Kailash & Everest Basecamp – die schönsten Treks
Große Kulturrundreise auf das „Dach der Welt“ und Trekking im Transhimalaya | inkl. Flug
Programm 2026
- Lodge- und Zelttrekking in Tibet
- Lhasa mit dem Potala-Palast und berühmte Klöster
- Mit Tragtieren durch den Transhimalaya
- Everest Basecamp und der heilige Manasarovar-See
- Die Umrundung des Kailash auf dem Parikrama
- Blick auf die Achttausender des Himalaya
- Teilnahme am Saga-Dawa-Fest
- Sichuan mit der Panda-Hauptstadt Chengdu
Nachdem die chinesischen Behörden das Trekking nordwestlich von Everest und Makalu derzeit aus Sicherheitsgründen nicht gestatten, wurde das Programm angepasst und der betreffende Teil durch ein Trekking im Transhimalaya ersetzt. Den ursprünglichen Reiseverlauf finden Sie unter dem Reiter 2027.
Wir stehen auf dem 5660 Meter hohen Pass Dölma La, Höhepunkt jeder Kailash-Umrundung, und genießen „das große Glück der Wunschlosigkeit“ (Herbert Tichy). Jeder Meter der Kora ist mit Legenden behaftet. Wallfahrer und Pilgerinnen, Chörten und Mani-Steine. Und ein Meer an Gebetsfahnen ... Unser Guide drängt zum Abstieg. Fast drei Wochen sind wir jetzt unterwegs. Wir konnten Tibets Hauptstadt Lhasa sehen und die Kunstschätze in den Klöstern von Sakya und Schigatse: Eindrücke, die man nie vergisst. Wir haben auf einem spannenden Trekking den Transhimalaya erkundet: vier Tage mit Tragtieren und Zelten durch die östlichsten Ausläufer des Gangdise Shan – was für eine Pracht! Schließlich hat auch der Ausflug in Richtung Everest Basecamp, 5000 Meter, weitere Akklimatisation gebracht und eine großartige Sicht auf die Achttausender des Himalaya. So waren wir gut auf die mit 5050 Metern höchste Nacht am Kailash vorbereitet. Beim berühmten Saga- Dawa-Fest feiern tibetische Pilger- und Nomad*innen Buddhas Geburts- und Todestag sowie den Tag seiner Erleuchtung.
Flug mit Air China von Frankfurt nach China.
Landung am Chengdu International Airport, wo wir schon erwartet werden. Die 520 Meter hoch gelegene Millionenstadt im Roten Becken von Sichuan zählt zu den vier lebenswertesten Städten im „Reich der Mitte”. In Chinas Panda-Hauptstadt beginnt die Reise – wie könnte es anders sein? – mit einem Besuch der weltberühmten Panda-Aufzuchtstation. Später statten wir dem buddhistischen Wenshu-Kloster einen Besuch ab, das dem Gott der Weisheit geweiht ist. Sie beziehen die Zimmer im Hotel und genießen am Nachmittag die freie Zeit. Am Abend laden wir Sie zum einem stilvollen Essen in ein Restaurant ein: Es gibt Huogo, den original Sichuan-Feuertopf, eine absolute Spezialität der Region.
„Luftsprung” auf das tibetische Hochland, wo uns der/die Bergwanderführer*in begrüßt. Erste Station ist das Kloster Gongkar Chöde, das wir auf der Fahrt vom Flughafen in die Hauptstadt Lhasa besuchen. Es wurde im 15. Jahrhundert errichtet und gehört zur Sakya-Schule des tibetischen Buddhismus. In Lhasa, 3680 m, beziehen wir für drei Nächte die Zimmer im Hotel.
Lhasa und den Klöstern in der Umgebung sind zwei volle Tage gewidmet. Dabei erleben wir eine eigentümliche Symbiose zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen alter tibetischer Tradition und chinesischem Fortschrittsdenken. Der berühmte Potala-Palast der Dalai Lamas steht ebenso auf der Liste der erstklassigen Besichtigungen wie die Gelugpa-Klöster Sera und Drepung. Letzteres galt mit 7000 Mönchen einst als größte Abtei der Welt. Und natürlich statten wir dem zentralen Jokhang, dem heiligsten Tempel Tibets, einen Besuch ab. Kultur auf höchstem Niveau – die Akklimatisation erfolgt ganz nebenbei.
