Grande Traversata delle Alpi

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1.Teilstück: Auf Saumpfaden durch zwei Naturparks
 
Am Anfang standen drei Buchstaben, die eine große Neugier entfachten: GTA, Grande Traversata delle Alpi. Das steht für einen ca. 900 Kilometer langen Fernwanderweg vom Griespaß  in der Schweiz bis nach Ventimiglia am Mittelmeer. Auf dem Bergsteigertreffen in Berchtesgaden 2011 wurden meine Frau und ich mit dem Virus infiziert. Wir sahen den Lichtbildervortrag von Iris Kürschner und Dieter Haas und wussten ganz genau, das wollten wir auch einmal machen. Da war es gut, dass der DAV-Summitclub die Möglichkeit bot, die Nordhälfte  in einer Pilottour zu erwandern.    
 
Der Beginn war Ende August in Airolo, dem kleinen Ort hinter dem Gotthardtunnel. Eine kurze Busfahrt brachte die Gruppe (insgesamt 15 Personen) zum Fuße der Auffahrt zum Nufenenpaß, von wo ein kleiner Aufstieg  die Wanderer zur Capanna Corno Gries führte. Zum ersten Mal denke ich war jeder froh, dass die Wanderung mit einer Halbpensionsverpflegung verbunden war, denn eine Pizza kostete den bescheidenen Preis von 18 Euro. Ob solche Preise typisch für Schweizer Hütten sind, kann ich nicht sagen. Jedenfalls waren nicht nur die Preise für Speisen, sondern auch für Getränke nach unseren Verhältnissen teuer, zumal eine Materialseilbahn direkt bis an die Hütte ging.

Die erste Nacht war ziemlich unruhig,  da das Wetter fast alle Varianten bot, die in den Bergen möglich sind. Von Regen über Gewitter mit all seinen Erscheinungen bis zum Schneefall. Am nächsten Morgen ging es in Richtung Griespass über schneebedeckte Wege, die aber dank guter  Wegweiser leicht zu finden waren. Vom Pass gab es schöne Aussichten auf Gletscher und ins Formazzatal, wo auch, je tiefer die Gruppe abstieg, die Bedingungen besser wurden. Zahlreiche Stauseen waren zu sehen und der Schnee schmolz in der wärmenden Sonne dahin. Auf der nächsten Übernachtungshütte, dem Refugio Margaroli, wurde die Gruppe mit der Tatsache konfrontiert, dass auch in Italien am Wochenende die Menschen gerne in die Berge wandern. Trotz Vorbestellung blieb uns nur ein Notlager, weil alles andere schon vorher belegt worden war.
 
Das Hauptmerkmal der GTA-Wanderung ist, dass es immer auf- und abgeht, also von einem Tal über ein oder mehrere Pässe zum nächsten. Das heißt aber nicht, dass es eintönig ist. Im Gegenteil: kein Tal gleicht dem anderen, und die Natur hält Aussichten bereit, die großenteils in den Ostalpen nicht mehr vorkommen. Für die Tagesetappen ist ein gute Kondition Voraussetzung. Gehzeiten bis zu acht Stunden und oft über 2000 Höhenmeter verlangen dem Wanderer absolute Trittsicherheit und auch viel Konzentration ab. Das Hauptgepäck steht alle vier bis fünf Tage zur Verfügung, das heißt, das der Rucksack mit Proviant und Kleidung für mehrere Tage gefüllt werden muss. Für die Wanderer ist es erfreulich, dass die Bergbevölkerung versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen zum Beispiel auf der Alpe Crampiolo, wo frischer Joghurt mit  Mirtilli (Blaubeeren) der Verkaufsrenner neben dem nur hier produzierten Bettelmattkäse ist.

