Programm 2024 und 2025
Bergsteigen unterhalb des Cotopaxi Gipfels

Von leicht bis anspruchsvoll – Hochtouren in Ecuador

Entlang der „Allee der Vulkane“: Rucu Pichincha, 4776 m | Illiniza Norte, 5116 m | Cotopaxi, 5897 m

  • Leichte und anspruchsvolle Hochtouren in Ecuador
  • Erlebnis Panamerica und die „Allee der Vulkane“
  • Unterkunft in Hotels und Komfort-Lodges
  • Weltkulturerbe Quito und der Markt von Otavalo
  • Cuicocha und Quilotoa: Kraterlagunen par excellence
  • Hüttenübernachtung im Cotopaxi-Nationalpark
  • Gipfelmöglichkeiten, u. a.: 
    - Rucu Pichincha, 4776 m
    - Illiniza Norte, 5116 m
    - Cotopaxi, 5897 m
Impressionen
Ihre Reise

Alexander von Humboldt prägte den Begriff der „Allee der Vulkane“, mit dem er das zentrale, von unzähligen Vulkanen flankierte Hochtal zwischen den Cordilleras Oriental und Occidental beschrieb. Entlang dieses Tales führt auch unsere Reiseroute. Natürlich lassen wir uns den Besuch des bunten Handwerkmarkts von Otavalo nicht entgehen. Wanderungen um die Hochlandlagunen Cuicocha und Quilotoa stehen im Anschluss genauso auf unserem Programm wie die Besteigung der schneefreien Vulkane Fuya Fuya, Rucu Pichincha oder des bereits stolze 5116 Meter hohen Iliniza Norte. Mit dem vergletscherten Vulkan Cotopaxi, 5897 m, erreicht die Reise ihr spektakuläres Finale. Der zweithöchste Berg des Landes begeistert durch seine perfekte Kegelform und schneeweißen Gletscherflanken bei eher moderaten Schwierigkeiten im Aufstieg.

Der Cotopaxi ist ein aktiver Vulkan und unterliegt ständiger Kontrolle durch die Behörden. Dennoch gehört er zu den meistbestiegenen Bergen in Südamerika. Derzeit ist der Zugang in den Nationalpark möglich und die Komfort-Lodge Tambopaxi und die José-Ribas-Hütte sind zugänglich und in Betrieb. Sollte die Besteigung zum Zeitpunkt Ihrer Reise aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sein, können wir statt dessen den Cayambe-Gipfel, 5790 m, besteigen, der von den technischen und konditionellen Anforderungen vergleichbar ist. 

1. Tag: Ankunft in Quito

Landung auf dem Airport von Quito, 2850 m. Sofern Sie den Flug beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie abgeholt und zum Hotel in der Innenstadt gefahren. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi für die Fahrt in die Hauptstadt Ecuadors (ca. 35 min./€ 25,–)Die Hotelzimmer stehen ab 14:00 Uhr zur Verfügung. Check-in für zunächst eine Nacht.

2. Tag: Der bunte Markt von Otavalo

Beim Frühstück begrüßt uns unser*e Bergwanderführer*in. Dann verlassen wir Quito auf der Panamericana gen Norden. Mais- und Kartoffelfelder prägen die Landschaft. Wir machen Halt im indigen geprägten Ort Peguche (100 km/2 h). Viele der einheimischen Kichwa, die auch Otavaleños genannt werden, fertigen hier Kunsthandwerk für den berühmten Markt von Otavalo, 2.500 m. Auch wenn einmal kein Markttag ist, lohnt ein Besuch von Otavalo mit seinen vielen bunten Läden. Nach dem Mittagsessen in Cotacachi unternehmen wir eine Wanderung um die türkis schimmernde Kraterlagune Ciucocha, 3300 m. Dabei genießen wir traumhafte Ausblicke auf das Tal von Otavalo und die Felsnadeln des Cotacachi-Vulkans. Für zwei Nächte nehmen wir Quartier in einer alten Hazienda aus der Kolonialzeit.

