Programm 2022
Das sagen Mitreisende

Perlen des Kaukasus – Kulturwanderreise Armenien und Georgien

Höhepunkte

  • Kaukasus-Rundreise mit Tageswanderungen, 12 Tage
  • Frühchristliche Klöster in Armenien und Georgien
  • Kultur- und Bergwanderungen zwischen Ararat und Kazbek
  • Zu Gast auf einem Weingut und in einer Lavasch-Bäckerei
  • Fahrt auf der Georgischen Heerstraße und der alten Seidenstraße
  • Besuch beim Meister der Kreuzsteine
  • Tempel, Höhlenstädte und wehrhafte Burgen des Mittelalters
  • Begegnungen mit armenischen und georgischen Familien
  • Vom Sevansee über den Selimpass ins Weinland Wayots Dzor
  • Gipfelmöglichkeit: 
    – Armaghan, 2840 m 
ab € 1295 pro Person

Programm

„Bari Galust!“ lautet der Willkommensgruß in Armenien; „Mogzande!“ ruft der Georgier. Der Kaukasus hat viele Gesichter. Er ist Schmelztiegel von Völkern, Religionen und Traditionen. Wild und naturbelassen. Er gipfelt in den hohen Bergen des Großen- und des Kleinen Kaukasus und überragt Natur- und Kulturlandschaften von erlesener Pracht: das ideale Terrain für leichte Tageswanderungen. Der Kaukasus ist ein eurasisches Gebirge. Es teilt und verbindet. Die Bergvölker dort könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch finden sich viele Gemeinsamkeiten: Kirchen, Klöster und Kreuzsteine sind Zeugen erster Königreiche des Christentums; in beiden Ländern dreht sich alles um den Wein; die Küche und die Gastfreundschaft sind legendär. Zwischen den Fünftausendern Ararat und Kazbek gehen wir auf Erkundungstour. Ob am Sevansee, im Gebirge oder im Weinland Wayots Dzor: auf Schritt und Tritt begegnen wir großen Sehenswürdigkeiten. Beim Besuch eines Weingutes und einer typischen Lavasch-Bäckerei oder beim Gastmahl mit armenischen und georgischen Familien erfahren wir herzliche Aufnahme.  

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag : Flug nach Armenien

Individuelle Anreise nach Armenien. Je nach Flugverbindung landen Sie erst in den frühen Morgenstunden am nächsten Tag (2. Reisetag). Wenn Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie abgeholt und zum Hotel in der Hauptstadt Jerewan gefahren, 989 m. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zur ersten Unterkunft (13 km /ca. 20 min. /ca. € 5,–).Für zwei Nächte beziehen Sie Ihr Zimmer. 

Unterkunft: Hotel Royal Plaza      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 989 m

2. Tag: Jerewan und Etschmiadsin

Je nach gebuchter Flugverbindung landen Sie in den frühen Morgenstunden. Die Reise startet offiziell am späten Vormittag nach einem späten Frühstück, wo sich die Gruppe mit dem Bergwanderführer trifft. Im Schatten des biblischen Berges Ararat unternehmen wir einen Streifzug durch die armenische Hauptstadt. In einer der ältesten Metropolen der Erde stehen alte Kreuzkuppelkirchen im Kontrast zur modernen Kathedrale. Vorbei an Radio Jerewan gelangen wir zur beeindruckenden Kaskade. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt. Dann bringt uns der Bus (30 km/45 min.) in das gut zwanzig Kilometer entfernte Etschmiadsin, Sitz des Katholikos aller Armenier und vom zweiten bis ins vierte Jahrhundert Kapitale des ältesten christlichen Landes der Erde. Die Stadt besitzt bedeutende Gotteshäuser, darunter die Kathedrale und die architektonisch wegweisendende Sankt-Hripsime-Kirche aus dem siebten Jahrhundert. Besuch der Genozidgedenkstätte von Tsitsernakaberd. In seinem Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ hat der österreichische Schriftsteller Franz Werfel den Widerstand literarisch verarbeitet. Die Überlebenden wurden im Dorf Musaler angesiedelt, das wir auf der Rückfahrt passieren. Beim Abendessen in einem typisch armenischen Restaurant machen wir uns mit einer der ältesten Küchen Asiens vertraut. Vielleicht bestellen Sie sich ein Glas Wein? Schon seit Jahrtausenden wird dieser in Armenien gekeltert. 

