Expedition zum Aconcagua, 6962 m - Guanacos-Traverse
Der Aconcagua, 6962 m, ist der höchste Berg Amerikas!
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Der Aconcagua, 6.961 m, das Dach Amerikas
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einer der „Seven Summits“
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Optimale Akklimatisation mit drei Hochlagern
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wenig begangene Guanacos-Traverse
- optimales Zeitfenster, hohe Gipfelchancen
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Durchführungsgarantie bereits ab der ersten Buchung
NEU: Termin am 10.01.-28.01.2027: Termin mit zusätzlichem deutschsprachigem DAV Summit Club staatlich geprüften Expeditionsbergführer!
Aconcagua, 6962 m, ist der höchste Berg Amerikas und der zweithöchste der Seven Summits. Er gilt als idealer Berg für den Einstieg ins Höhenbergsteigen. Die wenig begangene Guanacos-Traverse auf der einsamen Ostseite bietet mit drei Hochlagern eine besonders effektive Akklimatisationsstrategie. Der Abstieg über Plaza de Mulas im Nordwesten macht diese Route zu einer eindrucksvollen Überschreitung und verleiht ihr den Charakter eines außergewöhnlichen alpinistischen Erlebnisses.
Mindestteilnehmerzahl: Dank der ausgezeichneten Logistik unserer Partneragentur vor Ort ist die Durchführung bereits ab der ersten Buchung gesichert. DAV Summit Club Gäste schließen sich zunächst einer internationalen Grajales-Gruppe an. Ab fünf Buchungen erfolgt die Durchführung als exklusive DAV Summit Club Gruppe ohne externe Teilnehmende.
Sie haben Ihre Reise bereits am Vorabend mit dem Abflug in Deutschland begonnen. Am Flughafen von Mendoza erwartet Sie ein Mitarbeiter unseres Partners vor Ort für den Transfer ins zentral gelegene Fünfsterne-Hotel Hotel Diplomatic. Der Transferpreis ist inklusive. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit für erste Erkundungen auf eigene Faust. Kennenlernen beim gemeinsamen Abendessen.
Heute steht ein entspanntes Ankommen im Reiseland im Vordergrund. Außerdem lernen Sie die Guides kennen, die uns auf der Expedition begleiten werden. Gemeinsam checken wir die Ausrüstung und packen schon für die kommenden Tage. Ganz nebenbei wird noch das Procedere für das Permit erledigt.
3 - 4 Stunden Fahrt nach Penitentes und Aufbruch zum Aconcagua Basecamp über das Vacas–Tal. Diese Route ist weniger frequentiert, und bietet Ihnen eine Fülle unberührter Natur. Das schwere Gepäck wird von Mulis getragen, Sie können sich ganz entspannt mit einem Tagesrucksack akklimatisieren.
Unser Tagesziel ist das Camp von Pampa de Leña, wo die Zelte am Fluss aufgebaut werden.
Das Lager Casa de Piedra, das malerisch am Fluss liegt, wird heute erreicht. Am Ende der Tagesetappe erlauben flüchtige Blicke aus dem Tal erstmals die Sichtung des berühmten Polengletschers auf der Ostseite des Berges.
Vom Lager zweigen wir ins enge Relinchos–Tal ab. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg dem "Relincho Hill" erreichen Sie die Sohle des Hängetals und wandern dieses empor. Dabei ist das Bachbett zu queren. Am Fuß des Berges befindet sich das während der Saison permanent bewirtschaftete Basislager. Ca. 7 Std. benötigen Sie für diese Etappe.
Sie haben nun zwölf Tage Zeit für die Besteigung. Im Basislager überprüft ein Arzt ihre Höhentauglichkeit für die weitere Besteigung. Zunächst geht es gemeinsam mit der „Polenroute” weiter Richtung Nordwesten durch das wilde Ameghino-Tal über Moränen und Gletscherrelikte hinauf zum Lager I auf etwa 5000 m (Hm ↑↓800, 5 km einfach, Gz 5 h im Aufstieg, 2 h im Abstieg). Sobald der weitläufige Ameghino-Sattel, 5370 m, zwischen Cerro Ameghino, 5917 m, und Aconcagua nach einem steilen Geröllkessel erklommen ist, verlassen Sie die Polenroute und queren auf dem Aussichtsbalkon der Guanacos–Traverse unter dem spektakulären Polengletscher hindurch. Immer wieder erschließen sich neue Perspektiven, bis Sie schließlich auf ca. 5500 m im Lager II ankommen, das geschützt in einem kleinen Kessel nahe eines Bächleins liegt (Hm ↑490, Gz 4 h). Schon in Sichtweite liegt Lager III, „Cólera” bei den „Piedras Blancas” auf 6000 m, das Sprungbrett zum Gipfel. Ein gemütlicher Pfad führt an den Fuß einer letzten Steilflanke, über die es zuletzt noch einmal anstrengend zu den Zinnen der „weißen Felsen” hinaufgeht ( Hm ↑505, 4 h). Konnte in den bisherigen Lagern stets kleinen Bächen Wasser abgewonnen werden, muss hier Schnee geschmolzen werden, um Trinkwasser zu erhalten. Anderntags sind Sie für den Gipfelanstieg bereit. In 8 – 10 Stunden erreichen Sie mit etwas Glück und guter Witterung das Dach Amerikas. Die Anden liegen Ihnen zu Füßen! Da Sie am gleichen Tag wieder zum Ausgangslager auf 6000 m Höhe zurückkehren, genügt ein leichter Tagesrucksack für diese letzte Etappe. Am nächsten Morgen steigen Sie auf der klassischen Normalroute nach Plaza de Mulas, 4200 m, ab, wo Sie ein fest installiertes Basislager und die Wonnen der Zivilisation erwarten (Hm ↓1600, 5 km einfach, Gz 3 h) .