3. Tag: Laguna Mojanda | Gipfel Fuya Fuya, 4263 m

Am Morgen kurze Busfahrt zur Laguna Mojanda, 3800 m. Durch typische Paramo-Graslandschaft wandern wir einen Sattel zwischen dem Ost- und Westgipfel hinauf und von dort in kleiner Kraxelei und in kurzer Zeit zum Gipfel, 4263 m. Wir genießen die Sicht auf die weißen Gletscher des Vulkans Cayambe, 5790 m, und bei guter Witterung bis nach Quito. Übernachtung in der bereits bekannten Hazienda.

4. Tag: Besichtigung Quito

Am Morgen bringt uns der Bus auf der Panamericana zurück in die Hauptstadt (100 km/ 2 h). Wir erkunden Quitos Weltkulturerbe mit Klöstern und Kirchen aus der Kolonialzeit, mit kleinen Altstadtgassen und bunten Marktständen. Vom El Panecillo, einem Panoramaberg hoch über der Stadt, genießen Sie die Sicht auf schneebedeckte Vulkane. Check-in im bereits bekannten Hotel in Quito für zwei Nächte.

5. Tag: Gipfel Rucu Pichincha, 4776 m

Mit der Seilbahn zum Cruz Loma, 3947 m. Von dort geht es über steile Hänge zum Grat und in kleiner Kletterei (I–II), je nach Verhältnissen vielleicht sogar am Seil, zum Gipfel. Herrliche Sicht auf die schnee- und eisbedeckte Bergwelt Ecuadors. Die Caldera mit Fumarolen und Heißwasserquellen zeigt, dass auch der Rucu Pichincha lebt. Der Abstieg erfolgt über die steile Ostflanke. Aufgrund des Lavasandes können wir kraft- und zeitsparend „abfahren“ und den ersten kleinen Gipfelerfolg feiern. Vorerst letzte Hotelnacht in Quito.

6. Tag: Auf der Panamericana

Wir verlassen Quito auf Alexander von Humboldts „Allee der Vulkane” und fahren südwärts (70 km/3 h) bis zur Illinizas Lodge, 3600 m. Die Komfort-Hütte am Fuß des Fünftausenders Illinza dient uns zwei Nächte als Basislager für dessen Besteigung. Die Übernachtungen erfolgen in Mehrbettzimmern. Nach einem Mittagessen im Restaurant der angenehmen Unterkunft unternehmen wir am Nachmittag noch eine kleine Wanderung in der Umgebung.

7. Tag: Gipfel Illiniza-Norte, 5116 m

Der Aufbruch erfolgt in der Nacht. Fahrzeuge karren uns hoch bis La Virgen, 3960 m. In Begleitung ausgebildeter, Englisch sprechender Bergführer*innen (Verhältnis 1:2) beginnt der Aufstieg im Schein der Stirnlampen. Über die Hütte Nuevos Horizontes und den Ensilliada-Sattel, 4770 m, geht es „step by step“ bergan. Am Gipfelgrat kommen bei Bedarf Fixseile zum Einsatz. Die Sicht auf die hohen Eisgipfel Ecuadors mit Cayambe, Cotopaxi und Chimborazo ist großartig. Abstieg zur Illinizas Lodge.

8. Tag: Lagune von Quilotoa | Cotopaxi-Nationalpark

Weiter auf der Allee der Vulkane nach Süden. Bei Latacunga verlassen wir die Panamericana und fahren nach Westen. Bunte Felder prägen das Hochland. Wir gelangen zum kleinen Dorf Zumbagua (95 km/2–3 h) und von dort fast direkt an den Kraterrand, 3750 m. Wenn wir auf die Aussichtsplattform treten, staunen wir über die Ausmaße und die Schönheit der mit türkisem Wasser gefüllten Caldera. Es besteht die Möglichkeit, die Lagune entlang des Kraterrandes zur Hälfte zu umrunden. Sie entscheiden zusammen mit Ihrem Guide. Am Nachmittag erfolgt die Auffahrt in den Cotopaxi-Nationalpark (50 km/1,5 h) mit seiner zerklüfteten Mondlanschaft. Am Rand des Geröllfeldes in 3720 Meter Höhe nehmen wir in der Komfort-Lodge Tambopaxi Quartier und genießen die traumhafte Sicht auf den 5897 Meter hohen Cotopaxi. Wir bewohnen die Gemeinschaftsunterkünfte (belegt nuir mit Teilnehmern aus unserer Gruppe) mit großen Mehrbettzimmern und getrennten Bädern für Damen und Herren. Die Eco-Lodge wurde perfekt in die Landschaft integriert, mit verputzten Wänden aus Heuballen und Ziegeln und mit Paramo-Gras auf den Dächern. Der Rest des Tages dient der Erholung und der Akklimatisation. In der größten Vulkanregion Ecuadors leben je nach Höhenlage Wildtiere wie der Andenfuchs, Pumas und Lamas. Viele Pflanzen haben sich längst an das Leben in den Hochlagen angepasst. Zwei Nächte sind der der Tambopaxi Lodge vorgesehen.

