auf dem wüstenhaften Páramo. Typisch ist die Andenblume Chuquirahua mit ihren orangen Blüten. Und mit etwas Glück lässt sich ein Andenkondor blicken. Am Nachmittag bleibt Zeit zur Erholung und Entspannung. Die einsame Lage der Komforthütten im Tortillas-Tal und die unzähligen Erinnerungsstücke versprühen eine einmalige Atmosphäre. Rundum erwartet uns eine Bilderbuchlandschaft mit Lamas und Alpakas und als perfekte Kulisse die vergletscherte Kuppe des Sechstausenders Chimborazo.

6. Tag: Am Sechstausender Chimborazo

Der Chimborazo ist mit 6263 Metern der höchste Berg des Landes. Vom Erdmittelpunkt aus gemessen stellt er die größte Erhebung der Erde dar. Alexander von Humboldt erreichte bei seinem Besteigungsversuch immerhin 5600 Meter. Die Geschichte der Erstbesteigung findet sich in den Namen der Schutzhütten wieder. Sie wird uns bei einer Wanderung in die alpine Welt des Chimborazo begleiten. Dabei wird uns ein*e Bergführer*in begleiten. Sie entscheiden selbst, wie weit Sie gehen möchten. Ziele sind je nach persönlicher Kondition und Neigung die Whymper-Hütte in 5000 Meter Höhe oder die Chamonix Nails auf 5400 Metern. Auffahrt zum Ausgangspunkt bei der Carrel-Hütte, 4830 m. Das Refugio ist nach den Brüdern benannt, denen zusammen mit Edward Whymper 1880 die Erstbesteigung des Chimborazo gelang. Gute 150 Meter höher befindet sich die Whymper-Hütte. Mit dem Aufstieg zu der zackigen Felsformation der Chamonix Nails gehen wir mit dem höchsten Berg Ecuadors auf Tuchfühlung. Die Bezeichnung erinnert an die Erstbesteigung des Matterhorns 1865, wobei sich Edward Whymper und Jean-Antoine Carrell dort einen spektakulären Wettlauf geliefert hatten. Abstieg zur Carrel-Hütte und Rückfahrt zu den Komfort-Hütten von Marco Cruz. Im Tortillas-Tal grasen Lamas und Alpacas.

7. Tag: Thermalbad Baños

Fahrt (130 km/3 h) nach Baños. Unterwegs machen wir Halt in Riobamba. Die Provinzstadt liegt 2750 Meter hoch im Becken des Rio Chambo. Die schneebedeckten Vulkane Carihuairazo, Chimborazo und Cubillin, aber auch der Altar und der Sangay bilden eine eindrucksvolle Kulisse. Dann bleibt das Andenhochland zurück. Der Bus schraubt sich tiefer und tiefer hinab und wir können den Vegetationswechsel von den Graslandschaften des Paramo zum dichteren Grün des oberen Amazonasbeckens beobachten. Auch die Temperaturen werden zunehmend angenehmer. Bezug der Zimmer im Hotel für zwei Nächte. Baños de Agua Santa liegt zu Füßen des Vulkans Tungurahua in 1900 Meter Höhe. Das bedeutende Wallfahrtsziel ist zugleich ein berühmter Badeort. Die schwefelhaltigen Quellen der Umgebung speisen mehrere Thermalbäder. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Sie können sich in Baños umsehen und über den bunten Markt schlendern. Alternativ besteht die Möglichkeit, am Pool des Hotels zu entspannen oder das öffentliche Thermalbad (fakultativ) in der Nähe besuchen.

8. Tag: Erlebnis Teufelsschlucht

Heute erkunden wir die Umgebung von Baños und wollen dabei auch die Teufelsschlucht kennenlernen. Fahrt auf der Ruta de Las Cascadas (18 km/30 min.), vorbei an vielen Wasserfällen, nach Rio Verde. Hier startet unsere Wanderung zum Pailon del Diablo. Der beeindruckendste Wasserfall Ecuadors donnert über achtzig Meter zu Tal und liefert spektakuläre Ansichten. Auf einer Hängebrücke hat man das gischtende Wasser direkt vor der Nase. Daß sich im Gestein, über das der Wasserfall in die Tiefe tost, eine markante Felsformation befindet, entdeckt man erst bei näherem Hinsehen. Sie gleicht einem Totenkopf. Dies erklärt, woher die Teufelsschlucht ihren Namen hat. 