Weiter geht es durch den Nordzipfel des Piemont in Richtung Alpe Veglia, vorbei an schönen Hochmooren  und urwüchsigen Lärchenwäldern. Beeindruckend ist das Farbenspiel am Monte Leone direkt gegenüber der Hüttenterrasse. Das Morgenlicht bietet viele Farbnuancen, die einen sogar das lockende Frühstück vergessen lassen. Der Weg führt uns an diesem Tag vorbei an verlassenen Alpen zum Passo delle Possette, wo die Gruppe von einer großen Ziegenherde begrüßt wird. Die Gelegenheit, preiswerten und guten Ziegenkäse zu kaufen, wird nicht ausgelassen. Wir verlassen kurz die GTA wieder in Richtung Schweiz nach Gondo, einem kleinen Ort, in dem von 1874 bis 1896 nach Gold gegraben wurde und übernachten im Hotel Stockalperturm, in dem sich auch ein kleines Goldmuseum befindet. Außerdem bietet sich auch die Möglichkeit, der ,,goldigen´´ Vergangenheit des Ortes unter kundiger Leitung nachzuspüren.

Mit dem Bus geht es am nächsten Tag nach Zwischenbergen, von wo die Gruppe in Richtung Alpe Laghetto aufbricht, nicht ohne unterwegs eine der zahlreichen kleinen Gebirgsseen zu nutzen, um darin ein kurzes erfrischendes Bad zu nehmen. Die Alpe Laghetto wird von zwei Männern bewirtschaftet, die es sich zum Hobby gemacht haben, für die Sommermonate von ihren Lebenspartnerinnen getrennt zu sein, um den Wanderern eine gemütliche Übernachtung zu bieten. Am nächsten Tag erwartet uns hinter dem Passo del Preia etwas, wonach Alpenwanderer heute oft vergeblich suchen. An den steilen Abwärtshängen stehen Edelweiß und andere seltene Gebirgsblumen in üppigen Mengen. Der Finger am Auslöser des Fotoapparats steht nicht mehr still.
Weiter  geht es durch den Nationalpark Alta Valle Antrona zur Alpe Cheggio, dem Endpunkt der Tageswanderung. Die vorletzte Übernachtung führt uns über einen steilen Anstieg zur Alpe della Colma, bevor es am nächsten Tag durch das Anzascatal Richtung Ortasee weitergeht, dem Endpunkt der ersten, 9tägigen Etappe. Hier verabschieden wir uns von einigen Teilnehmern, von denen einige auch teilweise aufgrund großer Knieprobleme die Tour abbrechen müssen und begrüßen für das 2. Teilstück 5 neue Wanderer.