9. Tag: Eistraining auf dem Gletscher

Wir nutzen den Tag für eine Trainingseinheit und verbessern dabei unsere Höhenanpassung. Auffahrt bis zum Parkplatz der José-Ribas-Hütte auf 4590 Meter. Von dort steigen wir, vorbei an der Hütte, zu den Gletschern des Cotopaxi auf, wo wir schon an der Fünftausend-Meter-Marke „kratzen“. Mit den Bergführern und Bergführerinnen wiederholen wir die wichtigsten Regeln für Gletschertouren. Die Mountain Guides, die uns später auf den Gipfel des Cotopaxi begleiten, können sich einen Überlick vom individuellen Leistungsniveau verschaffen. Rückkehr zur Komfort-Lodge Tambopaxi.

10. Tag: Aufstieg zur José-Ribas-Hütte

Nach dem Frühstück fährt uns der Bus wieder zum Parkplatz hoch und wir steigen zur José-Ribas-Hütte auf, 4860 m. Die Schützhütte an der Nordflanke des Cotopaxi ist für die Höhenlage ganz passabel ausgestattet. Hier gibt es Etagenbetten und Matratzen, fließend Wasser und Außentoiletten und sogar zwei komplett bestückte Küchen. Zwar gibt es keinerlei Heizmöglichkeit, aber täglich am Abend steht zwei Stunden lang Strom zur Verfügung. Ausrüstungscheck und Kräfte sammeln. Wir rollen uns früh in die Schlafsäcke ein, denn der Aufbruch zum Cotopaxi beginnt mitten in der Nacht.

11. Tag: Gipfel Cotopaxi, 5897 m

Die Bergführer*innen (Verhältnis 1:2) rufen zum Aufbruch. Gegen Mitternacht starten wir den Gipfelgang. Wieder kommen die Stirnlampen zum Einsatz. Schritt für Schritt nähern wir uns dem mächtigen Vulkan, dessen Erstbesteigung 1873 Wilhelm Reiß gelang. Der Cotopaxi gilt mit seiner konischen Form und Eiskappe als Ideal eines Stratovulkans und gehört zu den höchsten aktiven Feuerbergen der Erde. Nach anderthalb Stunden ist der Gletschereinstieg erreicht. Der Aufstieg ist technisch nicht allzu schwer, aber der Routenverlauf durch den Gletscher ändert sich von Jahr zu Jahr. Deshalb entscheiden unsere Mountain Guides vor Ort, welche Aufstiegsroute die beste und sicherste ist. Jetzt kommen Pickel und Steigeisen zum Einsatz. Steile Tiefschneehänge sind zu queren. Dann stehen wir auf dem weitläufigen Gipfelplateau des Cotopaxi, 5897 m, und genießen die prächtige Sicht. Wir blicken in den tiefen Kraterschlund, aus dem machmal Rauchfahnen aufsteigen. Bei gutem Wetter zeigen sich die hohen Vulkane Antisana und Cayambe, die stolzen Illiniza-Gipfel und der mächtige Tungurahua. Auch der Sechstausender Chimborazo, der höchste Berg Ecuadors, gehört zum Gipfelpanorama. Abstieg zum Parkplatz und Fahrt (50 km/2,5 h) zum Hotel in Quito. Wir nehmen Abschied von unserem Guide. Wenn alles nach Plan gelaufen ist, haben wir am Abend allen Grund zum Feiern!.

