Auf den Spuren der iranischen Kultur

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Mit einem Direktflug ab Frankfurt landete unsere Reisegruppe (10 Teilnehmer + Bergführer Rupert Hauer) in den frühen Morgenstunden des 15.09. in Teheran und traf gegen 4.oo uhr früh in unserem Hotel ein.
Nach kurzer Nacht gab es eine Sightseeingtour durch Teheran, bevor wir am nächsten Tag quer durch das Elburs-Gebirge nach Rudbarak, Basislager und Ausgangspunkt zum Zeltlager Hessarchal auf 38oo m Höhe. Von dort starteten wir zu zwei Akklimatisaionstouren auf den Lashgarak (4265m) und auf den Alamkou (485o m), welche von allen Teilnehmern erreicht wurden. Anschließend wieder Abstieg ins Basislager und Transferfahrt in Richtung
Damavand mit Zwischenübernachtung in Mahmud Abad. Das liegt direkt am Kaspischen Meer, das uns alle zum Baden einlud. Von hier fuhren wir nach Rineh, unser Basislager für den Damavand. Ein Geländewagen brachte uns am nächsten Morgen nach Gusfandara, Ausgangspunkt zum Aufstieg zur Shelder-Hut, unserem letzten Lager vor dem Gipfeltag am Damavand. Um 4.30 Uhr starteten wir bei sternklarer Nacht und waren zunächst von der beeindruckenden Aussicht nach Teheran bei Nacht überwältigt, das in ca 80 km Luftlinie buchstäblich zu unseren Füßen lag. Den Gipfel in 5671 m Höhe erreichten alle Teilnehmer nach ca 6 Stunden Aufstieg. Dank des relativ warmen Wetters und geringer Windstärke konnten wir uns ca 3o min am Gipfel inkl der Kraterumrundung aufhalten. Abstieg mit Zwischenübernachtung in der Shelder-Hut nach Gusfandara und mit Geländewagen/Bus dann weiter ins Hotel nach Teheran zum kultivieren. Am nächsten Morgen brachte uns ein Inlandsflug von Teheran nach Shiraz, von wo wir aus eine 4-tägige Kulturreise mit dem Bus starteten. Die Fahrt führte uns quer durchs Land via Persepolis - Isfahan (hier 2 Tage Aufenthalt) - Kashan zurück nach Teheran, wo wir bei einem Abschiedsessen die Reise nochmals Revue passieren ließen und wo es galt Abschied von diesem uns bis dahin doch recht unbekannten Land zu nehmen, gegen das wir doch viele unberechtigte Vorbehalte hatten. Die grandiose Bergwelt, die beeindruckende Kultur, die vielen historischen Stätten und nicht zuletzt die zahllosen freundlichen und westlich gestimmten Menschen bleiben uns alle lange in Erinnerung und ließen uns völlig vergessen, daß es zwei Wochen keinen Alkohol zu trinken gab!

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