Borneo – Trekking durch Regenwälder zum Gunung Kinabalu, 4095 m

Beschreibung

  • Anspruchsvolles Dschungeltrekking, 16 Tage
  • Sarawak und Sabah: Borneos große Ökosysteme
  • Zu Gast bei den Dayak im Hochland von Kelabit 
  • Unterkunft in Hotels und Zelten, in Homestays und auf Hütten
  • Begegnung mit einer endemischen Tier- und Pflanzenwelt
  • Abenteuerliche Pfade auf den heiligen Berg Gunung Murud
  • Rhinozerosvögel, Orchideen und fleischfressende Kannenplanzen
  • Gaya und Sapi – Tropeninseln im Südchinesischen Meer
  • Gipfelmöglichkeiten, u. a.:
    - Mount Murud, 2423 m
    - Gunung Kinabalu, 4095 m
ab € 4.695,- pro Person

Programm

Borneo ist die drittgrößte Insel der Erde. Der nordwestliche Teil, knapp ein Drittel, gehört zu Malaysia. Mit zum Schönsten zählt der Nationalpark Pulong Tau mit seiner reichen Flora und Fauna. Der Flug in das fruchtbare Kelabit-Hochland und die Wanderung auf den Berg Murud, 2423 m, waren erste Stationen unserer abenteuerlichen Reise. Das Trekking führte immer tiefer in den Urwald im Grenzgebiet zu Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel. Übernachtet wurde in traditionellen Langhäusern, auf einer Hütte und im Zelt. Vögel und Gibbons ersetzten den Wecker. Schließlich der Gunung Kinabalu, mit 4095 Metern der höchste Gipfel Südostasiens. Der Aufstieg führte durch eine botanische Wunderwelt von unvorstellbarer Vielfalt. Vier bis sieben Stunden waren täglich zu gehen, am Kinabalu waren es um die zehn. Träger besorgten den Gepäcktransport. Die höchste Übernachtung erfolgte auf 3272 Metern. Vom Gipfel aus genießen wir jetzt den Sonnenaufgang und blicken weit über Borneos Wälder, bevor die Reise auf der Insel Gaya im Chinesischen Meer zu Ende geht.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück; M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug von Frankfurt 
Linienflug mit KLM von Frankfurt (andere Abflughäfen in Deutschland auf Anfrage) über Amsterdam nach Malaysia.

2. Tag: Ankunft in Miri
Landung in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, und Weiterflug nach Miri auf Borneo. Die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Sarawak liegt direkt am Südchinesischen Meer und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sultanat Brunei. Erdölvorkommen haben Miri Wohlstand gebracht. Sie werden am Flughafen begrüßt und fahren zum Marriot-Hotel, wo Sie für eine Nacht das Zimmer beziehen. Vielleicht ein Bummel durch das Stadtzentrum mit seinen vielen Food Courts, Bars und Restaurants? Auf Borneo vermischt sich die Kochkunst der idigenen Dayak mit den Küchen der Einwanderer aus ganz Südostasien. 

3. Tag: Miri – Bario
Eine Twin Otter trägt Sie in knapp einstündigem Flug nach Bario im Hochland von Kelabit, 1050 m. Das Gebiet gehört zu den am schwersten zugänglichen Regionen Borneos mit dichtem Dschungel und intaktem Regenwald. Auf dem Hochland finden sich Siedlungen verschiedener Ethnien wie die der Kelabit und Lun Bawang oder des Murut-Volksstammes. Nach kurzer Fahrt ist Ihr Homestay in Bario erreicht, das Zimmer bietet mit Matrazen auf dem Boden und einfachen, gemeinschaftlichen sanitären Einrichtungen. Briefing durch den Kultur- und Bergwanderführer und Mittagessen. Am Nachmittag gehen Sie auf Erkundungstour und besuchen mehrere Dörfer in der näheren Umgebung. Bario ist das Hauptsiedlungsgebiet der Kelabit und wird in Anspielung auf deren Gastfreundschaft oft als Land des Händeschüttelns“ bezeichet. Noch in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts waren die Kelabit als Kopfjäger bekannt und hingen einer animistischen Naturreligion an, sind aber in der Zwischenzeit zum Christentum konvertiert. Auf riesigen, satt-grünen Feldern wird der vitamin- und mineralreiche Bario-Reis gezogen, der für sein grau-braunes Erscheinungsbild und süße Geschmacksnoten bekannt ist. Berühmt ist Bario auch für aromatische Ananas und für Salz, das aus solehaltigen Quellen gewonnen und extrahiert wird und – von Blättern zum Schutz vor Nässe umhüllt – auf den Märkten Malaysias zu haben ist.
Gz 3–4 h [F/M/A]