Unterkunft: Hotel Royal Plaza      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 989 m
Verpflegung: F/-/A

3. Tag: Jerewan – Amberd – Gumri

Die Hauptstadt und der Ararat bleiben zurück. Auch wenn sich der Fünftausender heute auf türkischem Boden befindet, gilt er den Armeniern als Nationalsymbol. Der Bus hält auf den heute höchsten Berg Armeniens zu, den 4095 Meter hohen Aragat. Zu seinen Füßen finden sich alte Zentren des Christentums wie das Psalmenkloster Saghmosavang. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch am Westrand der Kasachschlucht. Stimmungsvoll ist auch das Mittagessen in einem großen Obstgarten, zu dem eine Familie einlädt. Dann kann die erste Wanderung beginnen: Der Bergwanderführer zeigt uns den Weg von einer schönen Blumenwiese zur Festung Amberd. In 2300 Metern Höhe am Südhang des Viertausenders Aragat gelegen, gilt Amberd als seltenes Zeugnis mittelalterlicher Militärarchitekur. Wir besichtigen die Ruinen der Trutzburg aus dem neunten Jahrhundert und der kleinen Muttergotteskirche. Die Relikte des dreistöckigen Palastes versetzen einen ebenso in Staunen wie das zentrale Heizungs- und Wasserversorgungssystem, das kuppelüberdachte Badehaus und der Geheimgang, der die Verbindung zu anderen Gebäuden herstellt. Nach ausgiebiger Erkundung bringt uns der Bus (Fahrten heute 210 km/3 h) nach Gumri, 1509 m. Die Universitätsstadt im Nordwesten Armeniens besitzt ein berühmtes Fischlokal. Bezug der Zimmer im Hotel und Abendessen im Restaurant am Fluss. Die Forellen der Region schmecken köstlich.

Hm ↑ ca. 400 Hm ↓ ca. 200 Gz ca. 1,5 h
Unterkunft: Hotel Gyumri      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 1509 m
Verpflegung: F/M/A

4. Tag: Gumri – Höhlenstadt Wardsia – Bordshomi

Busfahrt in den Norden nach Bavra, wo die Grenze erreicht ist. Erste Station in Georgien ist die Höhlenstadt Wardsia im Kleinen Kaukasus. Sie wurde im 12. Jahrhundert in eine steile Felswand geschlagen, die fünfhundert Meter aus dem Tal des Mtkwari-Flusses aufragt. Treppen, Tunnel und Terrassen verbanden die einst weit über zweitausend Höhlenwohnungen, die Platz für fünfzigtausend Menschen boten. Die „Stadt aus Stein“ diente als wichtiges Bollwerk gegen Türken und Perser. Die kunstvoll restaurierte Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist komplett aus dem Fels gehauen und wartet mit wundervollen Fresken auf. Zu den Motiven gehören auch die einstigen Bauherren König Giorgi III. und seine Gemahlin Königin Tamara. Bei einer Wanderung erkunden wir die faszinierende Anlage, von der noch rund 750 Räume erhalten sind. Tagesziel ist der Kurort Bordshomi, 820 m, der von riesigen Wäldern aus Nordmanntannen umgeben ist (Busfahrten heute 240 km/3,5 h). Bordshomi ist für sein gemäßigtes Klima und für seine Heilquellen bekannt, die wir besuchen können. Übernachtung im Hotel. 

Hm ↑↓ ca. 150 Gz ca. 2,5 h
Unterkunft: Bordshomi Palace Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 820 m
Verpflegung: F/-/A

5. Tag: Bordshomi – Höhlenstadt Uplisziche – Stepantsminda

Der Mtkwari-Fluss bleibt Wegweiser auf der Fahrt in die Kartli-Region. In Gori, wo Stalin zur Welt kam, fährt der Bus an seinem Geburtshaus vorbei. Wir nehmen es nur von Außen in Augenschein. Später machen wir auf einem familiär geführten Weingut eine Pause und informieren uns über die Herstellung und Geschichte des kostbaren Rebensaftes. Der Winzer kultiviert alte Sorten und stellt Bioweine nach althergebrachten georgischen Verfahren her. Der große Dichter Alexander Puschkin soll diese nach traditionell kaukasischer Methode hergestellten Weine jedem Burgunder vorgezogen haben. Überhaupt gilt Georgien als eines der Ursprungsländer des Weinanbaus mit einer jahrtausendealten Tradition. Die große kulturelle Bedeutung zeigt sich auch im Weinrebenkreuz der georgisch-orthodoxen Apostelkirche. Dann erreichen wir Uplisziche an der alten Seidenstraße. Die Höhlenstadt aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend präsentiert prächtige Bauten und Kultstätten. Die alte Stadtstruktur mit Straßen, Theater und Palästen ist auch heute noch erkennbar. Dann geht die Fahrt nach Norden, durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet in die höheren Lagen des Großen Kaukasus (Busfahrten heute 330 km/4,5 h). Dabei folgen wir der Georgischen Heerstraße und erreichen über den 2395 Meter hohen Kreuzpass die Sommerfrische von Stepantsminda, 1750 m. Im Gästehaus wird die Gruppe schon erwartet. Die Region war bereits in der Antike besiedelt. Über allem wacht der Berg Kasbek, an den der griechischen Mythologie nach der Titan Prometheus gekettet gewesen sein soll, weil er den Göttern das Licht gestohlen und den Menschen gebracht hat.

