Lodge oder Zelt: Sie haben die Wahl - Trekkingtouren in Nepal Zurück zur Übersicht

Wer zum ersten Mal auf Trekking geht, z. B. in Nepal, steht vor der Frage, ob er sich für ein Zelttrekking oder Lodgetrekking entscheiden soll??

Zauberwege in Nepal

Der Strahl deiner Taschenlampe blendet zwei freundliche, braune Gesichter: "Tea Sir, with sugar!" - Es ist 6.00 Uhr. Eine Zeltnacht am munteren Ghunsa Khola im Kangchendzönga-Gebiet geht zu Ende, ein neuer Trekking-Tag im äußersten Osten Nepals beginnt. Frühstück im Freien.

Die Summit-Zelte stehen an einem attraktiven Platz. Prächtiges Panorama schon zum Porridge. Die Zelte bieten zwei Erwachsenen viel Platz und werden weltweit eingesetzt. Sie lassen sich schnell und auch unter widrigen Wetterbedingungen problemlos aufbauen. Eine Stoffbahn schafft im Inneren sogar etwas Privatsphäre. Zeltplätze finden sich an landschaftlich reizvollen Stellen, oft in großer Einsamkeit abseits der Dörfer.

Szenenwechsel: Die Chilli-Omeletts im Garten der gastlichen Trekker-Lodge am Phewa-See bei Pokhara sind flach wie Pfannkuchen. Die frische Schärfe macht munter. Flammendrot erblüht in der ersten Sonne der weit über mannshohe Weihnachtssternbaum vor den Fenstern der kleinen Doppelzimmer. Dahinter reckt sich - unwirklich klar und nah - der doppelte Reißzahn des Machapuchare, 6993 m. Was für ein Morgen?

Lodge oder Zelt? Das ist nicht nur eine Glaubensfrage. Das Khumbu oder die Annapurna-Region weisen mittlerweile eine hervorragende Infrastruktur mit zahlreichen kleinen Gasthäusern auf. Sogar das beliebte Öko-Komfort-Konzept „Everest Summit Lodges“ ist hier angesiedelt. Mit Hotelkomfort und Zimmern mit Dusche/WC.

Da bietet sich die unaufwändigere Form des Trekkings von Lodge zu Lodge ohne eigene Küchenmannschaft einfach an. Aber auch in den einfacheren Lodges wird abends geheizt, es sind in der REegel die jeweils besten im Dorf, und auch da gibt immer öfter auch ökologisch vertretbare Duschen auf Solarstrom-Basis und akzeptable sanitäre Einrichtungen.

Dagegen ist in Ostnepal und überhaupt auf allen Wegen abseits der touristisch gut erschlossenen Hauptrouten das Summit-Zelt weiterhin unschlagbar: Die Küchenmannschaft zaubert ein ganz privates Abendessen und man schläft später sozusagen im eigenen Bett. Bis zum "Early Morning Tea" früh um Sechs.

Besonders reizvolle Zelttouren führen zum Basecamp des Kangchendzönga oder rund um den Achttausender Manaslu. - Als Lodge-Tour sind beispielsweise der klassische Treck zum Everest-Basecamp oder die große Annapurna-Umrundung über den Thorong-Pass, 5416 m, ausgeschrieben.

                                                                                            Christoph Thoma

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