2. Teilstück: Durch alte Walserdörfer zu den Klöstern des Biellese

Vom Ortasee fahren wir vormittags nach Campello Monti, wo der Anschluss an die GTA wieder hergestellt wird. Der Transfer gestaltet sich etwas umständlich, da am Sonntag keine Busse dorthin fahren. So muss ein Sammeltaxi aushelfen. Das bisher schöne Wetter hat uns verlassen. Es regnet mit kurzen Unterbrechungen den ganzen Tag. Das Tagesziel Rimella wird erst am späten Abend erreicht. Dafür wird die neu zusammengestellte Gruppe mit einem fantastischen, achtgängigen Abendessen belohnt, sodass der Regen und die nasse Kleidung schnell vergessen ist.
Am nächsten Tag geht es vorbei an kleinen Weilern, teilweise fast unerreichbar auf Bergrücken gelegen, in Valle Baranca und nach einer kleinen Mittagspause wieder hoch zur gleichnamigen Alpe. Die Gruppe wird durch das Pächterpaar herzlichst begrüßt und auch hier wird die gute piemontesische Küche ihrem Ruf gerecht. Auf dem Weg nach Carcoforno ist das Wetter weiterhin wechselhaft und der ein oder andere Regenschauer dämpft die gute Wanderlaune. Doch am nächsten Tag auf dem Weg nach Rima ist alles vergessen und die Sonne lacht wieder vom Himmel herunter.
Je weiter wir jetzt Richtung Südwesten kommen, werden italienische Sprachkenntnisse immer wichtiger. In der Gruppe haben wir das Glück, dass neben der Bergführerin einige zumindest sich leidlich verständigen können. Das zeigt sich auch als behilflich bei der Suche nach öffentlichen Verkehrsmittel und deren Abfahrtszeiten.
Rima, ebenfalls ein altes Walserdorf, hält Überraschungen für uns bereit. So sind wir teilweise in einer alten Schule untergebracht, sogenannte Posto Tappas, die zwar einfach von den Betten her, aber oftmals mit einer Dusche  und einer Kochgelegenheit ausgestattet sind. Bewohner dieses kleinen Dorfes, Nachfahren der ursprünglichen Walser, entwickelten eine besondere Fähigkeit bei der Verarbeitung von Stück und Alabaster und feilten eine besondere Technik von künstlicher Marmorherstellung aus. Einer der bekanntesten ist Dellavedova, der auch in Bayern bekannte Schlösser gestaltet hat. Ein Museum von ihm ist in Rima einen Besuch wert.
Weiter geht es über den Colle Mud, von dem es eine tolle Aussicht auf das Monte-Rosa-Massiv gibt, weiter ins Sesiatal nach Pedemonte. Hier ist ein sehenswertes Walsermuseum zu besichtigen. Ein   kleiner Ausflug am nächsten Tag führt uns in ein kleines Seitental von Alagna nach Valle d´Otro. Hier gibt es wohl die besterhaltenen Walsersiedlungen zu besichtigen. Alles mutet wie ein großes Freilichtmuseum an und oberhalb von Valle d’Otro hat man nochmals an einer verfallenen Seilbahnstation einen herrlichen Ausblick auf das Monte-Rosa-Massiv. Wir verlassen das Valle Sesia und steigen durch das Val Vogna auf. Über Sant‘ Antonia geht es über drei Pässe zum Rifugio Rivetti, wo sich der starke Wochenendbesuch bemerkbar macht. Die Hütte ist vollständig belegt.
Das nächste Ziel ist das Santuario (Kloster) San Giovanni d’Adorno. Auf dem Weg dorthin kommen wir durch Rosazza, das der gleichnamige Architekt Vitale Rosazza nach seinen Vorstellungen gestaltet hat. Länder, die er auf seinen vielen Reisen besuchte, finden sich architektonisch im Ort wieder. Viele Stilrichtungen verleihen der Ansiedlung ein einmaliges und pittoreskes Aussehen. Ein anderer Höhepunkt steht uns am nächsten Tag bevor. Nach einer kurzen Wanderung auf einen schönen Höhenweg mit Aussicht auf die Poebene kommen wir aus einem Wald und aus dem Staunen nicht heraus. Vor uns liegt das Santuario d’Orope mit einer riesigen Basilika, wie sie nur in Rom ihresgleichen findet. Hier ist eine der ältesten und wichtigsten Pilgerstätten Italiens und der schwarzen Madonna geweiht.
Am nächsten Tag steht eine längere Etappe an. Zunächst fahren wir mit einer Gondelbahn zwecks Aufstiegsverkürzung zur Bergstation Lago Coda (Oropa ist auch Wintersportort), um dann zur gleichnamigen Alpe auf 2280m zu gehen. Auf dem Punta della Sella gleich hinter der Alpe  bekommen wir das größte Alpenpanorama auf dieser Gesamttour geboten. Vom Monte Rose über Matterhorn zum Mont Blanc und weiter übers Gran Paradiso bis zum Montviso erstreckt sich die Aussicht. Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint. Die anschließende Gratwanderung führt uns nach Trovinasse, dem Tagesziel. Für die Wanderer, die nach dem zweiten Teilstück aussteigen, ist dies der letzte gemeinsame Abend. Am nächsten Tag verabschieden wir uns in Quinchinetto von sechs Wanderern und es kommen vier neue dazu, um an dem letzten Teil der Wanderung teilzu- nehmen.  Und die werden gleich mit einem hervorragenden Barolo, gekeltert aus der Nebbiolo-traube, begrüßt. Schade, dass keine Weinprobe im Programm vorgesehen ist.
 
