Königssee und Nationalpark Berchtesgaden: Die große Watzmann-Umrundung mit alpinem Anspruch

Beschreibung

  • Bergwanderung von Hütte zu Hütte, 4 Tage
  • Komplette Umrundung des Watzmann-Massivs mit alpinem Anspruch
  • Alpine Flora und Fauna im Nationalpark Berchtesgaden
  • Gemütliche Berghütten und malerische Almen
  • Gämsen und Murmeltiere im Steinernen Meer
  • Barockes Kleinod: St. Bartholomä am zauberhaften Königssee
  • Gipfelmöglichkeit:
    - Hocheck, 2651 m
ab € 399,- pro Person

Programm

Die Watzmann-Umrundung gehört zu den Klassikern unter den Hüttenwanderungen und zeigt uns die Schönheiten im Nationalpark Berchtesgaden. Ausgangspunkt ist Schönau am Königssee, wo der Aufstieg zum Watzmannhaus beginnt. In vier Etappen umrunden wir das gewaltige Massiv, übernachten in gemütlichen Hütten und genießen die großartigen Ausblicke auf König Watzmann und seine Nebengipfel, auf den Hochkalter-Gebirgsstock und den Hundstod an der Grenze zum Salzburger Land. Dabei lernen wir die einmalige Flora und Fauna des Nationalparks kennen, rasten an malerischen Almen und staunen über die Karstlandschaft des Steinernen Meeres. Ein besonderes „Schmankerl“ für Alpinisten ist die Besteigung des Hochecks, mit 2651 Metern der dritthöchste Gipfel im Watzmann-Massiv. Über das Kärlingerhaus am Funtensee und durch die spektakuläre Saugasse erreichen wir schließlich die Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.

1. Tag: Königssee – Grünstein, 1304 m – Watzmannhaus
Begrüßung um 10:30 Uhr am Parkplatz Königssee, 603 m, wo Sie der Bergwanderführer bei der Touristinfo erwartet. Der fjordartige Gebirgssee zwischen Watzmann und Hagengebirge ist Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Der Trubel bleibt zurück und wir beginnen den Aufstieg in den Nationalpark Berchtesgaden. Er zieht zur Startrampe der weltberühmten Eisarena hoch, wo Schorsch Hackl und andere Bob- und Rodelgrößen spektakuläre Erfolge gefeiert haben. Am Klingerbachgraben teilt sich der Weg. Die direkte Route führt unmittelbar zur Kührointalm. Wir entscheiden uns für die schönere Variante über den Grünstein. Sie verläuft durch die steilen Abbrüche der Weißen Wand und vorbei an der bewirtschafteten Grünsteinhütte zum Gipfel, 1304 m. Von der Panoramakanzel genießt man eine herrliche Sicht auf den blauen Königssee und in das Watzmannkar. Es wird von fünf kleineren Bergspitzen gerahmt, den Watzmannkindern. Nach ausgiebiger Rast erfolgt der Abstieg. Etwas unterhalb der Grünsteinhütte zweigt der Weg zur Kührointalm ab, die zur Einkehr lädt. Über den stellenweise seilversicherten, steinigen und etwas steileren Falzsteig erreichen wir die gleichnamige Alm. Von hier führen viele Serpentinen hoch zum Falzköpfl und zum Tagesziel „Watzmannhaus“, 1930 m. Die Sicht auf die Watzmannfrau (auch Kleiner Watzmann) und auf das 2651 Meter hohe Hocheck ist atemberaubend.
Hm ↑1330 100 Gz 5,5 h 

2. Tag: Watzmannhaus – Hocheck, 2651 m – Wimbachgrieshütte
Von den drei Hauptgipfeln im Watzmann-Massiv – Südspitze (Schönfeldspitze), Mittelspitze und Hocheck – ist letzterer der kleinste und kann am leichtesten bestiegen werden. Der Bergwanderführer ruft früh zum Aufbruch. Auch wenn die Gipfelbesteigung nur mit kleinem Tagesrucksack erfolgt, sind Ausdauer und Trittsicherheit wichtige Voraussetzungen. Viele Kehren führen im Zick-Zack durch die gewaltige Hocheck-Schrägwand hinauf zur Schulter. Eine kurze Felspassage ist mit Drahtseilen versichert. Schließlich beschreiten wir den aussichtsreichen Grat zum Gipfel, 2651 m. Von der höchsten Erhebung des Watzmanns, der Mittelspitze, trennen einen jetzt nur noch 62 Höhenmeter. Sie genießen die gewaltige Gebirgsszenerie, die bis zum Großvenediger und Großglockner reicht, und halten auf dem Hocheck verdiente Rast. Die Augen folgen dem Flug der Dohlen zum Watzmann-Hauptgipfel. Jetzt beginnt der Abstieg zum Watzmannhaus. Gepäck, das zurückgelassen wurde, landet wieder in den Rucksäcken. Im weiteren Abstieg – Falzalm und Mitterkaseralm werden passiert – gelangt man zur Wimbachbrücke tief unten am Fluss, 825 m. Die wilde Wimbachklamm bleibt zurück. Gemütliche Wanderung durch das Wimbachtal unter der eindrucksvollen Kulisse von Hochkalter- und Watzmannstock. Schotterströme breiten sich in den Tieflagen des ausladenden Trogtales aus und zwingen die Vegetation im Wimbachgries zum ständigen Überlebenskampf. Dann erreichen wir das Wimbachschloss. Es wurde 1784 vom letzten Fürstprobst Berchtesgadens errichtet. Die Wittelsbacher-Herrscher, insbesondere König Max II. und Prinzgegent Luitpold, haben es gerne als Jagdschloss genutzt. Schließlich gelangen wir zur malerisch gelegenen Wimbachgrieshütte in eindrucksvoller Felslandschaft, 1327 m. Der Große Hundstod vervollständigt das spektakuläre Bild der Berge. 
mit Besteigung Hocheck Hm ↑1380 ↓1980 Gz 9 h
ohne Gipfel Hm ↑660 ↓1260 Gz 6 h 

