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Eiger, Mönch und Jungfrau. Für Wanderer sind die Gipfel unerreichbar. Aber in der Traum-Kulisse des Berner Oberlands genussvolle Panorama-Wanderungen zu unternehmen, das hat schon was!

Die schönsten Panoramawege im Berner Oberland

Das schmucke Drei-Sterne-Hotel "Gletschergarten" im Herzen von Grindelwald im Berner Oberland bildet ein baulich-historisches Dreigestirn mit Dorfkirche und Heimatmuseum. Eine kleine Sauna gibt es, gemütliche Stuben, viel Holz. Vom Frühstücksbuffet bis zum Drei-Gänge-Menü am Abend: ein Hort Schweizer Gastlichkeit zu Füßen der Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau.

Vom Balkon aus fällt der Blick auf die Eiger-Nordwand. Schattig. kalt, abweisend. Nebel steigen aus Almwiesen, Kuhglocken-Radio verbreitet Ferienstimmung. Das Berner Oberland bzw. die Jungfrau-Region mit dem mächtigen Bergriesen-Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau ist nicht nur für Spitzen-Kletterer und ambitionierte Bergsteiger ein Paradies, auch Bergwanderer fühlen sich hier wohl. Was gibt es Schöneres, als - mit dem DAV Summit Club - auf Hochalmen über Blumenteppiche zu wandeln oder Panorma-Wanderungen  mit "Genuss-Plus" zu verbinden,Eigner-Nordwand, Schreckhorn und Wetterhorn ständig im Blick.
 
Am 3. August 1811 sorgte die Erstbesteigung der Jungfrau, 4158 m, als erster Viertausender der Schweiz für Aufsehen. Damals war die Region im Herzen des heutigen UNESCO-Naturerbe-Gebietes wenigen Abenterern vorbehalten. Heute sind in der Jungfrau-Region dank zahlreicher Zahnrad- und Bergbahnen, Wander- und Bikewegen vielfältige Bergerlebnisse für alle möglich.

Die Begriffe haben alle Mythos: Eiger-Nordwand, Jungfrau-Joch, Lauberhorn, Hannegg-Schuss, Kleine Scheidegg.. Und plötzlich steckt man mitten drin in dieser supersportiven Top-Europa-Region zwischen Grindelwald, Wengen, Mürren und Lauterbrunnen. Die Wanderung von der Kleinen Scheidegg hinunter nach Wengen führt gegen Ende quer über den von der alpinen Lauberhorn-Abfahrt berühmten Hanneg-Schuss. zum Fürchen schön.

Eine Fahrt auf das Jungfraujoch, der "höchsten Bahnstation Europas" auf 3453 Metern Höhe, entführt Reisende in eine bezaubernde, dramatische Welt aus ewigem Eis und Schnee. Von Grindelwald oder Lauterbrunnen aus gleitet die spektakuläre Zahnradbahn zum Alpenbahnhof  Kleine Scheidegg am Fuße der weltberühmten Eiger-Nordwand. Doch es wird noch wilder: Die Strecke von der Kleinen Scheidegg zum Jungfraujoch führt im Tunnel durch Eiger und Mönch hindurch - an der Eiger-Nordwand innen vorbei - und bietet während zweier Zwischenstopps faszinierende Ausblicke auf Grindelwald und das Eismeer.

Am 26. September 1890 erhielt das Zahnradbahn.-Projekt "Schynige Platte", ein schon damals berühmter Aussichtspunkt im Berner Oberland, die Baugenehmigung. Am 15. Mai 1893 fuhr der erste Zug bis ganz hinauf - auf 2068 Meter. Eine Reise, die sich bis heute lohnt: Gute sechs Stunden dauert die Tagestour der Extraklasse bis zum First oberhalb von Grindelwald. Im Juni und Juli ein Bergblumenparadies. Teppiche aus Enzian, Soldanellen, Drollblumen, Schlüsselblumen und Annemonen. Und auch die ersten Alpenrosen lassen sich schon sehen, obwohl es um diese Zeit immer wieder mal schneit und die Wanderer noch lange Schneefelder zu überwinden haben.

Ab der Station Schynige Platte (scheinende/leuchtende/(von der Sonne und den Sternen beleuchtete Platte) verläuft der technisch leichte Weg, vorbei am Lauchenhorn, rund 600 Höhenmeter hinauf und 750 Höhenmeter hinunter, gemächlich durch das Sägistal hin zur Mändelenhütte. Nach kurzem Aufstieg schlängelt sich der Weg entlang der Faulhornkette zum Winteregg-Grat.
 
"Das Faulhorn heißt Faulhorn, weil es die Faulen auslassen", sagt ein Bergführer. Es lohnt sich aber, den 2686 Meter hohen Gipfel mitzunehmen und die zusätzliche halbe Stunde Aufstieg in Angriff zu nehmen. Die Aussicht ist phänomenal: an schönen Tagen sieht man in nördlicher Richtung bis weit in den Schwarzwald hinein, Gegen Süden bauen sich hinter dem Bachalpsee die mit ewigem Eis bedeckten, majestätischen Berner Alpen auf.  Und die letzte Talfahrt mit der Gondelbahn ab First, 2168 m, sollte man allemal erreichen.

Zurück in Grindelwald lockt ein frisches Bier. Oder ein Schoppen Rotwein aus der Schweiz. Die Japaner am Tisch nebenan haben sich gerade ein Käsefondue bestellt. Unter dem Tresen flezt die Teddybär-Version eines Bernhardiner-Hundes mit Rumfass um den Hals. Irgendwie kitschig schön!. Wie Postkarte. Die zierlichen Zahradbahnen, die bunten Gondeln, die Postbusse und letztlich die Kühe auf den Almen, das alles wirkt wie Spielzeug, angesichts der dramtisch mächtigen Bergwelt, die den Urlauber umgibt.

                                                                                                   Christoph Thoma

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Panorama-Wege im Berner Oberland unter Eiger, Mönch und Jungfrau

Bergwanderungen - Grindelwald, Genuss-Plus

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