4. Tag: Sarawak-Trekking
Erste Etappe: Pa´ Ukat – Pa´ Lungan

Allradgetriebene Fahrzeuge bringen Sie in kurzer Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings nach Pa´ Ukat. Dann beginnt die Wanderung über das Hochland von Kelabit, das sich in Höhenlagen über tausend Meter befindet, und durch den faszinierenden Dschungel. Neben Primärwäldern, die schon seit Urzeiten bestehen, tauchen Sie in Sekundärwälder ein, die durch traditionellen Brandrodungswanderfeldbau entstanden sind und deren Vegetation sich durch Vermischung mit den ursprünglichen Urwäldern nach und nach annähert. In den Bäumen entdecken Sie vielleicht Affen und Rhinozerosvögel mit ihren markanten Schnäbeln. Die Wälder der drittgrößten Insel der Erde gehören zu den ältesten tropischen Regenwäldern des Globus mit großem Artenreichtum. Schließlich erreichen Sie am Spätnachmittag die Kelabit-Siedlung Pa´ Lungan, 1093 m, die an die 35 Haushalte zählt, und nehmen auch dort in einem einfachen Homestay Quartier. Die Fahrzeuge haben das große Gepäck hierher gebracht. Pa´ Lungan ist eingebettet in dichte Wälder. Auch hier gedeiht der berühmte Bario-Reis – die Einheimischen nennen ihn „Beras Ada“ – der als Grundlage viele Speisen versüßt. Eine Besonderheit sind die kunstvollen Perlenstickereien der Kelabit-Frauen, und so mache der antiken Hauben, die sie tragen, sind von erlesener Kostbarkeit. In der Nähe des Dorfes finden sich steinalte Megalithen wie der Batu Ritung, der zu Ehren eines großen Kriegers und Stammesfürsten vor rund zweitausend Jahren errichtet wurde.  
Hm ↑200 ↓150 Gz 4–5 h [F/M/A]

5. Tag: Sarawak-Trekking
Zweite Etappe: Pa´ Lungan – Long Repun

Ab heute übernehmen Träger das Gepäck, maximal 15 kg pro Teilnehmer, und Sie tauchen tiefer und tiefer in die Wunderwelt Borneos ein. Der Urwald zeigt sich zunehmend dichter und auch das Gelände wird jetzt immer anspruchsvoller. Machen Sie sich gefasst auf morastige Etappen und mehre Flussquerungen im schwül-heißen Dschungel. Silberlanguren turnen in den Baumkronen und machmal zeigen sich auch andere seltene Primaten. Mit viel Glück lässt sich vielleicht sogar eine der scheuen Katzen ausmachen, zu denen neben der Borneo-Goldkatze auch die Schleichkatze Bunturong gehört. Leoparden und Sunda-Nebelparder, die größte Katze Borneos, lassen sich freilich kaum blicken. Sie lauschen dem klaren Konzert des Urwalds, überschreiten nach und nach das Sinkulup-Hügelland und nähern sich Schritt für Schritt der einfachen Schutzhütte bei Long Repun, 1112 m. Während der Boden aus Bambus besteht, schützt eine wasserdichte Plane vor Regenfällen. Einfache Liegematten sind vorhanden, aber wer eine Therm-a-rest mit sich führt, schätzt sich heute glücklich. Nur wenige Kilometer trennen Sie von Kalimantan, dem indonesischen Teil Borneos. Am Nachmittag bleibt freie Zeit bis zum Abendessen. Ein erfrischendes Bad im Fluss weckt die Lebensgeister. 
Hm ↑200 ↓175 Gz 5–6 h [F/M/A]

