Alpentransversale: Von St. Moritz nach Chamonix – Von der Bernina bis zum Montblanc

Beschreibung

 

 

  • Durch die schönsten Regionen der südlichen Schweiz:
  • Engadin, Tessin, Lepontinische Alpen, Piemont, Wallis
  • Wandern auf alten Walserwegen über Almen und Gebirgspässe
  • Grandiose Höhenwege im Mattertal
  • Rückfahrt mit Montblanc- und Glacier-Express
  • Gepäcktransport laut Programm

 

 

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Zur vierten Etappe

 

 

Programm

Die Route: Vom Piz Bernina, einziger Viertausender der Ostalpen, vorbei am weltberühmten Matterhorn zum höchsten Berg der Alpen, dem Montblanc, 4810 m. Ein modernes Abenteuer, eine Expedition ins „Ich”. Eine alpinsportliche Leistung ist die Bewältigung der gesamten Strecke am Stück. Und eine Frage von Zeit und Kondition! Hohe Pässe warten, teilweise steile Auf- und Abstiege, versicherte Passagen auf dem Europaweg. Große Wallis-Gletscher bilden die Kulisse auf dem Weg von Zermatt zum Großen St. Bernhard-Tunnel, der Wallis und Montblanc-Massiv trennt. Insgesamt sind Sie gut 200 Stunden zu Fuß unterwegs und bewältigen im Auf- und Abstieg ca. 30000 Höhenmeter. Natürlich ist es eine runde Sache, die ganze Strecke an einem Stück zu gehen, wenn man Zeit und Gelegenheit hat. Es kann aber auch jeder Abschnitt einzeln gebucht werden.

1. Tag: Begrüßung um 18 Uhr im Hotel in Silvaplana bei St. Moritz.
Abendessen und Programmbesprechung.

2. Tag: Juf, 2126 m.
Postauto nach Maloja. Auf alten Wegen über Lunghin- und Septimerpass zur Walsersiedlung Juf im Averstal. Am Lunghinpass auf 2645 Metern befindet sich die einzige Dreifach-Wasserscheide der Alpen. Hier haben die Flüsse Inn, Julier und Mera ihre Quellen. Unterbringung im Berggasthaus. Hm ↑ 1200 ↓ 890 Gz 6 h

3. Tag: Splügen, 1475 m.
Von Innerferrera, 1480 m, auf altem Schmugglerpfad über den Niemetpass, 2294 m, zum Splügenpass. Fahrt nach Splügen ins Hotel. Hm ↑ 850 ↓ 350 Gz 6, 5 h „G”

4. Tag: Safierberg, 2486 m – Thalkirch im Safiental, 1694 m.
Über den ziemlich steilen Safierberg ins hintere Safiental zum Berggasthaus Turrahus. Hm ↑ 1050 ↓ 800 Gz 7 h

5. Tag: Lumbrein, 1405 m.
Das Valsertal wird über den Tomülpass, 2412 m, erreicht. (Fakultativer Besuch des berühmten Thermalbads). Taxifahrt in den Gasthof in das benachbarte Val Lumnezia. Hm ↑ 750 ↓ 1200 Gz 5,5 h „G”

6. Tag: Greina – Bovarinahütte, 1870 m.
Fahrt zum Weiler Puzzatsch, 1667 m, und hinauf zum Diesrutpass, 2428 m. Über die weite Greina-Hochfläche hinauf zum Crap la Crusch, 2259 m. Abstieg über die Capanna Morterascio, 2172 m, zum Luzzone Stausee und Busfahrt ins Val Blenio. Hm ↑1050 ↓ 850 Gz 7 h

7. Tag: Val Piora – Airolo, 1160 m.
Über die Alpe Bovarina und den Passo di Gana Negra hinunter zum Lukmanierpass, 1914 m. Am Ritomsee vorbei zur Standseilbahn. Fast „im freien Fall” nach Piotta. Busfahrt nach Airolo; gute Möglichkeit zum Einkaufen und Bummeln. Hotelnächtigung. Hm ↑ 900 ↓ 980 Gz 7 h „G”

8. Tag: Cristallinahütte, 2575 m – Cima di Lago, 2832 m.
Aufstieg über die  Alpe Cristallina und durch lichte Lärchenwälder immer am Hang entlang zur Hütte. Der Aussichtsberg Cima di Lago, wo häufig Steinböcke und Schneehühner gesichtet werden, kann am Nachmittag noch bestiegen werden, oder Sie genießen den Tag auf der Hütte. Hm ↑ 950 Gz 4 h, mit Gipfel: Hm ↑ 1250 ↓ 300 Gz 7 h

9. Tag: Capanna Maria Luisa, 2160 m.
Abstieg zum Lago dei Cavagno, 2322 m. Weiter zum Passo Gradinagia, 2698 m, und über den Passo St. Giacomo, 2313 m, zur Hütte. Vom Passo St. Giacomo herrlicher Blick ins Bedrettotal und zum Nufenenpass. Übergang ins Val Toggia. Ein einsamer, alpiner Weg – Steinböcke garantiert! Hm ↑ 850 ↓ 1000 Gz 7 h