Der Aufstieg ist ohne größere technische Schwierigkeiten und erfolgt weitgehend auf Pfaden und Steigspuren, zwischendurch sind kurze weglose Abschnitte zu bewältigen. Kletterpassagen sind keine vorhanden. Dennoch sollte man berücksichtigen, dass die mitunter extreme Witterung am Berg und die große Höhe eine starke physische und psychische Beanspruchung zur Folge haben, der man nur in hervorragender konditioneller Form und mit der entsprechenden Alpinerfahrung gerecht werden kann. Zum Einsatz kommen expeditionsbewährte Hochlagerzelte, die man sich zu zweit teilt. Die Aufgaben der Lagerbereitung und das Kochen werden innerhalb dieser Teams aufgeteilt. Träger zur persönlichen Entlastung sind möglich, doch sehr teuer, daher verlässt man sich am besten auf die eigenen Kräfte. In der Regel wird nach einem Lastgang erst am darauf folgenden Tag das Lager höher verlegt. Die Methode „go high, sleep low” bietet die beste Akklimatisation und erhöht Ihre Chancen maßgeblich, den Gipfel zu erreichen. So kommt man mit einer Tragleistung von durchschnittlich 15 kg täglich gut zurecht. Dank des permanenten Basislagers kann jederzeit abgebrochen und abgestiegen werden (z. B. bei Höhenproblemen, Schlechtwettereinbruch). Auch eine Ruhephase zum „Auftanken” ist vor dem endgültigen Aufbruch drin.
In einer strammen Tagesetappe steigen Sie nach Los Penitentes ab und anschließend Transfer nach Mendoza. Den höchsten Berg Amerikas haben Sie nun komplett umrundet, darauf können Sie stolz sein! Nun freuen Sie sich auf die „dicke Talluft”, eine heiße Dusche, ein weiches Bett und evtl. ein kühles Bier im Hotel.
Fahrzeit: 180 km / 3 h
Der Transfer zum Flughafen ist für Sie durch die Agentur organisiert.
Rückflug in die Heimat.
Wichtige Hinweise:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
- Expeditionserfahrene*r staatlich geprüfte*r englischsprachiger Bergführer*in, Verhältnis max 1:4 am Gipfeltag
- Termin am 10.01.2027: Zusätzlich deutschsprachiger DAV-Summit-Club staatlich geprüfter Expeditionsbergführer
- Vollständige Organisation der Expedition
- ab/bis Mendoza
- Flughafentransfer auch bei eigener Flugbuchung und weitere Transfers laut Programm
- Gepäcktransport ins BC und zurück mit Tragtieren
- 3 x Hotel***** in Mendoza, im DZ incl. Frühstück
- 14-15 x Zelt DZ/EZ mit Vollpension (DZ oder EZ im Basislager und jeweils DZ in Hochlagern)
- Koch, Küchengehilfen im BC
- Hochträger für Zelte, Wasser und Kochutensilien
- Transport Wechselbekleidung BC P. Argentina – P. de Mulas
- für alle 4 Teilnehmende ein zusätzlicher Porter pro Gruppe
- Komplette Basislager- und Hochlagerausstattung, inkl. Kochutensilien
- hervorragend ausgestattete Basislager (warme Duschen, Strom, WLAN, beheizte Esszelte, hervorragende Küche - auch bei Ernährungsbesonderheiten)
- Satellitentelefon, Funkgeräte, Wetterbericht
- Starlink Stationen in den meisten Hochlagern
- E-Mail-Terminal und Solarstrom im BC
- freies WLAN in BC und Hochlagern
- Umfangreiches Versicherungspaket mit Gültigkeit für die Permitvergabe
- Unterstützung bei der Beantragung der Permits
- Sämtliche Zusatzverpflegung in Basis- und Hochlagern
- Notfallsauerstoff im BC, Notfallapotheke, Pulsoxymeter
- Medizinische Station im Basislager
- Satelliten-Telefon und Wetterbericht (ab 2027)
- digitales Vorbereitungstreffen
- Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
- Leihweise Seesäcke zum Schutz der Reisetasche beim Transport mit den Tragtieren
- Alle Transfers in lizensierten verkehrssicheren Fahrzeugen
- Einfache Isomatte zum Schutz der Schlafmatte
- voraussichtliche Permitkosten für die Saison 2026/27 sind noch nicht veröffentlicht. In etwa werden es 1200,- € sein (o.G.)