6. Tag: Sarawak-Trekking
Dritte Etappe: Long Repun – Puneng Bpa´ Belaban 
„Pulong Tau“, sagen die einheimischen Kelabit und meinen damit „unser Wald“. So heißt auch der Nationalpark, in dem Sie weiter an Höhe gewinnen. Mit sechs Flussquerungen und immer wieder glitschigen Stellen bleibt es auch heute spannend. Halten Sie Ausschau nach seltenen Vögeln, Echsen und Amphibien und studieren Sie die alles beherrschende Pflanzenwelt. Wie so oft in den Tropen, bevorzugen knallbunte Frösche Baumkronen als Lebensraum und leisten dabei Orchideen Gesellschaft, deren Bulben aus Astgabeln hervorragen. Auf Borneo gibt es einzigartige Pflanzen und Tiere: Ameisen, die ihre Nester aus Blättern fertigen, nachtaktive Malaienbären, die Äste zu Aussichtskanzeln verbiegen, die stinkende Riesenblume Rafflesia, der man lieber nicht begegnen möchte, und die angeblich größten Schmetterlinge der Erde. Tagesziel ist der einsame Lagerplatz Puneng Bpa´ Belaban, wo die Zelte in 1468 Metern Höhe errichtet werden. Der Mount Murud, das stolze Ziel des Sarawak-Trekkings, rückt immer näher. Vielleicht zeigt sich heute auch der Nashornvogel, das Wappentier Sawaraks, der der Überlieferung nach als Zaubervogel Botschaften aus der Geisterwelt bringen soll.
Hm ↑575 ↓175 Gz 5–6 h [F/M/A]

7. Tag: Sarawak-Trekking
Vierte Etappe: Puneng Bpa´ Belaban – Church Camp
Der weitere Aufstieg zum Gunung Murud, 2438 m, dem vierthöchsten Berg Malaysias, führt durch dichtes Unterholz und verschiedene tropische Regenwaldzonen. Vielen Planzen wird große Heilkraft zugesprochen und Schamanen verstehen sich noch heute auf die Kunst ihrer Nutzung und medizinischen Anwendung. Im Pulong-Tau-Nationalpark steigen Sie auf zum Church Camp. Unterwegs entdeckt man fleischfressende Kannenpflanzen, Pilze und Orchideen, die endemisch sind und sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen. Vom Batu Linanit, mit 2198 Metern die zweithöchste Erhebung im Massiv des Murud-Berges, bietet sich eine großartige Sicht auf den markanten Doppelgipfel des Batu Lawi mit seinen himmelhoch aufragenden Felspfeilern. Gibbon-Affen künden mit lauten Geschrei Ihre Ankunft beim Church Camp an, 2135 m. Der Berg Murud gilt den Bewöhnern der umliegenden Dörfer als heiliger Hort, um den sich wundersame Legenden ranken und der alljährlich in den Sommermonaten Ziel einer großen Pilgerfahrt ist. Deshalb ist es es nicht weiter verwunderlich, dass sich hier, mitten im Dschungel und im Umgriff der evangelischen Kirche, ein großes Konglomerat an Holzhütten gebildet hat, die bis zu 1500 Personen allereinfachste Unterkunft bieten. In der Nähe werde Sie heute campieren (zwei Nächte). Sie genießen den Blick auf die weiten Regenwälder, die sich wie Wellen über das Land legen und über denen oft Nebelschwaden wabern. Letzte Vorbereitungen werden getroffen: der Gipfel des Mount Murud kann kommen.
Hm ↑650 ↓150 Gz 5–6 h [F/M/A]

