17.10.2014
Wintereinbruch in Nepal

DAV Summit Club Trekkings in Sicherheit

Die unerwartet heftigen und für diese Jahreszeit ungewöhnlich starken Schneefälle in weiten Teilen Nepals brachte zahlreiche Bergwanderer durch Lawinenabgänge und eingeschneite Regionen in ärgste Bedrängnis. Alle DAV Summit Club Kunden in der Region sind allerdings in Sicherheit.

Nach den verheerenden Schneestürmen Anfang dieser Woche werden weiterhin Trekkingtouristen in der Annapurna-Region, am Mustang und rund um den Dhaulagiri vermisst. Die Lage entspannt sich nur sehr langsam. Hunderte Einheimische, darunter zahlreiche Bergwanderer, wurden von einer Kaltfront überrascht und völlig unvorbereitet getroffen. 

Der Wintereinbruch ist für diese Jahreszeit ungewöhnlich früh und hängt laut Meteorologen mit dem Zyklon Hudhud zusammen, der vor wenigen Tagen auf Indien traf. Seine Ausläufer sorgten für heftige Schneefälle und Stürme, die zahlreiche Lawinenabgänge nach sich zogen. Vor allem in der Nachmonsunzeit (jetzt im Oktober), in der üblicherweise gute Wetterbedingungen herrschen, sind viele Wanderer auf der beliebten zwei- bis dreiwöchigen Annapurna-Runde unterwegs. Ein Mitarbeiter unserer Partneragentur in Kathmandu bestätigt, dass die Behörden täglich Trekking-Permits für 280 bis 300 Menschen in der Region ausstellen. Als das Wetter umschlug, waren laut offiziellen nepalesischen Angaben 168 Wanderer auf dem Weg zum 5.416 Meter hohen Thorong La (Pass), dem höchsten Punkt der Route.