Fahrt (50 km/1 h) zum Kloster Ganden, eines der drei Großklöster des Gelugpa-Ordens des tibetischen Buddhismus. Es befindet sich in 4300 Meter Höhe auf dem Berg Drog Riboche. Das „Kloster des vollkommenen Glücks” soll 1409 von Tsongkhapa gegründet worden sein und vor der Kulturrevolution 7500 Mönche beherbergt haben. Nur eine der beiden Fakultäten des Klosters wurde später wiederbelebt. Die älteste Anlage des Gelbmützenordens, dessen Oberhaupt der Dalai Lama ist, erstreckt sich über den Berggipfel und bietet atemberaubende Sicht auf die umliegende Landschaft. Nach der Erkundung haben wir die Möglichkeit, uns den Pilgern bei der knapp einstündigen Umrundung des Klosters anzuschließen. Das Begehen des Wallfahrtsweges (Kora) fördert zugleich unsere Akklimatisation. Zeichen bäuerlicher Frömmigkeit säumen den Pilgerweg. In der Nähe starten wir zu einer ersten Wanderung, die uns über den 4800 Meter hohen Wongbula-Pass zum Dorf Chubshi bringt. In dessen Nähe werden wir wie auch an den Folgetagen in Zelten im eigenen Schlafsack übernachten. Wir genießen die Schönheit des Flusstales und können mit etwas Glück Wildtiere wie Kyangs und Tibet-Gazellen entdecken. Die Gegend wird von Bauerrn und Nomaden besiedelt. Für die Verpflegung ist heute und an den Trekkingtagen unsere eigene Küche zuständig.
Wir haben die Möglichkeit, uns am Morgen in dem friedlichen Dorf Chubshi umzusehen und einen Einblick in die Traditionen und die Kultur seiner Bewohner zu erhalten, die zu einem großen Teil von der Schafzucht leben. Nach dem Frühstück wird die Gruppe zum Dorf Natol (40 km/1 h) gefahren, wo das Trekking beginnt. Das Gepäck wird auf Tragtiere verladen, denn ab heute übernehmen Pferde den Transport. Pferdetreiber*innen kümmern sich um die Tiere. Der Einstieg erfolgt gemächlich und führt zunächst einen bewaldeten Pfad entlang durch ein sanftes Tal mit herrlichen Ausblicken. Tagesziel ist Tsepo Gang, ein traditioneller Rückzugsort für fromme Yogis, der für seine Ruhe, natürliche Schönheit und spirituelle Bedeutung bekannt ist.
Die Aussichten werden mit jedem Höhemeter spektakulärer. Wir sind in den östlichsten Ausläufern des Gandise-Gebirges unterwegs, dessen höchste Gipfel 5600 Meter erreichen. Seine bekannteste Erhebung ist der heilige Berg Kailash weit im Westen des Landes. Unterwegs entdecken wir kleine Heiligtümer, die den Pfad säumen und dem Tag eine spirituelle Note verleihen. Pferdekarawanen können uns begegnen, deren Dingdangdong schon von weitem zu hören ist. Wir genießen die prächtigen Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Dann erreichen wir das weite Tal von Tabding. Hier werden in 4500 Meter Höhe die Zelte stehen. Und am Abend zeigt der Koch, was er alles auf der Pfanne hat.
Aufstieg zum Shugala-Pass, 5200 m. Schritt für Schritt folgen wir der einsamen und abgelegenen Route, die von schroffen Bergkämmen geprägt wird. Nomadenlager und Yakherden bestimmen diese Etappe. Knorrige Wacholdergewächse ducken sich in die Landschaft. Gebetsfahnen flattern auf der Passhöhe im Wind. Dann beginnt der lange Abstieg. Yaks grasen auf den Weiden, wo besonders in den Frühjahrsmonaten Wildblumen in Blüte stehen. Tagesziel ist Chiwi Tsongkhong, wo wir inmitten einer herrlichen Landschaft die Zelte aufschlagen. Letzte Zeltnacht in Tibet. Und am Abend stellt die Küche wieder ihre Künste unter Beweis.
Nach dem Abstieg in das Tal von Qatang betreten wir eine andere Welt, wohin sonst nur Nomaden und Pilger gelangen. In Yemalong, 3750 m, geht unser Trekking zu Ende. Wir nehmen Abschied von den Tragtieren und den Pferdetreiber*innen, die uns während des Trekkings treue Dienste geleistet haben. Fahrt nach Tsetang am Fluss Yarlung Tsangpo, 3560 m. Im Hotel der nahen Nachbargemeinde Nedong werden wir schon erwartet. Nach den Trekkingtagen freuen wir uns wieder auf die Annehmlichkeiten derr Zivilisation. Tsetang ist bekannt als Wiege Tibets. In der Nähe befinden sich die Ruinen des antiken Gajiu-Klosters.