10. Tag: Rifugio Margaroli, 2194 m.
Nach dem Schauspiel der „Cascata del Toggia” über einen malerischen Almgrund und alpines Gelände zur Bochetta dell Gallo, 2498 m. Abstieg zur Alpe Vannino. Hm ↑ 850 ↓ 800 Gz 6 h

11. Tag: Rifugio Castiglioni, 1680 m.
Seen und Almwiesen prägen die Tour im Naturpark Alpe Veglia. Blumenreicher Weg hinauf zur Scatta Minoia, 2599 m. Nun  steil hinab über Almweiden und Hochmoore zur Alpe Dèvero. Hm ↑ 600 ↓ 1050 Gz 6 h

12. Tag: Rifugio Città di Arona, 1760 m.
Aufstieg zur einsamen Alpe Buscagna. Höhenweg über die Scatta die Oragna, 2461 m, zum Passo de Valtendra. Steiler Abstieg zur Alpe Veglia. Hm ↑ 980 ↓ 850 Gz 7 h

13. Tag: Kaltwasserpass, 2771 m – Simplonpass, 2005 m.
Heute sind Ihre bergsteigerischen Fähigkeiten gefragt. Die Wege werden schmaler, die Landschaft ist hochalpin. Über den Restgletscher und einen versicherten Steig (ca. 100 Höhenmeter) zum Kaltwasserpass. Nochmals sind knapp 100 Höhenmeter bis zur Monte Leone Hütte, 2848 m, zu bewältigen. Dann folgt der Abstieg zum Simplonpass. Hotelnächtigung. Hm ↑ 1100 ↓ 860 Gz 7 h „G”

14. Tag: Gspon, 1893 m.
Aufstieg zum Bistinepass, 2417 m. Hier wandern Sie oberhalb des besonders einsamen Nanztals auf einem wunderschönen Höhenweg über das Obere Fulmoos und entlang von Suonen (historische Wasserleitungen) zum Gebidumpass, 2201 m. Von hier führt ein Panorama-Höhenweg nach Gspon, einem weltfernen, winzigen Dörfchen, das vom Tal aus nur mit der Seilbahn zu erreichen ist. Hotelnächtigung. Hm ↑↓ 600 Gz 6–7 h

15. Tag: Saas-Fee, 1803 m.
Über den Gsponer Höhenweg nach Süden. Abstecher zum Kreuzboden und mit der Bahn nach Saas-Grund. Busfahrt nach Saas-Fee ins Hotel. Hm ↑ 800 ↓ 300 Gz 6 h „G”

16. Tag: Hannigalp, 2121 m – Grächen, 1615 m.
Imposante Tiefblicke in den Saastal-Boden vom Grächener Höhenweg – mit Sicherheit einer der schönsten Höhenwege der gesamten Alpentransversale. Die Hannigalp ist einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte auf das Weisshorn. Mit seiner ebenmäßigen Pyramidenform gilt es als einer der schönsten Viertausender der Alpen. Abfahrt mit der Gondelbahn nach Grächen. Hotelnächtigung. Hm ↑ 800 ↓ 300 Gz 7 h

17. Tag: Europaweg Teil I – Europahütte, 2220 m.
Der längste und anspruchsvollste Höhenweg Europas, mit teilweise versicherten und ausgesetzten Wegpassagen. Letztes Hindernis vor der Hütte ist eine Hängebrücke. Der Galenberg ist mit 2690 Meter der höchste Punkt dieser Etappe. Hm ↑ 1180 ↓ 650 Gz 7 h

18. Tag: Europaweg Teil II – Fluhalp, 2620 m.
In einigem Auf und Ab geht es immer oberhalb des Mattertals zur Täschalp, 2214 m. Von hier aus per Taxibus nach Zermatt und mit Seilbahn zum Blauherd, 2571 m. Entlang des berühmten Stellisees, in dem sich das Matterhorn spiegelt, zum Berghaus hoch über Zermatt. Hm ↑ 800 ↓ 700 Gz 6 h

19. Tag: Oberrothorn, 3415 m Zermatt, 1608 m.
Über die Furggii, 2981 m, auf den höchsten Wandergipfel des Wallis. Grandiose Panoramasicht. Abstieg nach Sunnegga, 2288 m, und Einschweben in Zermatt. Hotelnächtigung. Rundgang im weltberühmten Bergsteigerort. Hm ↑ 800 ↓ 1150 Gz 6 h „G”

20. Tag: Mattertal – Turtmanntal.
Fahrt mit dem Taxibus von Zermatt nach St. Niklaus im Mattertal. Seilbahnauffahrt nach Jungu, 1955 m. Über den Augstbordpass, 2894 m, ins Turtmanntal. Hotelnächtigung. Hm ↑ 900 ↓ 1100 Gz 5,5 h

21. Tag: Turtmanntal – Zinaltal.
Über die Forcletta, 2874 m, ins Val d'Anniviers. Traumpfad nach Zinal. 1680 m. Übernachtung im Touristenlager. Hm ↑ 1000 ↓ 1180 Gz 7 h „G"