12. Tag: Abreise

Die Zimmer stehen bis 12:00 Uhr zur Verfügung. Sofern Sie Flug  und Transfer beim DAV Summit Club gebucht haben, werden Sie zum Flughafen von Quito gefahren. Sonst nehmen Sie sich ein Taxi zum Airport (ca. 35 km/€ 25,–). Abflug in Richtung Heimat.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Falls der Cotopaxi nicht möglich ist: Ersatzprogramm Cayambe, 5790 m
Sollte die Cotopaxi-Besteigung aufgrund vulkanischer Aktivität nicht möglich sein, wird alternativ der Gipfel des Cayambe bestiegen:

9. Tag: Fahrt von der Tambopaxi Lodge zur Stadt Cayambe, 2830 m, nordöstlich von Quito (ca. 120 km/3 h) und Mittagessen. Fahrt in einer Stunde zum Eingang des Cayambe-Coca-Nationalparks in 3400 Meter Höhe. Auffahrt in einer weiteren Stunde mit kleinen Trucks und im oberen Bereich Aufstieg zu Fuß zur Cayambe-Hütte, 4600 m. Unterkunft in der Cayambe-Hütte in gemeinschaftlichen Schlafräumen mit Etagenbetten und Matratzen. Wie in der José-Ribas-Hütte am Cotopaxi sind diese unbeheizt, weshalb auch hier die Mitnahme eines Schlafsackes erforderlich ist. (F|M|A)

10. Tag: Gletschertraining am Morgen in 5000 Meter Höhe. Mittagessen in der Hütte. Nachmittag frei zur Erholung und Vorbereitung auf die Gipfelbesteigung. Um Mitternacht Beginn der Gipfelbesteigung mit Hilfe von Stirnlampen. (F|M|A)

11. Tag: Aufstieg zum Gipfel des Cayambe, 5790 m (Gehzeit 6-7 Stunden; technische Anforderungen wie Cotopaxi). Abstieg zur Cayambe-Hütte (ca. 3 Stunden). Spätes Frühstück/Snack in der Hütte. Abstieg in einer Stunde zum Nationalpark-Eingang und Fahrt (ca. 100 km/2,5 h) zur Unterkunft Termas de Papallacta Hotel & Spa. (F|M|A)

12. Tag: Heimreise.(F

Leistungen
Im Reisepreis enthalten
  • ab/bis Hotel in Quito
  • 6 x Hotel/Hazienda*** im DZ 
  • 2 x Komfort-Lodge** in Mehrbettzimmern
  • 2 x Komfort-Lodge*** in Mehrbettzimmern
  • 1 x Hütte im Lager
  • überwiegend Vollpension (davon 5 x Lunchbox im Gelände), sonst lt. Programm
  • Bus- und Seilbahnfahrten lt. Programm
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport zu den Basislager-Unterkünften
  • Nationalparkgebühren
  • Sicherheitsausrüstung wie Seile und Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer
  • Englisch sprechende*r Bergwanderführer*in, Tage 2-12
  • Englisch sprechende*r Bergführer*innen an den Gipfeltagen am Illiniza Nord und Cotopaxi (Verhältnis 1:2)

Unterkunftsänderungen vorbehalten.


Bei uns außerdem enthalten
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

NICHT im Reisepreis enthalten

Trinkgelder ca. US-Dollar 150,–; nicht inkludierte Verpfelgung ca. US-Dollar 10,– bis 15,– pro Mahlzeit; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Ausrüstungsverleih vor Ort:
(nur bei Voranmeldung)
Pickel, Helm, Steigeisen, Gurt, Steigklemme je US-Dollar 10,–
Anmeldung bis 1 Monat vor Reisebeginn; Bezahlung vor Ort.


Bitte beachten Sie
Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin ( www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender ) und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination.
Anforderung und Ausrüstung

Technisch leichte und anspruchsvolle Hochtouren für selbständige Bergsteiger mit Westalpenerfahrung. Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis zehn Stunden bringen Sie mit. Sie müssen bis zu 40 Grad steile, spaltenfreie Gletscher und Firnfelder seilfrei begehen können. Steilere Passagen werden mit Fixseilen versichert. Der perfekte Umgang mit Pickel und Steigeisen wird vorausgesetzt. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 4860 Meter. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik
Kondition
Schwierigkeitsbewertung
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Ausrüstungsliste
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Anreise und wichtige Informationen
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland mit Reisepass möglich, der keine Beschädigungen aufweisen darf und über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Für einen touristischen Aufenthalt bis maximal 90 Tage pro Jahr (beginnt mit dem ersten Tag der ersten Einreise) ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.