Unterkunft: Gästehaus Diana      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 1750 m
Verpflegung: F/-/A

6. Tag: Stepantsminda – Mzcheta – Tbilissi

Mit unserem Bergwanderführer steigen wir zu der 2170 Meter hoch gelegenen Dreifaltigkeistkirche Gergeti auf. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier den vielleicht schönsten Blick auf den vergletscherten „Prometheusberg“ Kasbek, 5047 m. Er wurde 1868 durch Freshfield, Moore und Tucker sowie einen Schweizer Bergführer erstbestiegen. Nach dem Abstieg freuen wir uns auf ein spätes Mittagessen. Eine georgische Familie verwöhnt uns im Garten mit kaukasischen Gerichten – hausgemacht und immer eine Sünde wert! Dann verlassen wir die Kazbek-Region und fahren nach Mzcheta, in die einstige Hauptstadt des Königreiches Iberien. Besichtigung der Kreuzkuppelkirche im Dschwari-Kloster über der Stadt. Sie wurde 586 bis 604 errichtet und gilt als älteste des Landes. In der Swetizchoveli-Kathedrale soll sich der Überlieferung nach der Leibrock Christi befinden. Zwischen Kaspischem- und Schwarzem Meer gelegen, war Mzcheta einst eine wichtige Station an der alten Seidenstraße. Gegen Abend (Busfahrten heute 155 km/3 h) treffen wir in der georgischen Hauptstadt Tbilissi, ein, 490 m. Check-in im Hotel und Bezug der Zimmer für zwei Nächte.

Hm ↑ ca. 340 Hm ↓ ca. 450 Gz ca. 3-4 h
Unterkunft: Hotel Kalasi      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 490 m
Verpflegung: F/M/-

7. Tag: Besichtigung Tbilissi

Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Stadtrundgang durch Tbilissi. Viele der interessanten Baudenkmäler liegen nahe beisammen und können leicht durch einen Spaziergang verbunden werden. Den Auftakt macht die Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Interessant ist auch das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von diesem Ort genießt man einen schönen Blick auf die Altstadt und den Fluss Mktwari. Durch das orientalische Bäderviertel mit seinen heißen Schwefelquellen zur Nariqala-Festung aus dem vierten Jahrhundert. Weiter zur alten Synagoge und zur Sioni-Kathedrale. Hier wird das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt, die Georgien einst christianisierte. Schließlich stellt die Antschiskhati-Kirche aus dem sechsten Jahrhundert das älteste sakrale Bauwerk der Stadt dar. Zum Höhepunkt im wörtlichen Sinn wird der Ausflug mit dem Sessellift zur Monumentalstatue Kartlis Deda: Die „Mutter Georgiens“ wurde auf dem Sololaki-Gebirgskamm hoch über der Stadt errichtet und bietet von der Aussichtsplattform einen großartigen Rundblick über die Metropole. Der Stadtspaziergang führt schließlich durch den Park zur Friedensbrücke und endet beim Marionettentheater mit dem berühmten „lehnenden Turm“.

Unterkunft: Hotel Kalasi      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 490 m
Verpflegung: F/-/-