3. Teilstück: von Quincinetto zum Gran Paradiso und Rocciamelone
 
Jetzt gilt es, zu einem weiteren Höhepunkt der Wanderung zu kommen, dem Gran Paradiso. Doch dem Weg dorthin sind Schweiß und Regen gesetzt. Die erste Etappe von Quinchinetto nach Le Capanne ist zum Einlaufen. Vorbei an Quarzlagerungen, die teilweise noch heute abgebaut werden,  nächtigen wir auf einem Agritourismo, also einem Bauernhof mit Übernachtungsmöglichkeit.  Bevor wir am nächsten Tag von dort aufbrechen, können wir uns die Käsezubereitung ansehen. Dann führt uns der Weg an die Alpe Valbona vorbei über einen Pass zum Rifugio Bruno Piazza mit schöner Aussicht ins Valle Chiusella. Nach einem Einkauf am nächsten Morgen geht es nach Fondo und von dort aus zur Alpe Pra, wo wir ein herrliches Picknick bei schönstem Wetter genießen. Doch bald darauf ziehen Wolken auf und der Weg zum Bocchetta delle Oche auf 2400 m wird immer nebliger. Dann fängt es auch noch an zu regnen und wir machen uns schleunigst an den Abstieg. Gefährlich ist, dass der Grasweg jetzt feucht ist und auch zur Talseite hängt. Dann kommt das große Gewitter und ein Regenschauer, der unsere Schritte beschleunigt. Der Weg ist schnell überspült und wir laufen durch Schlammrinnen abwärts. Richtig nass werden die Füße jedoch auf der Talsohle, wo das Wasser 15 bis 20 cm hoch steht. Völlig durchnässt erreichen wir Pimprato. Die Posto Tappa erweist sich als gut renoviert. An dem Ofen und unter dem Vordach kann unsere Ausrüstung trocknen.  
Am nächsten Tag ist das Wetter durchwachsen und wir müssen zum nächsten Etappenort Talosio mit dem Sammeltaxi fahren. Hier ist die Posto Tappa in einem leicht verwahrlosten Zustand, jedoch mangels Alternative die einzige Übernachtungsmöglichkeit.
Die Sonne scheint am Morgen und der Abschied aus Talosio fällt uns leicht. Der Regen hat in den höheren Lagen die Gebirgsketten mit Schnee gepudert. Vom Südostgrat des Monte Arzola steigen wir ab ins Eugiotal zum gleichnamigen Stausee, wo wir von der Mittagssonne beschienen eine Rast einlegen, bevor wir zur Alpe Colla hinauf und von dort nach San Lorenzo die Piantonetto absteigen. Direkt bei der Übernachtungspension ist eine Forellenzucht und auf Wunsch bekommen wir einige der Exemplare zum Abendessen serviert. Die vorgesehene nächsttägliche Wanderung nach Noasca  machen wir ganz unwanderermäßig mit dem Bus. Von dort folgen wir ein Stück der Straße und steigen dann über eine Mulatteria (Eselsweg) ins Seitental Vallone del Roc auf. Dort treffen wir auf verlassene und teilweise auch schon verfallene Orte wie Varda, Maison, Mola und einige andere. In Maison gab es Schule, in deren Raum heute die Bänke stehen, auf der die Kinder saßen. Der Nebenraum, Schlaf- und Wohnzimmer des Lehrers, sieht noch so aus, als sei er erst vor kurzem verlassen worden. Über die Alpe Pra del Cres  steigen wir ab nach Ceserole Reale.