9. Tag: Am Rio Napo im Amazonastiefland

Wir lassen Baños und die Thermen zurück. Fahrt (160 km/5 h) durch das tief eingeschnittene Tal ins Amazonastiefland. Die Vulkanberge weichen dichten Regenwäldern. Dunst und Wolken hängen über Baumgipfeln. Es ist feucht und schwül. Im Ökosystem des Dschungels gibt es eine artenreiche Flora und Fauna. Neben Palmen und Bromelien gehören Korallenbäume und Orchideen zur Pflanzenwelt. Bei Archidona erreichen wir den Parkplatz unser Unterkunft Casa del Suizo. Von dort geht es mit einem motorisierten Kanu zu der herrlichen Anlage am Rio Napo. Er ist der größte Nebenfluss des Amazonas. An seinen Ufern turnen Affen in Baumkronen und Kaimane lauern im Wasser auf Beutefische. Der Ozelot lässt sich jedoch kaum blicken. Später unternehmen wir eine geführte Nachtwanderung durch den Dschungel und hoffen, neben zahlreichen Insekten und Kriechtieren auch andere, nachtaktive Wildtiere zu entdecken. In der Casa del Suizo verfügen alle Zimmer über Terrassen und Hängematten. So kann man die herrliche Sicht auf den Fluss und den Urwald am besten genießen. Hier werden wir gerne zwei Nächte verbringen.

10. Tag: El Gran Cañón

Wir nutzen den Tag, um das Amazonastiefland mit dem Primärwald zu erkunden. Ein Naturspektakel ist dabei El Gran Cañón. Im Mündungsgebiet der Urwaldflüsse Jondachi und Ñachiyacu kann man in den natürlichen Becken baden, die die eindrucksvolle Schlucht bildet. Wunderschöne kleine Wasserfälle sind zu sehen. Hier gibt es eine Höhle, in die sich eine Kaskade ergießt. Die Route kann schlammig und glitschig sein und bei der Querung des kleinen Ñachiyacu-Flusses kann man nasse Füße bekommen. Wir lauschen dem klaren Konzert tropischer Vögel. Papageien und Tukane gehören zu den buntesten Vertretern. Zurück in der Casa del Suizo (Fahrten heute 15 km/1 h) , können Sie am Pool entspannen und in der Bar ein eiskaltes Craft-Bier oder eine Piña Colada genießen. Letzte Übernachtung in der Amazonas-Lodge.

11. Tag: Fahrt nach Quito

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Machen sie von den Aktivmöglichkeiten Gebrauch, die Ihre Amazonas-Lodge bietet. Der Guide macht gerne Vorschläge. Erst am Nachmittag erfolgt die Fahrt (190 km/4 h) nach Quito. Check-in im bereits bekannten Hotel.

12. Tag: Abreise

Die Zimmer stehen bis 12:00 Uhr zur Verfügung. Sofern Sie Flug und Transfer beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie zum Airport von Quito gefahren. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zum Flughafen (ca. 35 min./€ 25,–)Abflug in Richtung Heimat.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen
Im Reisepreis enthalten
  • ab/bis Hotel in Quito
  • Englisch sprechende*r Bergwanderführer*in Tage 2-11
  • Englisch sprechende*r Bergführer*in bei der Wanderung Tag 6 am Chimborazo
  • 11 x Hotel/Komfort-Lodge*** im DZ
  • 11 x Frühstück, 8 x Mittagsverpflegung (teilweise Lunch-Box), 6 x Abendessen
  • Bus-/Bootsfahrten und Besichtigungen lt. Programm
  • Nationalparkgebühren
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer in der Komfort-Lodge am Chimborazo

Unterkunftsänderungen vorbehalten.


Bei uns außerdem enthalten
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

NICHT im Reisepreis enthalten

Trinkgelder ca. US-$ 120,–; nicht inkludierte Verpflegung ca. US-$ 10,– bis 15,– pro Mahlzeit; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.


Bitte beachten Sie
Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin ( www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender ) und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination.
Anforderung und Ausrüstung

Technisch leichte und anspruchsvolle Tageswanderungen, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis fünf Stunden mitbringen. Beim Wandertag am sechsten Reisetag am Chimborazo können Sie auch noch vor Ort entscheiden, ob Sie bei einer leichten Variante bleiben oder bis zu den Chamonix Nails aufsteigen wollen. Dann wären die Anforderungen an Ihre Kondition aufgrund der Höhenlage etwas stärker einzustufen. Die höchste Übernachtung erfolgt in den Komfort-Hütten von Marco Cruz auf 4000 Meter. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Tageswanderungen
Technik
Kondition
Aufstieg bis zu den Chamonix Nails am Chimborazo
Technik
Kondition
Schwierigkeitsbewertung
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Ausrüstungsliste
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Anreise und wichtige Informationen
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland mit Reisepass möglich, der keine Beschädigungen aufweisen darf und über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Für einen touristischen Aufenthalt bis maximal 90 Tage pro Jahr (beginnt mit dem ersten Tag der ersten Einreise) ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.