22. Tag: Zinaltal – Val d'Hérens – Arolla.
Schwarzgebrannte Walliser Häuser in Grimentz. Seilbahnauffahrt bis Bendolla, 2110 m. Felsige Pointe de Lona, 2455 m, Pas de Lana, 2787 m. Abstieg nach Evolène und mit dem Postbus nach Arolla, 1740 m. Hotelnächtigung. Hm ↑ 700 ↓ 1450 Gz 8 h

23. Tag: Pas de Chèvres, 2855 m – Cab. de Prafleuri, 2660 m.
Gemächlich auf den Pas de Chèvres, Abstieg über Eisenleitern zum Gletscherrand und durch Moränengelände zum Lac des Dix, mit seiner 285 Meter hohen Staumauer. Über den Col des Roux, 2804 m, zur Hütte. Hm ↑ 1300 ↓ 750 Gz 8 h

24. Tag: Val de Bagnes – Verbier.
Col de Prafleuri, 2987 m, Col de Louvie, 2921 m, Col de Termin, 2648 m. "Gämsenpfad" zur Seilbahn La Chaux, 2266 m. Einschweben vorbei an Verbier nach le Chable, 821 m. Hotelnächtigung. Hm ↑ 900 ↓ 950 Gz 7,5 h „G"

25. Tag: Val d'Entremont – „Tal zwischen den Bergen" – Großer Sankt Bernhard.
Locker um die Ausläufer des Grand Combin, 4314 m, der zu den höchsten Gipfeln der Schweiz gehört, bis nach Orsière. Busfahrt hinauf zur Passhöhe des Großen St. Bernhard, 2469 m. Der restliche Tag kann mit der Besichtigung des Klosters, des Museums oder bei den weltberühmten "Bernhardinern" ausklingen. Nächtigung im Hospiz. Hm ↑ 250 ↓ 100 Gz 4 h

26. Tag: Montblanc-Südseite – Bonattihütte, 2025 m.
Abstecher nach Italien. Über die Alp Bous und dem Col Saint-Rémy, zum Col Malatra, 2928 m. Wilde Berglandschaften, traumhafte Sicht auf den Montblanc. Hm ↑ 1150 ↓ 1500 Gz 7 h

27. Tag: Val Ferret Courmayeur Chamonix.
Gletscher-Panoramaweg über dem Val Ferret auf dem Weg nach Courmayeur. Bus durch den Montblanc-Tunnel auf die Nordseite des höchsten Berges der Alpen. Nächtigung im berühmten Bergsteigerort. Hm ↓ 800 Gz 5 h „G"

28. Tag: Rückfahrt mit Montblanc- und Glacier-Express nach St. Moritz.
Die Fahrzeit für die abwechslungsreiche Fahrt dauert ca. zehn Stunden. Ankunft in St. Moritz gegen Abend.

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • 14 Nächte im Doppelzimmer in Hotels/Gasthöfen 
  • 13 Nächte im Lager/Mehrbettzimmer in Hütten 
  • 27 x Halbpension, Tourentee
  • Bergwanderführer

Bei uns außerdem enthalten

  • Gepäcktransport laut Programm 
  • Transfers und Seilbahnen laut Programm
  • Rückfahrt mit Montblanc- u. Glacier-Express inkl. Mittagessen
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

5–14 Personen

Zusatzkosten:

Evtl. Parkgebühren am Ausgangsort

Unterbringung

In der ersten, dritten und vierten Woche überwiegend in Berghotels und Gasthöfen. In der zweiten Woche überwiegend in Berghütten, Duschmöglichkeit vorhanden. Einzelunterbringung ist nicht möglich.

Gepäcktransport: Ihr großes Gepäck (bitte beachten Sie, dass nur ein Gepäckstück befördert werden kann) wird transportiert und steht an den Tagen zur Verfügung, die im Tagesprogramm mit einem „G” gekennzeichnet sind.

Transfers: Diese werden während der Tour meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt.

Anforderungen

Voraussetzungen

Geübter Bergwanderer, Trittsicherheit, gute und ausdauernde Kondition für die Gehzeiten. Überwiegend gute Wanderwege, aber auch exponierte, teilweise versicherte Steige.

Bergwanderungen:

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeAQSUI
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Bahnhof: St. Moritz, Bus nach Silvaplana

Sankt Moritz bzw. Silvaplana sind perfekt mit öffentlichen Verkehrmitteln erreichbar. Wir empfehlen die Anreise mit der Deutschen Bahn. Bitte beachten Sie die Angebote zum "Sparpreis Europa Schweiz", erhältlich bereits ab € 39,- in der 2. Klasse. Verbindungen und weitere Informationen unter 

www.bahn.de.

Rückreise: Die Fahrt mit dem Montblanc- und Glacier-Express von Chamonix nach St. Moritz ist im Preis eingeschlossen.

Termine So 28.07.2019 bis Sa 24.08.2019 (Ausgebucht)

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Svenja Rothert

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Svenja Rothert
Telefon: 089 - 642 40 120Telefon: 089 - 642 40 120
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