Die Fahrt über das tibetische Hochland führt über die beiden aussichtsreichen Pässe Gampa La und Karo La, wo wir schon fast an der Fünftausend-Meter-Grenze „kratzen” (320 km/6-7 h). Zeit für einen Fotostopp. Tief zu unseren Füßen liegt der türkisgrüne Yamdrok-See mit dem Kloster Samding an seinem Südufer. In Gyantse besichtigen wir den 1472 errichteten Kumbum-Chörten, der als „Stupa der hunderttausend Bildnisse” Berühmtheit erlangte. Schließlich erreichen wir am Nachmittag Schigatse, 3900 m. Schon von Weitem leuchten die goldenen Dächer des 1447 gegründeten Gelugkpa-Klosters, das traditionell der Sitz des Pantschen Lama ist. Besichtigung. Hotelnacht.
Von Schigatse nach Sakya (150 km/3,5 h), in das einstige tibetische Machtzentrum des 13. und 14. Jahrhunderts. Das gleich einer Festung ummauerte Südkloster ist Hort wertvoller Reliquien und Bücher. Dann fahren wir weiter (140 km/3,5 h) nach Schigar, 4200 m, immer näher an die Himalaya-Kette heran Tagesziel ist die berühmte Rongbuk-Gompa (Fahrten heute 360 km/8 h). Der Ausflug zum Kloster unter dem Chomolungma, wie der höchste Berg der Erde von Einheimischen genannt wird, sollte dank der vorangegangenen Akklimatisationstage zum Genuss ohne Reue werden. Bei der Anfahrt über den 5200 Meter hohen Pass Pang La stehen vier Achttausender aufgereiht Parade: Makalu, Lhotse, Everest und Cho Oyu. Eine Nacht bleiben wir an diesem stimmungsvollen Ort, 5000 m, und übernachten dort in einen recht einfachen Hotel.
Besichtigung des von den Chinesen eingerichten „Basislagers“ am Mount Everest, 5100 m. Das Original-Basislager bleibt den Extrembergsteiger*innen vorbehalten. Wer den Kopf zurücklegt und zum „dritten Pol” schaut versteht, warum die Einheimischen den Götterthron Chomolungma geweiht haben – der „Göttin des ewigen Schnees”. Dann verlassen wir die Everest-Region und fahren (170 km/4 h) nach Old Tingri, 4300 m. Vor der einfachen Unterkunft stehen Everest und Cho Oyu noch einmal als Wächter im Abendrot.
Fahrt zwischen Himalaya und Transhimalaya über das tibetische Hochland (440 km/8–9 h). Dabei queren wir immer wieder hohe und höchste Pässe. Am riesigen Salzsee Paijü Tso legen wir einen Stopp ein und genießen die Sicht auf den Achttausender Shisha Pangma. Dann erreichen wir den gewaltigen Fluss Tsangpo, der fortan die Richtung vorgibt. Während im Norden die pastellfarbenen Gipfel des Transhimalaya beeindrucken, zieht im Süden die Himalaya-Kette an uns vorbei. Nach langer Fahrt treffen wir in Drongpa ein, 4640 m, wo uns ein Hotel erwartet.
Der Tsangpo bleibt Wegweiser auf der Fahrt nach Westen zum mythenhaften Tso Masasarovar, 4650 m (230 km/5 h). Er zählt zu den drei heiligen Seen Tibets und befindet sich zwischen Himalaya und Transhimalaya. Nur der Manasarovar-See soll alle acht Eigenschaften „perfekten Wassers” besitzen. Unterkunft in einem einfachen Gästehaus am Westufer nahe dem Kloster Seralung und erster Blick zum heiligen Berg Kailash: ein funkelnder Diamant am Horizont. Die Gompa von Seralung ist eines von ursprünglich acht Klöstern, die gleich den acht Speichen des kosmischen Mandala rund um den Manasarovar-See verteilt waren. Sechs davon wurden nach der Kulturrevolution wieder aufgebaut. Im Süden reckt sich die 7728 Meter hohe Gurla Mandata in den Himmel.