Die durch die Busfahrt  ersparte Tagesetappe nutzen wir zum Besuch des Nationalparks Gran Paradiso. Was für ein herrlicher Tag und ein unwiederbringliches Erlebnis. Murmeltieren kann man sich bis auf ca. 50 Meter nähern, vergletscherte Gipfel einschließlich des Monte Rosa ringsherum, eine zwar unwirtliche, aber von der Flora her einmalige Landschaft. Edelweiß, Enzian und andere seltene Gebirgsblumen zuhauf.  Das Auge will sich nicht sattsehen und der Wunsch nach tagelangem Verweilen ist stark. Jedoch der Weg muss weitergehen. Nun warten die drei Lanzotäler in den südlichen Grajischen Alpen und es gibt noch viel zu sehen.
Der erste Zielort im Val Grande ist Pialpetta. Auf dem Weg von Cesero Reale dorthin genießen wir vom Colle di Crocetta nochmals den Blick zum Nationalpark Gran Paradiso und nehmen Abschied vom Monte-Rosa-Massiv. Weiter laufen wir von Pialpetta über den Colle di Trione nach Balme in Val di Ala, dem zweiten Lanzotal. Der Weg ist von Himbeer- und Blaubeersträuchern gesäumt und am Ziel wissen wir nicht, ob uns der Rücken vom Laufen oder vom Bücken nach den Beeren schmerzt. Balme wird auch das Dorf der Bergführer genannt, das seine Blütezeit  von 1874 bis 1935 erlebte. Die Menschen dort waren es gewohnt, im Sommer und Winter schwer beladen mit Reis, Salz, Kaffee oder Tabak die hohen Gebirgspässe zu überqueren. Pioniere des Skisports entdeckten Balme für sich zu einer Zeit, als der Ort nur zu Pferde erreicht werden konnte. Weil der Winter dort teilweise bis zu sieben Monate dauerte, überdachten die Bewohner teilweise den Ort, um wenigsten trockenen Fußes die Kirche zu erreichen. Das Hotel Belvedere Camusott erzählt mit seinen teilweise museumsartig anmutenden Räumen die Geschichte des Ortes, als die vornehme Turiner Gesellschaft dort ihre Winterurlaube zu verbringen pflegte. Das Gästebuch wird im nationalen Bergmuseum in Turin aufbewahrt.
Am nächsten Tag führt uns der Weg über den Passo Paschiet und den Colle di Costa Fiorita nach Usseglio im Valle di Viu, den dritten der Lanzotäler. Es ist eine schwere Etappe, denn anfangs verpasst die Gruppe den Einstieg in den Weg und 500 Höhenmeter sind für die Katz. Also alles wieder hinunter und der nächste Anlauf diesmal auf dem richtigen Weg, 1250 m hinauf, 1400 m hinunter. Nach dem Übergang vom Colle di Costa Fiorita zieht wieder Nebel auf und die Sicht ist stark eingeschränkt. Und dann die Überraschung. Seitlich am Abhang stehen Steinböcke, keine 50 m entfernt. So leise wie es uns möglich ist, fotografieren wir die Tiere. Die Übernachtung ist im Rifugio Vulpot am Lago di Malciaussia, einem 1800 m hoch gelegenem Stausee. Das nächste Etappenziel ist die Posto Tappa il Trucco, einer diesmal schönen Berghütte. Die Wirtin bekocht uns nach bester piemontesischer Art und viele brauchen das auch, denn am nächsten Tag steht die Besteigung des höchsten Gipfels auf der Tour, des Rocciamelone, auf dem Programm.
1850 Meter auf und auch wieder ab. Auf seinem Gipfel steht die 3 Meter hohe Bronzefigur der Madonna vom Schnee. Unterhalb davon steht eine Steinkapelle, zu der jedes Jahr am 5. August eine Wallfahrt stattfindet. Deswegen wird der Berg auch der höchst- gelegenste Wallfahrtsort der Alpen genannt. Von der Hüttenwirtin des Posto Tappa il Truc verabschieden wir uns am nächsten Tag herzlichst und streben unserem Ziel Susa schnell entgegen. Susa ist eine alte Römerstadt. Die Stadtbefestigung, romanische Kirchen und ein Amphitheater sind Zeugen aus dieser Zeit. Wir sind am Ende der Wanderung angelangt und es waren 33 Tage voller Erlebnisse und Eindrücke,  von denen alle noch lange zehren.                    

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Grande Traversata delle Alpi: Zu Fuß durch den Wilden Westen der Alpen

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