Gesundheit und Höhe

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über die nötigen Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie gegebenenfalls Gelbfieber (dringend angeraten für die Amazonas-Region), Thyphus und Tollwut empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie in medizinischen Praxen und in Apotheken aber auf auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.

Bei einem Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei einem Zwischenaufenthalt in einem aufgeführten Gelbfieber-Endemie-Gebiet wird bei Einreise ggf. eine gültige Gelbfieber Impfbescheinigung verlangt. (siehe www.who.int)'

Ein guter Mückenschutz, ein Moskitonetz sowie langärmelige und helle Arm- und Beinkleidung reduzieren das Risiko, von Anopheles-Mücken (Malaria-Überträger) gestochen zu werden. Diese stechen meist in der Dämmerung und nachts. Wir empfehlen Ihnen besonders für den Amazonas-Aufenthalt körperbedeckte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden) und vor allem abends ein gutes Repellent wie z. B. Autan oder Nobite auf alle freien Körperstellen aufzutragen. Das zentrale Hochtal, inklusive Quito, in welchem wir uns bei der Reise aufhalten, liegt hoch genug und gilt damit als praktisch malariafrei.


Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
DAV-Mitglieder-Bonus:
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

Leistungsbeginn/-ende: ab/ bis Hotel in Quito (Zielflughafen UIO)

Gerne erstellen wir Ihnen nach Buchungsanfrage über unsere Website ein passendes Flugangebot zu tagesaktuellen Tarifen. Sollten sie mit den Konditionen des Flugangebots nicht Einverstanden sein, können Sie diese Buchungsanfrage kostenfrei stornieren.

Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Rückreisetag
•    Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club im Preis enthalten.
•    Bei Flugbuchung in Eigenregie sind Sie für die Organisation selbst verantwortlich.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Ausrüstungsverleih vor Ort:
(nur bei Voranmeldung)
Pickel, Helm, Steigeisen, Gurt, Steigklemme je US-Dollar 10,–
Anmeldung bis 1 Monat vor Reisebeginn; Bezahlung vor Ort.

Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise; danach Buchung auf Anfrage möglich

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer (Hotels und Komfort-Lodges): € 625,-

Reiseziel entdecken
Weiterführende Informationen zum Reiseland Ecuador
Reiseverlängerung und Zusatzoptionen
Zusatznacht Quito: Hotel Wyndham Garden***

Doppelzimmer/Frühstück: € 122,–
Einzelzimmer/Frühstück: € 110,–
(Zimmerpreise)

Flughafentransfers bei Reiseverlängerungen in Eigenregie (Taxifahrt, ca. 35 min./€ 25,-).

ANSCHLUSSPROGRAMM AMAZONAS

(Buchungscode: ECAMA)

Mit über 500 Vogelarten, 12 000 Pflanzenarten und einer großen Vielfalt an Wildtieren das bedeutendste Ökosystem unserer Erde. Von Ihrer komfortablen Eco Lodge mitten im Urwald aus gehen Sie täglich – zu Fuß und per Kanu – mit einem erfahrenen Guide auf Erkundungstour.

AMAZONAS, 255 m | mittlere Temperaturen in °C und Niederschläge

Monat Jan Feb März April Mai Juni Juli Aug Sept Okt Nov Dez
max. 29 29 29 29 28 27 27 28 29 29 29 29
min. 22 22 22 22 22 21 21 21 22 22 22 22
mm 233 284 413 418 389 378 321 243 245 297 335 314


12. Tag: Rio Napo Cultural Center 
In Eigenregie fahren Sie am Morgen mit dem Taxi an den Airport (35 min./€ 25,–). Flug von Quito nach Francisco de Orellana im Amazonas-Tiefland Ecuadors, 300 m. Gleich nach dem Verlassen des Fliegers spüren Sie die schwül-heiße Luft. Kurzer Transfer ans Ufer des Rio Napo und rund zweistündige Bootsfahrt (80 km) an die nordwestliche Grenze des Yasuni-Nationalparks. 
Dschungel-Lodge: Napo Cultural Center***(*)
[F/M/A]