Der Manasarovar-See, den der große Tibet-Forscher Sven Hedin schon 1909 in den schillerndsten Farben beschrieb, steht heute im Mittelpunkt. Die landschaftliche Szenerie ist gewaltig mit dem Sechstausender Kailash im Norden und dem stolzen Siebentausendergipfel der Gurla Mandatha im Süden. Zwischen die gewaltige Eisdome eingebettet sind die beiden Seen Rakas und Manasarovar. In der auf Fels gebauten Chiu Gompa werden Sie vielleicht selbst eine der großen Gebetsmühlen drehen, bevor die Fahrzeuge (65 km/1,5 h) uns nach Darchen bringen, 4640 m, wo wir am berühmten Saga-Dawa-Fest teilnehmen und das anschließend Ausgangspunkt für die Umrundung des Kailash ist. Während Buddhisten und Buddhistinnen den heiligen Berg im Uhrzeigersinn umwandern, vollziehen die vorbuddhistischen Bönpa den Ritus in entgegengesetzter Richtung. In Darchen, an der Südseite des heiligen Berges, übernachten wir zweimal in einem einfachen Hotel.
Das Saga-Dawa-Fest hat heute unsere volle Aufmerksamkeit. Jeweils zum Vollmond finden die wichtigsten tibetischen Feierlichkeiten statt, die in der Vollmond-Zeremonie ihren Höhepunkt haben. Drei Ereignisse werden zeitgleich gefeiert: Buddhas Geburts- und Todestag sowie der Tag seiner Erleuchtung. Pilger und Pilgerinnen kommen von weit her, um an den Ritualen teilzunehmen, die von den Äbten der umliegenden Klöster zelebriert werden. Gebete werden gesprochen und Mantren rezitiert, Butterlampen leuchten und rituelle Niederwerfungen finden statt. Frauen mit geschmückten Zöpfen sind festlich gewandet und tragen wertvollen Schmuck. Auch die Männer, oft wilde Gesellen, erscheinen in Festtagstracht. Der bedeutende Event gipfelt im Schmücken des großen Gebetsfahnenmastes. Die Teilnahme am Fest und die vielen Begegnungen vermitteln authentische und intensive Eindrücke. Unser Guide kümmert sich um den Gepäcktransport, damit Ihre „Wallfahrt” um den heiligen Berg Kailash morgen wie vorgesehen starten kann.
Die Kora beginnt, das große Gepäck bleibt im Storeroom des Hotels zurück. Sie nehmen nur das Nötigste wie Schlafsack und Toilettenartikel mit auf das Trekking. Es wird von Träger*innen transportiert. Jetzt beschreiten wir den 53 Kilometer langen Parikrama, der uns in drei Tagen um den Kailash führt. Heute betreten wir das Tal des Buddha Amithaba. Jetzt macht sich die Akklimatisation der Vortage positiv bemerkbar. Langsames und stetiges Gehen und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtige Voraussetzungen zum Gelingen der Unternehmung – unser Guide wird Sie auch dahingehend beraten. Die makellose Pyramide des Kailash, 6714 m, erglüht im frühen Licht. Lange Manimauern säumen die Route und Gebetsfahnen flattern im Wind. Pilger und Pilgerinnen messen den Weg mit Körperlängen ab – eine unendliche Zahl von Niederwerfungen. Nahe dem Kloster Dirapuk, 5050 m, bietet ein Guesthouse einfache Unterkunft. Bei den Terminen im Mai/Juni, wenn am Kailash das Saga-Dawa-Fest stattfindet, sind besonders viele Gläubige auf dem Parikrama unterwegs. Dann kann es vorkommen, dass in den Gästehäusern entlang der Kora statt in Doppelzimmern in Mehrbettzimmern übernachtet wird.
Die Königsetappe zum Dölma La, 5660 m, ist der Höhepunkt der Äußeren Kora. Jeder Meter ist mit Legenden behaftet. Chörten und ein Meer aus Gebetsfahnen begrüßen Sie am Pass, dessen Erreichen für Buddhisten und Buddhistinnen einen Moment vollkommenen Glücks darstellt. Im Umkreis des „Weltenberges“ Kailash entspringen die vier großen asiatischen Flüsse Sutlej, Tsangpo (Brahmaputra), Indus und Karnali, der später in die heilige Ganga mündet. Gemächlicher Abstieg ins Lhamchu-Tal, wo nahe dem Kloster Zutrulpuk, 4835 m, ein Gästehaus auf die Gruppe wartet.