Gesundheit und Höhe

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über die nötigen Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie gegebenenfalls Gelbfieber (dringend angeraten für die Amazonas-Region), Thyphus und Tollwut empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie in medizinischen Praxen und in Apotheken aber auf auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.

Bei einem Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei einem Zwischenaufenthalt in einem aufgeführten Gelbfieber-Endemie-Gebiet wird bei Einreise ggf. eine gültige Gelbfieber Impfbescheinigung verlangt. (siehe www.who.int)'

Ein guter Mückenschutz, ein Moskitonetz sowie langärmelige und helle Arm- und Beinkleidung reduzieren das Risiko, von Anopheles-Mücken (Malaria-Überträger) gestochen zu werden. Diese stechen meist in der Dämmerung und nachts. Wir empfehlen Ihnen besonders für den Amazonas-Aufenthalt körperbedeckte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden) und vor allem abends ein gutes Repellent wie z. B. Autan oder Nobite auf alle freien Körperstellen aufzutragen. Das zentrale Hochtal, inklusive Quito, in welchem wir uns bei der Reise aufhalten, liegt hoch genug und gilt damit als praktisch malariafrei.


Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
DAV-Mitglieder-Bonus:
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

Leistungsbeginn/-ende: ab/ bis Hotel in Quito (Zielflughafen UIO)

Gerne erstellen wir Ihnen nach Buchungsanfrage über unsere Website ein passendes Flugangebot zu tagesaktuellen Tarifen. Sollten sie mit den Konditionen des Flugangebots nicht Einverstanden sein, können Sie diese Buchungsanfrage kostenfrei stornieren.

Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Rückreisetag
•    Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club
 im Preis enthalten.
•    Bei Flugbuchung in Eigenregie 
sind Sie für die Organisation selbst verantwortlich.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Ausrüstungsverleih vor Ort:
(nur bei Voranmeldung)
Pickel, Helm, Steigeisen, Gurt, Steigklemme je US-Dollar 10,–
Anmeldung bis 1 Monat vor Reisebeginn; Bezahlung vor Ort.

Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise; danach Buchung auf Anfrage möglich

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 645,–

Reiseziel entdecken
Weiterführende Informationen zum Reiseland Ecuador
Reiseverlängerung und Zusatzoptionen
ZUSATZNACHT QUITO: HOTEL WYNDHAM GARDEN***

Doppelzimmer/Frühstück: € 122,–
Einzelzimmer/Frühstück: € 110,–
(Zimmerpreise)

Flughafentransfers bei Reiseverlängerungen in Eigenregie (Taxifahrt, ca. 35 min./€ 25,-).

ANSCHLUSSPROGRAMM GALAPAGOS

(Buchungscode: ECGAL)

Ecuador bereisen und anschließend die Galapagosinseln? Die ideale Ergänzung! Der urzeitliche Archipel aus bizarren Vulkanlandschaften und vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt lässt Sie eintauchen in einen pazifischen Garten Eden. Da gibt es Seelöwen und exotische Echsen und Riesenschildkröten; dazu unzählige Vogelarten; aber auch Delfine und Wale sind hier beheimatet. Auf beeindruckenden Wanderungen und Bootsausflügen erkunden Sie dieses weltweit einzigartige Ökosystem.

GALAPAGOS, 185 m | mittlere Temperaturen in °C und Niederschläge

Monat Jan Feb März April Mai Jun Jul Aug Sept Okt Nov Dez
max. 29 30 30 30 29 27 26 25 25 26 26 27
min. 23 23 22 22 22 21 20 19 19 19 20 21
mm 48 115 88 83 23 3 9 6 6 7 6 12


12. Tag: Flug auf die Galapagos Inseln
In Eigenregie fahren Sie am Morgen mit dem Taxi an den Airport (35 min./€ 25,–). Flug von Quito über den Pazifik nach Baltra auf Galapagos. Am Airport erwartet Sie ihr Englisch sprechender Nature Guide für die nächsten Tage. Per Bus geht es ins Hochland der Insel Santa Cruz. Ziel ist die Region El Chato, wo Sie sich auf die Suche nach in freier Wildbahn lebenden Riesenschildkröten machen. Weiterfahrt nach Puerto Ayora und mit dem Schnellboot in rund zwei Stunden auf die Insel Isabela. Ihr Hotel liegt direkt an einem der schönsten Sandstrände des Archipels in Puerto Villamil. Bezug der Zimmer für zwei Nächte.