8. Tag : Tbilissi – Kloster Haghpat – Dilijan

Bei Sadachlo erreichen wir die Grenze und betreten wieder armenischen Boden. Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen schwer zugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutende Abteien und Bildungsstätten des Mittelalters. Der Bus bringt uns durch die Schlucht des Debed-Flusses entlang der „Straße der Klöster“ zum Konvent von Haghpat, 1032 m. Der Sakralbau entstand in der ersten Hälfte des zehnten Jahrhunderts auf einem entlegenen Hochplateau. Die dazugehörige Heiligkreuzkirche wurde 991 fertiggestellt. Eine Meisterleistung ist die harmonische Abstimmung der in verschiedenen Epochen errichteten Gebäude. In Sichtweite befindet sich das Kloster Sanahin, das zusammen mit Haghpat zum Weltkulturerbe zählt. Uralte Kreuzsteine mit filigranen Inschriften sind zu sehen. Sie werden auch heute noch hergestellt. Beim Besuch in einer Werkstätte können wir dem Meister über die Schulter sehen und erfahren viel Wissenswertes über diese alte religiöse Kunst. Weiterfahrt (Busfahrten heute 240 km/4 h) zum Kurstädchen Dilijan, 1510 m. Das Zentrum der Künstler und Filmindustrie wartet mit einer Zeile perfekt renovierter alter armenischer Häuser auf. Aufgrund seiner natürlichen Schönheit wird die Region auch als armenische Schweiz bezeichnet. „Hätte das Paradies Berge, Wälder und Mineralquellen, so wäre es wie in Dilijan“, lautet ein Spruch der Armenier. 

Unterkunft: Hotel Armenia      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 1510 m
Verpflegung: F/-/A

9. Tag: Dilijan – Sevansee – Gipfel Armaghan – Hermon

Fahrt zum Sevansee – das „kaukasische Meer“ – zweimal so groß wie der Bodensee. Dahinter erheben sich die Zwei- und Dreitausendergipfel des Kleinen Kaukasus, der sich von Georgien über Armenien bis nach Aserbeidschan erstreckt. An den Gestaden des Sees, wo in 1890 Metern Höhe Getreide und Obst gedeihen, verbringen die Armenier gerne ihren Sommerurlaub. Wir bewegen uns auf geschichtsträchtigem Boden: Funde reichen zurück bis in die Bronzezeit. Vom Sevan-Kloster aus dem neunten Jahrhundert, das erhaben in der Mitte einer Halbinsel thront, bietet sich ein weiter Blick über den türkisblau schimmernden See mit den dahinter liegenden Bergen. Auffahrt in Richtung Selimpass bis auf gut 2000 Meter. Jetzt schnüren wir wieder die Wanderstiefel und steigen durch abwechslungsreiche Landschaften zum erloschenen Vulkan Armaghan auf. Vom 2840 Meter hohen Gipfel genießt man wunderschöne Ausblicke auf den größten See Armeniens und den 5137 Meter hohen Berg Ararat. Dann bringt uns der Bus zum 2410 Meter hohen Selimpass mit Besuch der historischen Karawanserei. Sie wurde 1332 von Prinz Kesar Orbelian errichtet. Zu Seidenstraßenzeiten bot sie den Händlern Schutz auf ihrem Weg von Asien nach Europa. Tagesziel ist das berühmte Weinanbaugebiet Wayots Dzor, wo wir am Nachmittag (Busfahrt heute 200 km, 3,5 h) eintreffen. Übernachtung im Hotel in Hermon, 1720 m.

Hm ↑↓ ca. 825 Gz ca. 4-5 h
Unterkunft: Hotel Lucy      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 1720 m
Verpflegung: F/M/A

10. Tag: Hermon Kloster – Novarank – Ararat-Ebene – Jerewan

Der Weinanbau in der Region Wayots Dzor geht auf das dritte Jahrtausend v. Chr. zurück. In einer Höhle wurden Fässer mit Weinspuren aus dieser Zeit gefunden. Hier gedeiht die endemische Weinrebe Areni, die dem berühmten gleichnamigen Rotwein ihren Namen gibt. Fahrt zum Kloster Noravank am Ende der wunderschönen Amaghu-Schlucht. Noravank ist eines der schönsten und besterhaltenen armenischen Klöster. Seine rötliche Fassade ist je nach Tageszeit und Lichteinfall kaum von der felsigen Umgebung zu unterscheiden. Die dreigeschossige Mausoleumskirche und die Gregorkirche bergen reiche Skulpturen und Verzierungen. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich Grab- und Kreuzsteine und die Ruinen der noch älteren Täuferkirche aus dem neunten Jahrhundert. Mittagessen in einem Höhlenrestaurant – ein einmaliges Erlebnis. Der Nachmittag ist für die Erkundung der Ararat-Ebene reserviert, wo Noah nach der Sintflut die erste Weinrebe gepflanzt haben soll. Noch heute kommt dieser Gegend besondere Bedeutung bei der Kultivierung der Trauben zu. Vom Kloster Chor Virap genießt man eine besonders schöne Sicht auf den Ararat. Der Name bedeutet „tiefes Verlies“ und deutet auf die Legende hin, der zufolge König Trdat III. hier im dritten Jahrhundert n. Chr. den heiligen Gregor der Erleuchter viele Jahre in einer Höhle gefangen gehalten haben soll, um ihn vom Christentum abzubringen. Weiterfahrt (Busfahrten heute 160 km/3 h) nach Jerewan, wo wir im bereits bekannten Hotel erneut für zwei Nächte Quartier nehmen.