13. + 14. Tag: Erkundung des Yasuni-Nationalparks
Per Boot und zu Fuß erkunden Sie mit einem Englisch sprechenden Nature Guide das Umfeld der Lodge. Ob „per pedes“ durch das Dickicht des Regenwaldes, ein Besuch bei einer indigenen Gemeinde, eine Kaimanpirsch zum Sonnenuntergang oder Beobachtungstouren mit dem Kanu – immer wieder beeindrucken die indigenen Kichwa mit der Fähigkeit, im dichten Grün des Regenwaldes auch noch die verstecktesten Tiere zu entdecken. Eines der Highlights erfordert frühes Aufstehen, um einen der beiden Papageienfelsen besuchen zu können. Sie sind exklusiver Teil des Napo-Wildlife-Gebietes. Bei gutem Wetter sind bis zu achthundert Exemplare zu entdecken, doch selbst bei widrigen Witterungsverhältnissen lassen sich meist ein paar Dutzend Papageien sehen.
Dschungel-Lodge: Napo Cultural Center***(*)
[F/M/A]

15. Tag: Rückreise nach Quito
Auf dem bekannten Weg geht es per Boot, Bus und Flugzeug zurück nach Quito. Da die Flüge gerne mal Verspätung haben, ist eine Nacht in Quito für Sie reserviert. Sie nehmen sich selbstständig ein Taxi (ca. 35 min./€ 25,–)zum bekannten Hotel.
Quito: Hotel Wyndham Garden***
[F/M/–]

16. Tag: Abreise
Sofern sie Flug und Transfer beim DAV Summmit Club gebucht haben, werden Sie zum Airport von Quito gefahren. Sonst nehmen Sie sich wieder ein Taxi zum Flughafen (ca. 35 min./€ 25,–)Abflug in Richtung Heimat.
[F/–/–]

Im Reisepreis enthalten:

  • ab/bis Quito
  • Englisch sprechender Nature Guide ab/bis Flughafen Francisco de Orellana
  • Flüge mit Tame, LAN Ecuador oder vergleichbar ab/bis Quito nach Francisco de Orellana und zurück, Freigepäck 23 kg
  • Programm inlusive Bus- und Bootsfahrten und Exkursionen lt. Ausschreibung 
  • 2 x Eco-Komfort-Lodge***(*), 1 x Hotel**, jeweils im DZ 
  • Vollpension beim Amazonasprogramm, in Quito Frühstück
  • Nationalparkgebühren
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

    Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1435,
    Aufpreis Einzelzimmer: € 260,– (keine halben Doppelzimmer buchbar für Einzelreisende)
     
ANSCHLUSSPROGRAMM GALAPAGOS

(Buchungscode: ECGAL)

Ecuador bereisen und anschließend die Galapagosinseln? Die ideale Ergänzung! Der urzeitliche Archipel aus bizarren Vulkanlandschaften und vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt lässt Sie eintauchen in einen pazifischen Garten Eden. Da gibt es Seelöwen und exotische Echsen und Riesenschildkröten; dazu unzählige Vogelarten; aber auch Delfine und Wale sind hier beheimatet. Auf beeindruckenden Wanderungen und Bootsausflügen erkunden Sie dieses weltweit einzigartige Ökosystem.

GALAPAGOS, 185 m | mittlere Temperaturen in °C und Niederschläge

Monat Jan Feb März April Mai Jun Jul Aug Sept Okt Nov Dez
max. 29 30 30 30 29 27 26 25 25 26 26 27
min. 23 23 22 22 22 21 20 19 19 19 20 21


12. Tag: Flug auf die Galapagos Inseln
In Eigenregie fahren Sie am Morgen mit dem Taxi an den Airport (35 min./€ 25,–). Flug von Quito über den Pazifik nach Baltra auf Galapagos. Am Airport erwartet Sie ihr Englisch sprechender Nature Guide für die nächsten Tage. Per Bus geht es ins Hochland der Insel Santa Cruz. Ziel ist die Region El Chato, wo Sie sich auf die Suche nach in freier Wildbahn lebenden Riesenschildkröten machen. Weiterfahrt nach Puerto Ayora und mit dem Schnellboot in rund zwei Stunden auf die Insel Isabela. Ihr Hotel liegt direkt an einem der schönsten Sandstrände des Archipels in Puerto Villamil. Bezug der Zimmer für zwei Nächte.
Puerto Villamil: Hotel Casa de Marita***
[F/M/–]