Puerto Villamil: Hotel Casa de Marita***
[F/M/–]

13. Tag: Vulkan Sierra Negra
Fahrt im offenen Geländewagen in etwa einer Stunde auf das Hochland der Insel Isabela. Am Vulkan Sierra Negra wandern Sie durch unberührte Natur bis zu seinem Kraterrand, 1200 m. Mit einem Durchmesser von zehn Kilometern ist er der zweitgrößte Vulkankrater der Erde. Am Vulkan Chico, einem Seitenkegel des Sierra Negra mit noch frischen Lavafeldern, fühlt man sich unversehens in eine Mondlandschaft hineinversetzt. Der Ausblick auf die anderen Vulkane der Insel und die Sicht auf die Nachbarinsel Fernandina sind grandios. Nach zweistündiger Wanderung sind wieder die Jeeps erreicht und es geht zurück zum Hotel. Nachmittag zur freien Verfügung. Gehen Sie schnorcheln oder besuchen Sie die sehenswerte  Aufzuchtstation für Riesenschildkröten.
Puerto Villamil: Hotel Casa de Marita***
[F/M/–]

14. Tag: Las Tintoreras
Bootsausflug zum Vulkaninselchen Las Tintoreras, nicht weit vor der Küste der Insel Isabela gelegen. In glasklaren Salzwasserlagunen lassen sich viele ikonische Inselbewohner beobachten. Dazu gehören Weißspitzhaie, Galapagos-Pinguine, Seelöwen, die berühmten Blaufußtölpel, Pelikane und eine große Kolonie von Meeresechsen. Bei einem Schnorchel-Gang sind mit etwas Glück Rochen und Meeresschildkröten zu sehen. Nach einem leckeren Snack am Strand bringt uns das Schnellboot wieder nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz. Auch dort sind zwei Hotelübernachtungen vorgesehen.
Puerto Ayora: Hotel Villa Laguna***
[F/M/–]

15. Tag: North Seymor Island
Auch heute geht es mit dem Boot auf Tour: das Lava-Plateau von North Seymor Island, erhebt sich gerade mal zehn Meter aus dem Meer und ist bekannt für große Kolonien von Prachtfregattvöglen und Blaufußtölpeln, die hier ihre Brutplätze haben. Rund eine Stunden dauert die Wanderung über das Eiland. Ein Schnorchelgang an der Nordküste von Santa Cruz rundet auch diesen erlebnisreichen Tag ab.
Puerto Ayora: Hotel Villa Laguna***
[F/M/A]

16. Tag:  Rückflug nach Quito
Fahrt zum Flughafen Baltra und Flug nach Quito. Da die Flüge gerne mal Verspätung haben, ist eine Nacht in Quito für Sie reserviert. Sie nehmen sich selbstständig ein Taxi (ca. 35 min./€ 25,–)zum bekannten Hotel.
Quito: Hotel Wyndham Garden***
[F/–/–]

17. Tag: Abreise
Sofern sie Flug und Transfer beim DAV Summmit Club gebucht haben, werden Sie zum Airport von Quito gefahren. Sonst nehmen Sie sich wieder ein Taxi zum Flughafen (ca. 35 min./€ 25,–)Abflug in Richtung Heimat.
[F/–/–]

Programmänderungen bei starkem Seegang vorbehalten!


Im Reisepreis enthalten:

  • ab/bis Quito
  • Englisch sprechender Nature Guide ab/bis Flughafen Baltra
  • Flüge mit Tame, LAN Ecuador oder vergleichbar ab/bis Quito nach Baltra und zurück, Freigepäck 23 kg
  • Programm inlusive Bus-, Geländewagen- und Bootsfahrten und Exkursionen lt. Ausschreibung (vorbehaltlich Änderungen bei starkem Seegang)
  • 5 x Hotel*** im DZ
  • 5 x Frühstück, 4 x Mittagsverpflegung, 1 x Abendessen
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

    Preis pro Person im Doppelzimmer: € 2495,
    Aufpreis Einzelzimmer: € 500,– (keine halben Doppelzimmer buchbar für Einzelreisende) 
    Zusatzkosten vor Ort: Nationalparkgebühren US-Dollar 100,– + INGALA-Karte US-Dollar 20,– vor Ort zu zahlen) 
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