Unterkunft: Hotel Royal Plaza      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 989 m
Verpflegung: F/M/-

11. Tag: Kloster Geghard und der Sonnentempel Garni

Wir besuchen die weltberühmte Handschriftensammlung im Matenadaran. Unter den 17.000 Manuskripten finden sich bedeutende Miniaturen und das Etschmiadsin-Evangeliar von 989 in einem kostbaren Elfeinbeineinband aus dem sechsten Jahrhundert. Dann bringt uns der Bus zum Tempel von Garni. Das Heiligtum ist im griechisch-römischen Stil erbaut. Es soll im ersten Jahrhundert von König Tiridates errichtet worden und dürfte dem Sonnengott Mithra geweiht sein. Auf einer Wanderung zur Arpa-Schlucht staunen wir über bizarre Basaltsteinformationen, die wie gigantische Orgelpfeifen wirken. Besuch und Mittagessen in einer Bäckerei bei einer armenischen Familie. Hier wird das typische Lavasch-Fladenbrot nach alter traditioneller Art gebacken. Schließlich Kloster Geghard, wie viele vorangegangene Sehenswürdigkeiten Weltkulturerbe der UNESCO. Das „Kloster zur heiligen Lanze“ ist teilweise in den Fels gebaut und stammt aus dem vierten bis zwölften Jahrhundert. Rückfahrt (Busfahrten heute 80 km/1,5 h) nach Jerewan, wo wir bei einem Glas Tee oder einer Tasse Kaffe das geschäftige Treiben auf den Plätzen beobachten oder bei einem Marktbesuch selbst in das Geschehen eingreifen können. 

Hm ↑↓ ca. 350 Gz ca. 1 h
Unterkunft: Hotel Royal Plaza      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 989 m
Verpflegung: F/M/-

12. Tag: Abreise

Je nach gebuchtem Rückflug bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Bei gebuchten Abflügen am offiziellen Reiseende ist die Abflugzeit bereits in den frühen Morgenstunden. Wenn Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, ist der Transfer für Sie organisiert. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zum Airport (13 km /ca. 20 min. /ca. € 5,–). Individueller Abflug in die Heimat.

Verpflegung: F/-/-

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender Bergwanderführer
  • ab/bis Hotel in Jerewan
  • Bus- und Seilbahnfahrten laut Programm
  • 7 x Hotel****, 2 x Hotel***(*), 1 x Hotel***, 1 x Gästehaus**, jeweils im DZ
  • Übernachtung mit Frühstück, 5 x Mittagsverpflegung, 6 x Abendessen
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • 1 Flasche Mineralwasser pro Tag
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein)

Wichtiger Coronahinweis

Bitte beachten Sie, dass auf alle DAV Summit Club Reisen, mit Leistungsbeginn ab dem 01.11.2021, die 2G-Regelung besteht. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Verpflegung und Getränke ca. € 10,– bis € 17,– pro Tag; Trinkgelder ca. € 65,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtige Hinweise: 
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Anforderungen

Technisch leichte Tageswanderungen, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis fünf Stunden mitbringen.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen? 
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Gesundheit

Keine Vorschriften; empfohlen: Tetanus-, Polio- und Hepatitis-A-Schutz

Details

BuchungscodeAMGEO
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

eigene Anreise

Leistungsbeginn/-ende: ab/bis Hotel in Jerewan

Gerne erstellen wir Ihnen nach Buchungsanfrage über unsere Website ein passendes Flugangebot (Flughafen EVN) zu tagesaktuellen Tarifen. Sollten Sie mit den Konditionen des Flugangebotes nicht einverstanden sein, können Sie diese Buchungsanfrage auch kostenfrei stornieren.

Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Rückreisetag

  • Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club im Preis enthalten.
  • Bei Flugbuchung in Eigenregie sind Sie für die Organisation selbst verantwortlich.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 330,–

Termine So 10.07.2022 bis Do 21.07.2022
ab 1.295,- €

So 14.08.2022 bis Do 25.08.2022
ab 1.295,- €

So 11.09.2022 bis Do 22.09.2022
ab 1.295,- €