8. Tag: Sarawak-Trekking
Fünfte Etappe: Besteigung Mount Murud
Nach einem zeitigen Frühstück brechen Sie zum Gipfel des Mount Murud auf. Währen der Besteigung ist es nicht gestattet zu Rauchen oder alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Mit Respekt auf die Gefühle der einheimischen Kelabit halten Sie sich daran. Der Aufstieg führt teilweise durch morastiges Gelände. Kleine Bäche werden durchschritten, die braunes Wasser führen. Stellenweise muss man darauf achten, nicht im Morast einzusinken. Farne, fleischfressende Pflanzen und Flechten finden sich im Dschungel und immer wieder Orchideen. Schließlich entlässt Sie der dichte Bergurwald und Sie erreichen den „Felsengarten“ Kebun Batu, wo die Vegetation von großen une kleineren Steinformationen durchsetzt ist. Es folgt der „Moosgarten“, ein verwunschener Zauberwald, dessen dicht stehende Baumstämme komplett von Moosen umhüllt sind und wo nur schwer ein Durchkommen ist. Nach rund vier Stunden Gehzeit stehen Se auf dem höchsten Punkt des Mount Murud, 2423 m, und genießen den atemberaubenden Blick auf die Regenwälder von Sarawak, Sabah und Kalimantan, in deren Tälern oft dichte Nebelwolken hängen. Der Abstieg zurück zum Lager beim Church Camp ist aufgrund des unwegsamen Geländes mit rund drei Stunden zu veranschlagen. 
Hm ↑↓325 Gz 7–8 h [F/M/A]

9. Tag: Sarawak-Trekking
Sechste Etappe: Church Camp – Lepo Bunga
Abstieg durch den dichten Regenwald nach Lepo Bunga, 1600 m, der „Blumenhütte“, wie der Ort nach einer früheren Orchideenforschungsstation benannt ist. Hier endet das Sarawak-Trekking und Sie nehmen Abschied von den Begleitern. Allradgetriebene Fahrzeuge bringen Sie in anderthalbstündiger Fahrt, die bei schlechten Verhältnissen auch länger dauern kann, nach Ba´kelalan, 910 m. Sie befinden sich jetzt im Hochland von Limbang, das von der Volksgruppe der Lun Bawang besiedelt ist. Hier gedeihen Äpfel, Zitrusfrüchte reifen heran und die kostbare Vanille wird kultiviert. Bauern bauen Reis an und im umliegenden Hügelland wird Salz gewonnen, das viel gesundes Jod enthält. Wieder finden Sie in einem Homestay bei Einheimischen einfache Unterkunft (großes Lager auf dem Boden). Ba´kelalan besteht aus insgesamt neun Dörfern, verfügt über einen kleinen Golfplatz und ist durch einen Airport an die Außenwelt angeschlossen. Vielleicht eine Tasse „Bera Kopi“ nach dem Abendessen? Der Reiskaffe gehört neben dem Knuspergebäck „Bee Pang“ zu den besonderen Erzeugnissen der Region. Das Beherrschen des traditionellen Bambusflötenspiels ist Ehrensache und liegt den Lun Bawang im Blut.
Hm ↑200 ↓1425 Gz 4 h [F/M/A]

10. Tag: Ba´kelalan – Miri – Kota Kinabalu
Abschied von der Wildnis und Flug – mit einer Zwischenlandung in Lawas – zurück nach Miri an der Küste, vorausgesetzt, die Wetterverhältnisse stimmen. Dann verlassen Sie Sarawak und jetten mit einer Twin Otter weiter nach Kota Kinabalu im Bundesstaat Sabah. Mit knapp sechs Stunden ist für die Flüge, inklusive der Unterbrechungen, zu rechnen. Im ehemaligen Jesselton, dem heutigen Kota Kinabalu, das sich wie Miri am Südchinesischen Meer befindet, beziehen Sie die Zimmer im Zentrum der Stadt. Ihre feine Adresse ist das Jesselton Hotel, dessen koloniale Architektur liebevoll renoviert wurde – was für ein Kontrast zu den einfachen Unterkünften im Hinterland! Neben den Annehmlichkeiten, die das Hotel bietet, sind zahlreiche Shops, Bars und Restaurants in Gehweite erreichbar, die neben malaiischen Spezialitäten und anderen Köstlichkeiten der asiatischen Küche auch kontinentale Gerichte offerieren, die jeden Geschmack zufriedenstellen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um Kota Kinabalu auf eigene Faust zu erkunden.
[–/–/A]