13. Tag: Vulkan Sierra Negra
Fahrt im offenen Geländewagen in etwa einer Stunde auf das Hochland der Insel Isabela. Am Vulkan Sierra Negra wandern Sie durch unberührte Natur bis zu seinem Kraterrand, 1200 m. Mit einem Durchmesser von zehn Kilometern ist er der zweitgrößte Vulkankrater der Erde. Am Vulkan Chico, einem Seitenkegel des Sierra Negra mit noch frischen Lavafeldern, fühlt man sich unversehens in eine Mondlandschaft hineinversetzt. Der Ausblick auf die anderen Vulkane der Insel und die Sicht auf die Nachbarinsel Fernandina sind grandios. Nach zweistündiger Wanderung sind wieder die Jeeps erreicht und es geht zurück zum Hotel. Nachmittag zur freien Verfügung. Gehen Sie schnorcheln oder besuchen Sie die sehenswerte  Aufzuchtstation für Riesenschildkröten.
Puerto Villamil: Hotel Casa de Marita***
[F/M/–]

14. Tag: Las Tintoreras
Bootsausflug zum Vulkaninselchen Las Tintoreras, nicht weit vor der Küste der Insel Isabela gelegen. In glasklaren Salzwasserlagunen lassen sich viele ikonische Inselbewohner beobachten. Dazu gehören Weißspitzhaie, Galapagos-Pinguine, Seelöwen, die berühmten Blaufußtölpel, Pelikane und eine große Kolonie von Meeresechsen. Bei einem Schnorchel-Gang sind mit etwas Glück Rochen und Meeresschildkröten zu sehen. Nach einem leckeren Snack am Strand bringt uns das Schnellboot wieder nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz. Auch dort sind zwei Hotelübernachtungen vorgesehen.
Puerto Ayora: Hotel Villa Laguna***
[F/M/–]

15. Tag: North Seymor Island
Auch heute geht es mit dem Boot auf Tour: das Lava-Plateau von North Seymor Island, erhebt sich gerade mal zehn Meter aus dem Meer und ist bekannt für große Kolonien von Prachtfregattvöglen und Blaufußtölpeln, die hier ihre Brutplätze haben. Rund eine Stunden dauert die Wanderung über das Eiland. Ein Schnorchelgang an der Nordküste von Santa Cruz rundet auch diesen erlebnisreichen Tag ab.
Puerto Ayora: Hotel Villa Laguna***
[F/M/A]

16. Tag:  Rückflug nach Quito
Fahrt zum Flughafen Baltra und Flug nach Quito. Da die Flüge gerne mal Verspätung haben, ist eine Nacht in Quito für Sie reserviert. Sie nehmen sich selbstständig ein Taxi (ca. 35 min./€ 25,–)zum bekannten Hotel.
Quito: Hotel Wyndham Garden***
[F/–/–]

17. Tag: Abreise
Sofern sie Flug und Transfer beim DAV Summmit Club gebucht haben, werden Sie zum Airport von Quito gefahren. Sonst nehmen Sie sich wieder ein Taxi zum Flughafen (ca. 35 min./€ 25,–)Abflug in Richtung Heimat.
[F/–/–]

Programmänderungen bei starkem Seegang vorbehalten!


Im Reisepreis enthalten:

  • ab/bis Quito
  • Englisch sprechender Nature Guide ab/bis Flughafen Baltra
  • Flüge mit Tame, LAN Ecuador oder vergleichbar ab/bis Quito nach Baltra und zurück, Freigepäck 23 kg
  • Programm inlusive Bus-, Geländewagen- und Bootsfahrten und Exkursionen lt. Ausschreibung (vorbehaltlich Änderungen bei starkem Seegang)
  • 5 x Hotel*** im DZ
  • 5 x Frühstück, 4 x Mittagsverpflegung, 1 x Abendessen
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

    Preis pro Person im Doppelzimmer: € 2495,
    Aufpreis Einzelzimmer: € 500,– (keine halben Doppelzimmer buchbar für Einzelreisende) 
    Zusatzkosten vor Ort: Nationalparkgebühren US-Dollar 100,– + INGALA-Karte US-Dollar 20,– vor Ort zu zahlen) 
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