Schneeschuhwandern im Vinschgau mit Besteigung Suldenspitze

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Der Anblick ist atemberaubend: Man  kommt von Österreich her auf den Reschenpass, vor einem öffnet sich ein weites Panorama über dem oberen Vinschgau  – und die ferne Bergkette wird dominiert vom Massiv des Ortlers. Der fehlt noch im Sommer-Tourenbuch. Aber im Winter? In jene Regionen wird man ohne Tourenski kaum gelangen. Doch weit gefehlt. Mit ein Paar Schneeschuhen an den Bergstiefeln, einem nicht zu schweren Rucksack und einem erfahrenen Bergführer - und günstigem Wetter – kann man auch im Winter in diese Höhen gelangen.

Ich habe mich wieder einmal einer Gruppe des DAV-Summit-Clubs angeschlossen, die für eine Woche ihr Standquartier in einem angenehmen Familienhotel in Burgeis aufgeschlagen hat. Gute Kondition sei gefordert, hieß es in der Ausschreibung, gute Kenntnisse der Schneeschuhtechnik würde man für die Abschlusstour, eben ins Reich des Ortlers, benötigen. Markus Oberhofer, ein knorriger Südtiroler Bergführer, sorgte im Laufe der Woche dafür, dass auch weniger Geübte am fünften Tag die erforderliche Technik beherrschten.

Wenn man einem ortskundigen Bergführer in der Spur folgt, kann man auch bei schlechtem Wetter durchaus zu den angestrebten Gipfeln gelangen. Doch um wie viel schöner ist das Gipfelglück, wenn über der tief verschneiten Landschaft sich ein blauer Himmel mit strahlender Sonne wölbt! Wir hatten die ganze Woche Glück. Jeden Tag ging‘s 800 bis 1100 Meter rauf – und natürlich wieder unter. Und dann kam der Abschlusstag. In einer Stunde brachte uns der Bus nach Sulden, mit der Seilbahn ging‘s zur Schaubachtalhütte (2581 Meter). Jetzt wurden die Schneeschuhe angeschnallt, vor uns lag ein Aufstieg von rund 800 Meter über den Suldenferner auf die Suldenspitze (3376 Meter). In weiten Kehren stiegen wir bergan, vorbei an imposanten Eisbrüchen, immer wieder auch den König Ortler und die Königsspitze im Blick. Nach gut vier Stunden hatten wir es geschafft – und wir waren geschafft. Solche Gipfelmomente sind schwer zu beschreiben, und deshalb nur noch der Hinweis, dass wir nach einem zügigen Abstieg, der einiges an Schneeschuhtechnik erforderte, die Seilbahn wieder zur letzten Abfahrt erreichten und eine gelungene Schneeschuhwoche bei einem Tiroler Roten ihren Abschluss finden konnte.  

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