11. Tag: Fahrt in den Kinabalu-Nationalpark
Auf der Fahrt zum Kinabalu-Nationalpark (85 km/1,5 h) besuchen Sie den Sabah Parks Botanical Garden, der neben Tausenden von Blütenpflanzen auch unzählige Moose, Farne und Pilzsorten beherbergt. Mittagsbuffet im Balsam Café des Parks, bevor Sie in der Nationalparklodge einchecken, 1564 m. Ihr Kultur- und Bergwanderführer hilft bei der Registrierung für den kommenden Tag. Der gewaltige Granodioritkegel des Mount Kinabalu mit seinem felsigen Gipfelbereich überragt ganz Sabah und ist mit 4095 Metern der höchste Berg Malaysias. Am Nachmittag bleibt Zeit, um die einmalige Natur des UNESCO-Weltnaturerbes auf Wanderpfaden zu erkunden. Abendessen im Balsam Café und Briefing für die bevorstehende Kinabalu-Besteigung.
Gz 2–4 h [–/M/A]

12. Tag: Sabah-Trekking
Erste Etappe: Timpohon Gate – Laban Rata

Im Hauptquartier des Kinabalu-Nationalparks werden die letzten Formalitäten erledigt. Dann fahren Sie mit Ihrem Kultur- und Bergwanderführer und ausgebildeten Nationalpark-Guides zum Timpohon Gate, 1830 m. Jetzt kommen wieder Träger zum Einsatz, maximal 10 kg pro Teilnehmer sind frei, der Aufstieg zum Gunung Kinabalu kann beginnen: Die erste Trekkingetappe führt am Carson's-Wasserfall vorbei durch tropischen Bergwald nach Layang Layang, wo die ganz großen Bäume bald Rhododendronbeständen weichen. Jetzt kann man auch schöne Ausblicke auf die tief liegenden Regenwälder und die umliegenden Berge genießen. Die Vegetation ist vielfältig mit Orchideen und vielen exotischen Pflanzen. Etwa die Hälfte davon sind endemisch und kommen nur hier vor. Ziel ist die Berghütte Laban Rata etwas oberhalb der Baumgrenze, 3272 m, wo Sie zum Abendessen ein einfaches Buffet erwartet und wo Sie in Mehrbettzimmern übernachten. Ihr „Basislager“ für die Kinabalu-Besteigung bietet einen überwältigenden Panoramablick über den Wolken. Sie begeben sich zeitig zur Ruhe, denn der Aufstieg zum Gunung Kinabalu beginnt schon in der Nacht.
Hm ↑1450 Gz 5–6 h [F/M/A]