Die Wallfahrt um den Kailash endet bei Darchen, 4640 m. Gepäckabholung und Jeepfahrt zum Gästehaus am Nordostufer des Manasarovar-Sees, 4600 m (50 km/1 h), wo Zeit für einen Spaziergang bleibt. Sie genießen den Blick über den See und auf den Siebentausender Gurla Mandatha im Süden und blicken zurück zum Kailash: „Kein Ort ist wundervoller als dieser”, soll Yogi Milarepa gesagt haben, der der Überliefung nach der einzige Besteiger des heiligen Berges gewesen sein soll. Reinhold Messner, der 1985 eine Genehmigung hierzu erhalten hatte, verzichtete aus Rücksicht auf die religiöse Bedeutung des Berges auf einen Gipfelgang.
Auf der Rückfahrt (570 km8–9 h) stehen die majestätischen Himalaya-Gipfel wieder Spalier. Das auf nepalesischem Staatsgebiet gelegenene, ehemalige Königreich Mustang mit den Achttausender-Gipfeln Annapurna und Dhaulagiri ist gerade einmal fünfzig Kilometer entfernt. Später wird der mächtige Tsangpo gequert und wir erreichen das Hotel in Saga, 4640 m.
Nächste Station ist Schigatse, 3900 m (400 km/7 h). Bei Lhatse treffen wir wieder auf den „Friendship Highway”, der Tibet mit Nepal verbindet. Der Tsangpo (Brahmaputra) bleibt Wegweiser, auch wenn er jetzt etwas weiter nördlich fliesst. Gegen Abend treffen wir in Schigatse ein. Bezug der Zimmer im Hotel für eine Nacht.
Schlussetappe nach Lhasa (230 km/5 h), 3680 m, teils auf alternativer Route. In Tibets Hauptstadt beziehen wir für eine Nacht die Zimmer im bereits bekannten Hotel und haben am Nachmittag Zeit für eigene Unternehmungen. Beim Abendessen im Hotel lassen Sie die Tage auf dem „Dach der Welt“ noch einmal Revue passieren.
„Luftsprung“ und Landung in der subtropisch geprägten Millionenstadt im Roten Becken von Sichuan, 520 m. Wir fahren ins Stadtzentrum von Chengdu und können uns am Nachmittag in Eigenregie in den Gassen der renovierten, teilweise auch historisierten Altstadt umsehen. Dabei erlebt man die faszinierend-bunte Straßenkultur der südwestchinesischen Metropole, die immer wieder Zentrum eines eigenen Reiches war. Fahrt zum Flughafen am Abend und Check-in für den Rückflug nach Deutschland.
In der Nacht startet unser Flieger nach Deutschland. Rückflug mit Air China und Landung in Frankurt.
Wichtige Hinweise:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
Programmumstellung beim Reisetermin 23.05.2028
Hier wird direkt von Paryang nach Darchen gefahren, um am Saga-Dawa-Fest teilnehmen zu können. Daran schließt sich die Umrundung des Kailash an. Die beiden Übernachtungen am Manasarovarsee erfolgen bei diesem Termin nach der Kailash-Umrundung.
Temperaturen in China und Tibet:
Im chinesischen Kernland erwarten Sie angenehm warme Temperaturen. Tibet wird von den sibirischen Antizyklonen beeinflusst, die im Winter trocken-kalte und im Sommer trocken-warme Luft bringen. Tagsüber sind angenehme Temperaturen zu erwarten, sofern die Sonne scheint. Die Nächte sind kalt. Über viertausend Meter kann das Thermometer nachts auf -15°C sinken. Besonders auf Pässen oder beim Abstecher in Richtung Everest Basecamp und der Kailash-Umrundung weht oft ein eisiger Wind und Schneefälle sind nicht ausgeschlossen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von ca. 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| max. | 8 | 11 | 15 | 21 | 26 | 28 | 29 | 29 | 24 | 20 | 11 | 11 |
| min. | 3 | 6 | 8 | 13 | 18 | 21 | 23 | 23 | 19 | 15 | 10 | 5 |
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| mm | 7 | 15 | 25 | 56 | 96 | 122 | 304 | 303 | 139 | 53 | 18 | 38 |
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| max. | 7 | 8 | 12 | 16 | 19 | 24 | 23 | 22 | 21 | 17 | 13 | 9 |
| min. | -10 | -7 | -2 | 1 | 5 | 9 | 9 | 9 | 7 | 1 | -5 | -9 |
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| mm | 2 | 13 | 8 | 5 | 25 | 64 | 122 | 89 | 66 | 13 | 3 | 0 |
- Deutsch sprechende*r Bergwanderführer*in in Tibet
- Deutsch sprechede Reiseleitung in Chengdu
- ab/bis Frankfurt
- Air China Flüge in der Economy-Klasse ab/bis Frankfurt nonstop oder über Beijing nach Chengdu und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
- Air China Flüge in der Economy-Klasse Chengdu–Lhasa und zurück, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigeäck
- 6 x Hotel****, 1 x Hotel ***(*), 5 x Hotel***, 3 x Hotel*(*), 1 x Hotel*, jeweils im DZ
- 2 x einfaches Gästehaus im DZ, auf der Kailash-Umrundung evtl. auch im MBZ
- 4 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
- Gruppen- und Toilettenzelt auf dem Transhimalaya-Trek
- 22 x Frühstück, 14 x Mittagsverpflegung, 22 x Abendessen
- Begleitteam auf dem Transhimalaya-Trek mit Küche
- Gepäcktransport auf dem Transhimalaya-Trek durch Pferde, Freigepäck 12 kg
- Gepäcktransport auf der Kailash-Umrundung durch Träger*innen (reduziertes Gepäck 3 kg pro Person, 1 Porter für 4 Teilnehmer*innen)
- Busfahrten und Besichtigungen lt. Detailprogramm
Die Mittagsverpflegung kann auch in Form einer Lunchbox erfolgen.