3. Tag: Wimbachgrieshütte – Kärlingerhaus
Bis zum Talschluss des Wimbachgries zieht der Weg gemächlich bergan, um später im Aufstieg zur Trischübelalm aufzusteilen. Die Route führt weiter zur Quelle unterm Graskopf und durch die Hundstodgrube in Richtung Hundstodgatterl. An den gewaltigen Südabstürzen des Watzmann-Massivs und den nicht minder eindrucksvollen Ostabbrüchen des Großen Hundstods kann man sich kaum sattsehen. Mit 2594 Metern Höhe ist er einer der dominierenden Gipfel im Steinernen Meer. Der Weg wird zunehmend felsiger und karger und gelegentlich sind auch einmal die Hände zu gebrauchen. Wir befinden uns unmittelbar an den Ausläufern des Steinernen Meeres. Gämsen können einem begegnen und vielleicht auch Murmeltiere, die in Bayern und im Salzburgerischen „Mankei“ genannt werden und deren grelle Pfiffe weithin zu hören sind. Mit nur wenig Höhenunterschieden, aber dennoch in ständigem Bergauf und Bergab, ziehen wir entlang der Karsthochfläche des Steinernen Meeres weiter. Dann beginnt der Abstieg zum Kärlingerhaus, 1638 m. Die Alpenvereinshütte befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden am malerischen Funtensee. Vom im Winter kältesten Ort Deutschlands ist allerdings nicht viel zu spüren. An heißen Sommertagen nimmt man gerne ein Bad im See. Der berühmte Funtensee-Enzian wird hier gebrannt.
Hm ↑1000 ↓700 Gz 5–7 h

4. Tag: Kärlingerhaus – St. Bartholomä – Königssee
Die Schlussetappe durch den steil eingeschnittenen Graben der Saugasse mit ihren atemberaubenden Felswänden setzt noch einmal einen besonderen Akzent. Unzählige Serpentinen leiten hinab in den Talgrund, wo einen ein verwunschener Märchenwald erwartet. Schließlich gelangen wir entlang dem zauberhaften Königssee zur berühmten Barockkirche St. Bartholomä. Vielleicht ein Bad im See oder ein frisches Bier im traditionsreichen Wirtshausgarten? Vielen gilt er als schönster Biergarten der Welt. Beim Blick in die Watzmann-Ostwand wird Bergsteigergeschichte lebendig. Mit 1800 Metern Wandhöhe ist sie die höchste der Ostalpen. Anschließend erfolgt die Fahrt mit dem Schiff über den acht Kilometer langen See. Das „Echo vom Königssee“ hallt siebenfach aus den Felsänden zurück. Schließlich landet das Boot am Nordufer des Sees an. Hier schließt sich der Kreis und die Watzmann-Umrundung geht gegen 14:00 zu Ende. Verabschiedung und selbständige Heimreise.
Hm ↑50 ↓1080 Gz 3 h

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • 3 x Hütte im Lager 
  • 3 x Halbpension
  • Geprüfte/r Bergwanderführer/in

Bei uns außerdem enthalten

  • umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

6 – 10 Personen

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination und Ausführungen des Auswertigen Amtes Berlin.

Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Mittagsverpflegung und Getränke; Trinkgelder; Bootsfahrt über den Königssee ca. € 8,40; ggf. Parkgebühren; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Unterbringung

Watzmannhaus|1|Mehrzbettzimer/Lager|Waschräume
Wimbachgrieshütte|1|Mehrbettzimmer/Lager|Waschräume
Kärlingerhaus|1|Mehrbettzimmer|Etagendusche

Anforderungen

Voraussetzungen

Sie müssen ein ausdauernder und geübter Bergwanderer sein, der Trittsicherheit, teilweise Schwindelfreiheit und gute Kondition für Gehzeiten bis 7 Stunden mitbringt. Wer an der Besteigung des Hocheck-Gipfels teilnehmen will, muss mit bis zu 9 Stunden Gehzeit rechnen.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeHWWATZ
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Parkplatz: Kostenpflichtiger Besucher-Parkplatz in Schönau am Königssee. Tagesticket ca. € 3,. Mehrtagestickets für PKW können am Automaten im Voraus gelöst werden. 

Bahnhof: Berchtesgaden, Bus nach Königssee-Parkplatz. Fahrzeit ab Berchtesgaden ca. 10 Minuten

Termine So 27.06.2021 bis Mi 30.06.2021
ab 399,- €

So 04.07.2021 bis Mi 07.07.2021
ab 449,- €

So 11.07.2021 bis Mi 14.07.2021
ab 449,- €

So 18.07.2021 bis Mi 21.07.2021
ab 449,- €

So 25.07.2021 bis Mi 28.07.2021
ab 449,- €

So 01.08.2021 bis Mi 04.08.2021
ab 449,- €

So 08.08.2021 bis Mi 11.08.2021
ab 449,- €

So 15.08.2021 bis Mi 18.08.2021
ab 449,- €

So 29.08.2021 bis Mi 01.09.2021
ab 449,- €

So 05.09.2021 bis Mi 08.09.2021 (Ausgebucht)

So 19.09.2021 bis Mi 22.09.2021 (Ausgebucht)

So 26.09.2021 bis Mi 29.09.2021
ab 399,- €

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Stefanie Behrens

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Stefanie Behrens
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