13. Tag: Sabah-Trekking
Zweite Etappe: Laban Ranta – Gipfel Kinabalu – Timpohon Gate 

Im Schein der Stirnlampen brechen Sie um etwa 02:30 Uhr auf, um den Gipfel des Mount Kinabalu zum Sonnenaufgang zu erreichen. Langsam und stetig steigen Sie bergan und teilen dabei Ihre Kräfte richtig ein. Die Route führt vorwiegend durch subalpines Terrain und teilweise über Felsgelände. Dort kommen an kleineren Abschnitten auch Seile zum Einsatz, um einzelne Felsstufen zu überwinden. Ist erst einmal die Schutzhütte Sayat-Sayat erreicht, 3668 m, nimmt das große Ziel langsam Form an. Im Gipfelbereich mit seinen riesigen, nackten Felsplatten bieten Fixseile willkommene Hilfe. Hat alles planmäßig geklappt, stehen Sie zum Sonnenaufgang auf dem 4095 Meter hohen Gipfel des Gunung Kinabalu und blicken vom höchsten Berg Malaysias in die Runde. Die umliegenden Gipfel Andrew's Peak, St. John's Peak und Victoria Peak erstrahlen im goldenen Licht der Morgensonne. Abstieg zur Laban Hütte, wo Sie sich vielleicht zur Feier des Tages einen Gingertee zur Stärkung genehmigen, und weiter hinab zum Timpohon Gate. Tourenstöcke helfen dabei, die Knie zu schonen. Dann bringen Sie Fahrzeuge zum Nationalpark-Hauptquartier, wo die Zertifikate für die Gipfelbesteigung ausgegeben werden. Im Balsam Café erwartet Sie anschließend ein einfaches Mittagessen. Rückfahrt (85 km/1,5 h) nach Kota Kinabalu und Bezug der Zimmer im Grandis Hotel für zwei Nächte. Die zentrale Lage der Anlage, das Rosea Café mit Blick auf das Südchinesische Meer und ein schöner Außenpool machen den Aufenthalt angenehm. 
Hm ↑825 ↓2275 Gz 8–11 h [F/M/–]

14. Tag: Gaya und Sapi – Inseln im Südchinesischen Meer
Zum Abschluss besuchen Sie die Kota Kinabalu vorgelagerte Inselwelt im Meeres-Schutzpark Abdul Rahman mit traumhaften Tropenstränden, Korallenriffen, puderfeinem Sand und farbenprächtigem Unterwasserleben. Fahrt zum Fährhafen Sutera, von wo Sie mit dem Boot (20 min.) über das Südchinesische Meer auf die Insel Gaya übersetzen. Nach einer kurzen Einweisung können Sie im klaren Meereswasser schwimmen, schnorcheln oder sich am Strand entspannen. Später begeben Sie sich auf eine spannende Kajak-Tour (ca. 1 h) durch die faszinierenden Mangrovenwälder an der Inselküste, die Heimat zahlreicher Vögel sind. Nach dem Mittagessen im Inselrestaurant wandern Sie zum Padang Point, wo Sie ein besonderes Erlebnis erwartet: Mit der Zipline, 250 Meter lang, fliegen Sie gleichsam über das blaue Meerwasser von der Insel Gaya zur Insel Sapi, wobei Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h erreicht werden. Rückfahrt mit dem Boot nach Kota Kinabalu. Der Ausflug geht um ca. 16:00 zu Ende und es bleibt ausreichend Zeit, um am Abend noch durch Kota Kinabalu zu streifen oder entlang der Uferpromenade zu wandern und den Blick auf den kleinen Fischerhafen mit bunten und teilweise ziemlich alten Kuttern zu genießen. Letzte Hotelnacht in Malaysia.
[–/M/–]

15. Tag: Abflug von Kota Kinabalu
Vor dem Rückflug bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Vielleicht möchten Sie dem Sabah Museum einen Besuch abstatten, das neben Exponaten aus Archäologie, Historie und Naturgeschichte des Landes auch eine Sammlung interessanter Keramiken zeigt? Am Spätnachmittag werden Sie zum Flughafen gebracht. Check-in für den Rückflug über Kuala Lumpur nach Europa.
[F/–/–]

16. Tag: Ankunft in Deutschland
Landung in Amsterdam am Morgen und Weiterflug zum gebuchten Heimatflughafen.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • KLM Flüge ab/bis Frankfurt (andere Abflughäfen in Deutschland auf Anfrage) in der Economy-Klasse über Amsterdam und Kuala Lumpur nach Miri und zurück von Kota Kinabalu, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • MASWings Flüge (DHC-6 Twin Otter) Miri–Bario und Ba’kelalan–Lawas–Miri, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • Air Asia Berhad Flug Miri–Kota Kinabalu, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • 1 x Hotel*****, 2 x Hotel****, 1 x Hotel***, 1 x Hotel**, jeweils im DZ, 1 x Gästehaus im Mehrbettzimmer, 1 x Schutzhütte im Lager, 3 x Homestay im Lager, 3 x Urwaldcamp
  • 9 x Frühstück, 11 x Mittagsverpflegung (teilweise als Lunch-Box), 9 x Abendessen
  • Boots-/Bus- und LKW-Fahrten sowie Fahrten in allradgetriebenen Fahrzeugen lt. Programm
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Sarawak-Trekking durch Träger, 15 kg Freigepäck
  • Gepäcktransport auf dem Kinabalu-Trekking durch Träger, 10 kg Freigepäck
  • Begleiter: Trekking-Guide(s), Koch, Träger