- Fehlende Mahlzeiten lt. Programmbeschreibung: Kosten für Mittag/Abendessen in Mendoza (aktuell ca. 30,- USD pro Person)
- Trinkgelder
- Getränke in Mendoza und Penitentes
- Zusätzliche Hotelübernachtungen bei vorzeitiger Rückkehr nach Mendoza. Es sind nur die Hotelübernachtungen lt. Tagesprogramm im Reisepreis enthalten.
- ggf. Trägerunterstützung: Ab Basislager wird persönliche Ausrüstung selbst getragen (ca. 15-18 kg). Es besteht die Möglichkeit der Unterstützung durch lokale Träger. Hierfür gibt es eine fixe Preisliste
- pauschal 1.800 USD für persönlichen Porter bei Buchung im Vorfeld (bei Buchung vor Ort 2.115 USD).
- C1 - C2: 465 USD (545 USD bei Buchung vor Ort)
- C2 - Cólera / Cólera - Plaza Argentina: 565 USD (665 USD bei Buchung vor Ort)
- Cólera - Plaza de Mulas: 485 USD (570 USD bei Buchung vor Ort)
- ggf. zusätzlicher Guide für die Gipfeletappe, falls benötigt: 2.142 USD
- ggf. Nutzung von Sauerstoff, falls benötigt: 1.216 USD
- ggf. weitere Kosten infolge von Programmänderungen
- Ausgaben persönlicher Art
Bitte beachten Sie
Zentral gelegenes Hotel in Mendoza: Diplomatic Hotel
Zusatznacht bei früherer Ankunft oder späterem Abflug ca. 165 € EZ
Einzelzimmer / Einzelzeltzuschlag (Einzelzelt nur in Base Camps möglich): ca. 600 €
Unterkunftsänderungen vorbehalten!
Bitte senden Sie zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung einen kurzen Tourennachweis der letzten Jahre per E-Mail an plaeging@dav-summit-club.de. Nach Prüfung Ihres Nachweises behalten wir uns die Auswahl der Teilnehmer vor, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
Solide Bergerfahrung Alpen, Seilfreies Begehen von Schnee- oder Eisflanken bis 35° mit Steigeisen und Pickel (Erfahrung im Umgang mit Pickel und Steigeisen muss vorhanden sein), Kondition für 6–8 h Aufstieg, auch mit schwerem Gepäck.
Der Aconcagua ist für viele der Einstieg ins Höhenbergsteigen. Der Aufstieg ist ohne größere technische Schwierigkeiten und erfolgt weitgehend auf Pfaden und Steigspuren, zwischendurch sind kurze weglose Abschnitte zu bewältigen. In der Regel werden die Etappen zwischen den Camps doppelt zurückgelegt, so dass die Tragleistung jeweils 12-15 kg nicht überschreiten sollte. Kalte Temperaturen (bis ca. -30° C), plötzliche orkanartige Stürme und die große Höhe können den Aconcagua aber sehr schnell zu einem ernsten Unternehmen machen, das neben der Kondition auch psychische Stärke, Teamgeist und Hilfsbereitschaft erfordert. Bei Schnee und dann hart getretener Spur kann die Verwendung von Steigeisen notwendig werden.
Hinweise zum Packen: eine ideale Kombination sind zwei große Duffelbags (ca. 120 l), ein Expeditionsrucksack ca. 60 l, und ein kleiner Tagesrucsack ca. 20 l. Zwei Duffelbags haben logistische Gründe, da die Ausrüstung danach separiert wird, was auf dem Trekking zum Base Camp benötigt und was zum Höhenbergsteigen benötigt wird, da oft eine Gruppe von Mulis direkt zum Basecamp ohne Zwischenstationen geführt wird.
Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen? Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver genießen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit, mit den Pausen ca. 7-8 h Stunden dauert.
Da im Basislager durch einen lokalen Arzt ein Gesundheitscheck durchgeführt wird, welcher über die weitere Besteigung entscheidet, empfiehlt es sich bereits daheim einen medizinischen Check durchführen zu lassen. Überprüft werden Blutduck, O2-Sättigung im Blut sowie die Lunge. Sollte der Blutdruck über 160 (erster Wert) liegen, wird in der Regel kein Permit erteilt.
Systematische Vorbereitung siehe "Vorbereitungskurse".
Bei frühzeiter Buchung können sie ein vergünstigtes Permit erwerben. Vorraussichtliche Ersparnis ca. € 300,-
Reisedokumente
- Reisepass
Gesundheit und Höhe
Keine Vorschriften; empfohlen: Tetanus-, Diphtherie-, Polio- und Hepatitis-A/B-Schutz
Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
| DAV-Mitglieder-Bonus: |
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
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| Anreiseart |
Leistungsbeginn/-ende: ab/bis Hotel Mendoza |
| Zimmeraufpreis |
Einzelzimmer/zelt-Zuschlag (Hotel und Basislager): ca. € 600,- |
