Regina Unterguggenberger

Meine Erfahrungen

Auf einem Bergbauernhof aufgewachsen, spielten Bewegung und der Bezug zur Natur von Kindheit an eine wesentliche Rolle in meinem Leben, ob beim Kühe hüten oder auf dem täglichen Schulweg vom Berg ins Dorf. Die Freude an der Bewegung wurde durch viele Wander- und Bergtouren mit meiner älteren Schwester sowie mit Freunden zusätzlich befeuert. Privat bin ich dann und wann auch gerne auf Klettersteigen unterwegs. Als ausgebildete Fotografin und Bergwanderführerin (seit 2016), vermittle ich auf Fotowanderungen den spielerischen Umgang mit der Kamera und begleite die Teilnehmer auf ihrem Weg zum besseren Bild. 

Meine Spezialitäten

Karnische Alpen, Dolomiten, Nationalpark Hohe Tauern, Julische Alpen

Als Absolventin der Studienrichtung Slawistik habe ich eine besondere Affinität zu den südslawischen Ländern. Besonders angetan hat es mir auch das Dreiländereck Kärnten/Slowenien/Italien, der Schnittstelle dreier vollkommen unterschiedlichen Kulturkreise.

Meine Motivation

Das Miteinander steht im Vordergrund: Im DAV Summit Club Team, zwischen  Bergwanderführer und Gruppe, zwischen Mensch und Natur.

Mein Tip

Der Soca entlang von den Bergen ans Meer- einatmen, ausatmen, durchatmen.

Wichtig für mich

Zweimal so viel ist nicht doppelt so gut, stellte der Philosoph Paul Watzlawick fest. So ist es auch beim Wandern. Die bewusste Reduktion auf das Notwendige - ob bei Gepäck oder Geschwindigkeit - eröffnet uns Kontemplation und bewusste Wahrnehmung. Denn als Wanderin bin ich in gewisser Hinsicht auch Herumstreunerin und eine Beobachterin des Lebens.

Besondere Momente

Ich fläze mich zu Abdoul und Muhammed auf den Teppich, den sie vor der Hütte in den noch warmen Wüstensand gelegt haben. Sie trommeln auf ihren Darboukas und singen von den Berbern seit alters her überlieferte Lieder. Um uns herum die erloschenen Dünen von Chegaga. Weite. Und der Wind, der von Zeit zu Zeit über die Dünen streicht. Über uns der tiefblaue Nachthimmel und Sterne, hingeworfen wie Diamantenstaub. Mal unterhalten wir uns, mal schweigen wir für längere Zeit ... ohne dass ich die eintretende Stille als unangenehm empfinde, wie es in einem Gespräch zuhause in Europa womöglich der Fall wäre.