Bei uns außerdem enthalten

  • Nationalparkgebühren, Climbing Permit und spezielle Versicherung für den Mount Kinabalu
  • Leihweihse Überlassung des Equipments zum Schnorcheln, Kajak-Fahren und für das Zipline-Abenteuer auf den Inseln im Südchinesischen Meer
  • Kaffee, Tee und Erfrischungsgegränke auf den Inseln
  • 1 Zipline-Fahrt je Teilnehmer
  • Umfangreiches Versicherungspaket: 
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

6–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss freie Seiten enthalten, über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein und darf keinerlei Beschädigungen aufweisen) 

Kein Visum erforderlich für deutsche, österreichische oder schweizer Staatsangehörige für einen Aufenthalt bis maximal 30 Tage (ist für diese Reise zutreffend).

Zusatzkosten:

Trinkgelder ca. € 110,–; Getränke und nicht inkludiert Verpflegung ca. € 150-.

Zusatzinformationen:

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Miri

1Marriot Hotel*****

Bario

1Homestay

Pa´ Lungan

1Homestay

Long Repun

1Schutzhütte im Lager

Puneng Bpa´ Balaban

1 Camp

Church Camp

2 Camp

Ba´kelalan

1Homestay

Kota Kinabalu

1The Jesselton Hotel***

Kinabalu-Nationalpark

1Sutera Lodge**

Mount Kinabalu

1 Gästehaus Laban Rata in Mehrbettzimmern

Kota Kinabalu

2Grandis Hotel****

Änderung der Unterkünfte bei gleichbleibender Kategorie vorbehalten

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolles Trekking, das aufgrund des unwegsamen Geländes mit Flussquerungen und morastigen Strecken und schwüler Tropenhitze auch auf den kürzeren Tagesetappen konditionell fordernd ist. Die täglichen Gehzeiten betragen vier bis sieben Stunden, es kann auch einmal eine mehr sein. Bei der Besteigung des Mount Kinabalu wird stellenweise an Fixseilen gegangen und es sind auch einmal die Hände zu gebrauchen. Hier bewegt sich die Gehzeit zwischen acht und elf Stunden. Wichtig sind Neugier, Flexibilität und Teamgeist und die Bereitschaft zu Komfortverzicht gerade bei den einfachen Übernachtungen auf dem Sarawak-Trekking. Bei den Wanderungen im tropischen Regenwald kann es immer wieder zu Niederschlägen kommen.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen? 
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^°°°

Gunung Kinabalu

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^^^°

Details

BuchungscodeMLKIN
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

KLM von Frankfurt über Amsterdam und Kuala Lumpur nach Miri und zurück von Kota Kinabalu

Weitere KLM Abflughäfen innerhalb Deutschlands auf Anfrage möglich.

Rail & Fly Bahnticket 2. Kl./ICE zum/vom Flughafen innerhalb Deutschlands € 80,–
(bitte bei Buchung angeben, nur in Verbindung mit Flugbuchung, keine nachträgliche Bestellung möglich)

NEU: Für Abflüge ab 01.01.2020 kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur in Hotels: € 295,–

Termine Mo 05.10.2020 bis Di 20.10.2020
ab 4.695,- €

Mo 12.04.2021 bis Di 27.04.2021
ab 4.695,- €

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Sonja Kirmair

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Sonja Kirmair
Telefon: 089/642 40 117Telefon: 089/642 40 117
E-Mail sendenE-Mail: kirmair@dav-summit-club.de