Unterkunftsänderungen vorbehalten.
- Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
- Medizinischer Sauerstoff
- Umfangreiches Versicherungspaket:
Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
Trinkgelder ca. € 160,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 300,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.
Bis 31.12.2025 ist eine visumfreie Einreise nach China für Aufenthalte bis zu 30 Tagen gestattet. Sofern diese Regelung nicht verlängert wird, muss für Reisen ab 1. Januar 2026 von Teilnehmenden wieder ein Visum beantragt werden. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit inklusive Beschaffung auf ca. € 155,-.
Bitte beachten Sie
Sie wohnen in Hotels und Gästehäusern unterschiedlicher Qualität. Für das Transhimalaya-Trekking stellen wir Zweipersonenzelte mit einfachen Liegematten. Nehmen Sie eine Therm-a-Rest-Matte mit, falls Sie bequemer liegen wollen. Wir möchten darauf hinweisen, dass beim Zeltaufbau alle aktiv mit anpacken. Während der Trekkings erhalten Sie Vollpension, sonst überwiegend Halbpension (das Abendessen wird immer warm serviert). Zu den Mahlzeiten gibt es schwarzen Tee, morgens auch Kaffee.
Technisch leichte aber fordernde Bergwanderungen, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis acht Stunden mitbringen. Dabei halten Sie sich über längere Zeit in Höhenlagen über viertausend Meter auf. Lange Fahrten auf teilweise ruppiger Piste machen Ihnen nicht viel aus. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 5050 Metern.
Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.
Medizinische Empfehlungen zum Aufenthalt in der Höhe:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Touren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:
Aufenthalt in der Höhe heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahncheck gehört dazu.
Zum Leistungsverhalten vor Ort sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.
Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmer*innen wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.
Reisedokumente
Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein). Bei einem Aufenthalt in China bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsbürger (ausgenommen sind Reisende mit deutschen Dienstpässen) bis zunächst 31. Dezember 2026 kein Visum erforderlich. Die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise ab Januar 2027 wird voraussichtlich im November 2026 getroffen. Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.
Die Möglichkeit zur visumfreien Einreise (befristet bis 31. Dezember 2026) besteht nach Angaben der Chinesischen Botschaft Berlin auch für Staatsangehörige u. a. von Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Schweiz, Irland, Ungarn, Österreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Portugal, Griechenland, Zypern, Slowenien, Slowakei, Norwegen, Finnland, Dänemark, Island, Monaco, Liechtenstein, Andorra, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Malta, Estland, Lettland. (Abgaben ohne Gewähr; bitte erkundigen Sie sich bei den für Sie zuständigenn Vertretungen).
Gesundheit und Höhe
Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für China bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A, Poliomyelitis (Kinderlähmung) sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen. Vermeiden Sie wegen der Vogelgrippe den Besuch von Geflügelmärkten und den Kontakt zu lebendem Geflügel und dessen Ausscheidungen. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart verzehrt werden. Weitere Informationen erhalten Sie in ärztlichen Praxen und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.
Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
| DAV-Mitglieder-Bonus: |
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
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| Anreiseart |
Flug Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise. |
| Zimmeraufpreis |
Einzelzimmer/Einzelzelt, nicht in Rongbuk und in Gästehäusern: € 515,– |
